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Karlsbader Mitteilungsblatt

Redaktionelle Berichte
Bundesminister Rösler verleiht IFUTEC und IPG den Rohstoffeffizienz-Preis 2011

Innovative und kreative Unternehmer aus Karlsbad-Langensteinbach

Im Rahmen der Konferenz „Rohstoffe erfolgreich für die Zukunft sichern - effizient Material und Rohstoffe nutzen" hat der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2011 für innovative Ansätze aus Wirtschaft und Wissenschaft verliehen. Bundesminister Rösler: „Die Preisträger sind eindrucksvolle Beispiele dafür, wie Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam neue Lösungen zum nachhaltigen Rohstoffeinsatz finden. Das ist für den Industrie- und Innovationsstandort Deutschland unverzichtbar. Durch effiziente Prozesse und Produkte können die Unternehmen selbst einen erheblichen Beitrag zur Rohstoffsicherung leisten." IFUTEC und IPG erhielten den Preis für das Ausformen von Flanschen an Rohren mittels partieller Warmumformung. Am Beispiel einer Motorrad-Hinterachse für BIW bzw. BMW und einer Leitradwelle für Omnibusgetriebe (ZF Friedrichshafen) wurde eindrucksvoll aufgezeigt, dass sich auch bei kleineren bis mittleren Stückzahlen jährlich jeweils 100.000 bis 200.000 kg Material und dessen Zerspanung einsparen lassen. Bei einer Verdopplung des Stahlpreises in den letzten zehn Jahren ist dies nicht nur ressourcenschonend sondern auch höchst wirtschaftlich. Im Bereich der partiellen Warmumformung haben IFUTEC und IPG in den letzten sieben Jahren das sogenannte Hotformtec®-Verfahren entwickelt, durch mehrere Patente schützen lassen und zur Serienreife geführt. Daneben bietet IPG weitere, hocheffiziente Umform-, Füge- und Trennverfahren an, zum Beispiel Drück- und Kaltgesenkwalzverfahren zur Rohrendenumformung, das extrem wirtschaftliche Kondensator-Entladungs-Schweißen, das berührungslose Magnetumformen sowie das von IFUTEC und IPG entwickelte Verfahren Impulscut® zum spanlosen Hochgeschwindigkeitstrennen von Rohren und Stangen.

Start mit Ingenieurbüro in Karlsbad-Auerbach – Freude an „unmöglichen" Aufgabenstellungen

Dr.-Ing. Eberhard Rauschnabel gründete sein Ingenieurbüro 1994. Doch schnell wurden die ersten Räumlichkeiten in Auerbach zu klein – bestand das Ingenieurbüro nun bereits aus fünf Personen. 1998 zog IFUTEC nach Langensteinbach. Der Erfolg hielt unvermittelt an, aktuell sind 20 Vollzeitkräfte beschäftigt, einige Teilzeitkräfte ergänzen das Team. 2001 wurde die eigenständige Firma IPG – IFUTEC Produktions GmbH gegründet, um der wachsenden Aufgabe der Produktion gerecht zu werden. IPG steht seit kurzem unter der kaufmännischen Leitung von Christoph Ochs. Das Herzstück von IFUTEC ist natürlich das Ingenieurbüro, in dem Dr.-Ing. Eberhard Rauschnabel innovative Lösungen sucht, findet und erprobt – dies alles in ganz enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr.-Ing. Bernhard Adams, von der Hochschule Osnabrück. „Die Kunden treten mit Aufgabenstellungen an uns heran, die an der Grenze des Möglichen liegen", berichtet Dr.-Ing. Eberhard Rauschnabel begeistert – hier spürt man den Unternehmergeist, den nötigen Perfektionismus, die Beharrlichkeit mit der die manchmal von anderen bereits als unlösbar beurteilten Probleme, angegangen und immer wieder auch gelöst werden. Für die Entwicklung solch passender Problemlösungen wird IFUTEC durch Forschungsprojekte unterstützt. IFUTEC bietet seinen Kunden Umformteile, Baugruppen oder aber auch Fertigungsanlagen an. Beim Besuch von IFUTEC zeigte der Firmeninhaber den Gemeindevertretern Bürgermeister Rudi Knodel, Ortsvorsteher Roland Rädle und Wirtschaftsförderin Martina Danese die innovativen Techniken. Beeindruckt von der Ideenschmiede in Karlsbad gratulierten die Gemeindevertreter zu dem, vom Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler verliehenen Preis.

IFUTEC 

V.l.n.r. Bei der Preisverleihung des Deutschen Rohstoffeffizienzpreises: Barbara Rauschnabel, Dr.-Ing. Eberhard Rauschnabel, Prof. Dr.-Ing. Bernhard Adams, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Dr. Philipp Rösler. Foto: privat

IFUTEC 

V.l.n.r. Wirtschaftsförderin Martina Danese, Ortsvorsteher Roland Rädle, Dr.-Ing. Eberhard Rauschnabel, Christoph Ochs und Bürgermeister Rudi Knodel. Foto: Gemeinde Karlsbad

Suchtpräventionsprojekt SODA erfreut sich großer Nachfrage

Gemeinsames Programm von Medizinern, Schulen und Polizei setzt auf lebensnahe Erfahrungen

Kern des Stark-ohne-Drogen-Aktionsprogramms (SODA) ist, Jugendliche in ihrer Lebenswirklichkeit zu erreichen. Es geht nicht darum, theoretisches Wissen zu vermitteln oder die Jugendlichen belehrend anzusprechen, sondern um das eigene Erleben und Nachvollziehen. In dieser Woche fand der erste SODA-Projekttag des Jahres 2012 im SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach statt. Vor fast vier Jahren initiierte die Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie des SRH Klinikums Karlsbad-Langensteinbach das Präventionsprojekt für Schüler der achten Klasse. SODA ist in Zusammenarbeit mit dem Schulzentrum Karlsbad-Langensteinbach, der Suchtberatungsstelle der „agj“ in Ettlingen und der Polizei entstanden. Neben den Beteiligten engagiert sich auch der Ettlinger Landtagsabgeordnete Werner Raab und der Förderverein Sicherer Südlicher Landkreis e.V., dem Werner Raab vorsitzt, für das Programm. SODA beginnt mit einer Projektwoche zum Thema Drogen und einer Unterrichtseinheit der Jugend- und Drogenberatung über riskanten und risikoarmen Suchtmittelgebrauch. An einem weiteren Projekttag kommen die Schüler ins SRH Klinikum und können in kleinen Gruppen direkt mit einem jungen, ehemals drogenabhängigen Patienten und einem Psychiater sprechen. Sie lernen und diskutieren die Ursachen, Nebenwirkungen und Folgen von Alkohol- und Drogenmissbrauch – vor allem die psychischen Folgeerkrankungen. Außerdem erfahren die Achtklässler am eigenen Leibe mittels einer Rauschbrille und Geschicklichkeitstests, wie stark Alkohol die Wahrnehmung einschränkt. Das Programm beinhaltet auch einen Elternabend der beteiligten Klassen zum Thema Drogen. Deutschland liegt im europäischen Vergleich beim Alkoholkonsum Jugendlicher weit vorne. Rund ein Drittel der 15-jährigen Mädchen und die Hälfte der Jungen trinken regelmäßig Alkohol. Die Zahl von Alkoholvergiftungen hat sich seit 1990 verdoppelt. „Der steigende Alkoholkonsum bei zunehmend jüngeren Jugendlichen und die wachsende Zahl von Konsumenten illegaler Drogen machen ein solches Projekt notwendig“, unterstreicht der Chefarzt der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie im SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach und Mitinitiator Professor Dr. Matthias Weisbrod. Über 30 Klassen durchliefen in den letzten Jahren das Programm. „Die Rückmeldungen, die wir sowohl von Schülern, Eltern als auch Lehrern erhalten, sind durchweg positiv“, so Weisbrod. Die Erfahrungswerte der letzten Jahre habe man genutzt, um das Projekt zu optimieren, Inhalte anzupassen und Strukturen zu verbessern, beschreibt Professor Weisbrod die Entwicklungen. Zum Thema Drogenmissbrauch und Suchtprävention bietet die Suchtberatungsstelle Ettlingen (www.checkout-ettlingen.de) Information und Beratung an. Infobroschüren gibt es auch bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung www.bzga.de

SODA

Schülerin des Karlsbader Gymnasiums mit Polizeihauptmeister Volker Grabetz (Albtal) bei einem Geschicklichkeitstest mit der Rauschbrille

Preisträgerkonzert am kommenden Sonntag

Musikgenuss mit erfolgreichen Musikerinnen und Musikern

Kommen, sehen und genießen, das ist am Sonntag, 12. Februar beim Preisträgerkonzert der kommunalen Musikschule Ettlingen/Karlsbad in der Aula im Schulzentrum in Karlsbad-Langensteinbach möglich. Ab 18.00 Uhr sind Karlsbader Preisträger des bundesweiten Wettbewerbs „Jugend musiziert" zu hören. Der Eintritt ist frei und die Bevölkerung herzlich zum Kommen eingeladen. Zusammen mit ihren Lehrern haben die Jungmusiker das Wettbewerbsprogramm erarbeitet. Die Gemeinde Karlsbad unterstützt die Tätigkeiten im Rahmen der Kulturarbeit finanziell und ideell.

Preisträgerkonzert

Benefizveranstaltung für Familie Becker

Logo Mutschelbach

Wie bereits in der Vorwoche im Mitteilungsblatt angekündigt (Plakate) findet am 11. und 12. Februar 2012 in der Bocksbachhalle (TTC) eine Benefizveranstaltung für die Mutschelbacher Brandopfer statt. Nachdem die Familie Becker im Dezember vergangenen Jahres durch den Brand ihres Wohngebäudes Hab und Gut verloren hat, waren die Verantwortlichen der örtlichen Vereine spontan bereit, durch eine solche Veranstaltung der Familie finanziell unter die Arme zu greifen. Der Erlös aus diesen beiden Tagen geht, neben den bisherigen Spenden, in vollem Umfang an die Familie Becker. Hierzu soll am Sonntagnachmittag ein Scheck übergeben werden.

Das Dutzend voll gemacht

Schüleraustausch der Gymnasien Karlsbad und Nancy

„Der Austausch zwischen Karlsbad und Nancy hat Wurzeln geschlagen" meinte Bürgermeister Rudi Knodel beim Empfang der 22 Schüler und Schülerinnen des französischen Partnergymnasiums am Donnerstag, 2. Februar im Bürgersaal des Neuen Rathauses in Karlsbad-Langensteinbach. Nach einem vorhergehenden Besuch der Karlsbader Schüler in Nancy bezogen die Franzosen in der ersten Februarwoche in Karlsbad Quartier. „Der Besuch ist die beste Art, die Sprache zu lernen" sagte ein französischer Gast. Bei soviel positiver Stimmung passten die Anmerkungen vom Bürgermeister zur Motorfunktion der deutsch-französischen Freundschaft in Sachen Friedenssicherung in Europa, Eurokrise und Freizügigkeit gut. Frieden und Wohlstand seien durch die europäische Zusammenarbeit gewachsen und werden durch persönlichen Austausch und Begegnung verstärkt. Die persönliche Begegnung sei dabei durch nichts zu ersetzen. Knodel freute sich sichtlich und stellte die Gemeinde im Kurzüberblick – jeweils immer übersetzt ins Französische – dar. Eine Begrüßung sprach auch Oberstudiendirektor Norbert Braun. Auf dem Programm für die französischen Gäste standen ein Besuch vom ZKM Karlsruhe, des Eistreff in Waldbronn, die Teilnahme am Unterricht, eine Führung in Durlach, ein Besuch von Heidelberg und natürlich der Aufenthalt in den Gastfamilien, bevor es am Dienstag, 7. Februar wieder nach Hause ging. Der Aufenthalt wurde von deutscher Seite von Christine Steinbacher, René Blaser und Sina Franken organisiert. Für die Organisation der französischen Seite zeichneten Marie-Claude Ruzé, Francoise Patard und Daniéle Lejal verantwortlich. Begleitet wurde die Gruppe von Francoise Ziegler und Daniel Ruzé.

Schüleraustausch Nancy

Blick auf 22 deutsche und 22 französische Schüler mit Begleitpersonal und Organisatoren beim Empfang im Bürgersaal Karlsbad-Langensteinbach. Foto: Gemeinde Karlsbad

Neue Horizonte bei der Horizont OUTDOOR 2012

Reges Interesse an Freizeitangeboten der Albtalgemeinden

Als vollen Erfolg werteten die Wirtschaftsförderung Karlsbad, das Stadtmarketing Ettlingen und die Kurverwaltung Waldbronn die erste gemeinsame Messepräsentation auf der Horizont OUTDOOR. Unter dem Motto "Erlebnis Albtal" warben die drei Kommunen auf der Karlsruher Messe um Gäste. Mit am Stand der drei Albtalkommunen war auch der Rhododendronpark Jansen, dessen Blütenpracht im Frühjahr viele Besucher nach Karlsbad lockt. "Das Interesse am Wandern, Radfahren und den Freizeitangeboten war sehr groß", so Martina Danese von der Wirtschaftsförderung der Gemeinde Karlsbad. "Das Publikum war sehr interessiert, vor allem auch am ersten gemeinsamen Werbeprodukt mit 20 attraktiven Ausflugsvorschlägen im Albtal." Bereits für das nächste Jahr ist geplant, dass sich das Albtal in seiner Gesamtheit auf der Horizont OUTDOOR präsentiert. Dann werden neue E-Bike-Touren vorgestellt.

Horizont 2012 

Horizont 2012

Eindrücke von der Messepräsentation. Fotos: Gemeinde Karlsbad

Ittersbach hat ab sofort eine eigene "Guggen-Musik"

Seit 29 Jahren zelebriert die Narrenzunft schwäbisch-alemannische Fasnet in Ittersbach.

 Die in der Region fest etablierte, im Stiele des schwäbisch-alemannischen Brauchtums seit nunmehr 29 Jahren zelebrierte Ittersbacher Fasenacht ist um eine Attraktion reicher. Neben den Original „Ittersbacher Hexen" und den Fabel-Figuren der Fasenacht, den „Jaköblen" und den „Stöckmädlen" werden die Ittersbacher „Guggugs-Gugga" das Fasnettreiben im Karlsbader Ortsteil bereichern. Roland Niebergall, seit Gründung der Ittersbacher Narrenzunft vor 29 Jahren im Zunftrat aktiv, gehört zusammen mit Norbert Weber zu den Initiatoren des neuen „schrägen Klangkörpers", derzeit besteht aus achtzehn Akteuren. „Wir haben im vergangenen Jahr mit den Proben begonnen und freuen uns auf den ersten großen Auftritt im Rahmen der Ittersbacher Zunftnacht am 11. Februar in der Ittersbacher Wasenhalle. Auch die Ittersbacher Guggen-Musik ist durch eine stark rhythmisch unterlegte, auf ihre eigene, sehr spezifische Art „falsch" gespielte Blasmusik geprägt. Das Repertoire soll schon bald eine Vielfalt an Fasnet Hits und Pop-Evergreens umfassen. Die Instrumentenvielfalt ist sicher noch ausbaubar. Derzeit ist man mit Trompeten, Posaunen, Klarinetten und einer breiten Palette an Schlagwerk- und Rhythmus-Instrumenten unterwegs. Schließlich ist das Ziel der Ittersbacher „Guggugs-Gugga" sich schon bald einen unverwechselbaren Musikstiel, verbunden mit einem eigenen Flair anzueignen.

Die in der Region beliebte und bekannte Ittersbacher Fasenacht ist um eine Attraktion reicher. Ab sofort werden die "Guggugs Gugga" als neuer "schräger Klangkörper" das Fasnettreiben im Karlsbader Ortsteil bereichern.

Foto: Weber

Willkommen in unserem Team - neue Tagesmütter sind gefragt!

In Karlsbad werden dringend neue Tagesmütter gesucht. Die Karlsbader Tagespflegepersonen, wie die Tagesmütter offiziell genannt werden, benötigen neue Kolleginnen zur Unterstützung. Die Nachfrage übersteigt derzeit das Angebot deutlich, darin sind sich alle einig. Kindertagespflege soll zu einem eigenständigen Berufsfeld werden. Dazu qualifizieren sich die Tagesmütter in einem 160 Stunden umfassenden Lehrgang. Ihre spätere Arbeitsform ist unterschiedlich: ob im eigenen Haushalt, als freiberufliche Tagesmütter oder angestellt im Haushalt der Eltern. Einige Tagesmütter haben nach ihrer Ausbildung ihren Arbeitsplatz auch schon bei der integrativen Begleitung von Kindern im Kindergarten oder in der verlässlichen Grundschule gefunden. Die Tagesmütter treffen sich regelmäßig zur kollegialen Beratung, um sich mit ihren Kolleginnen auszutauschen und werden von den Sozialpädagoginnen des Tageselternvereins fachlich begleitet. Wir freuen uns über Ihr Interesse und stehen für weitere Fragen gern auch in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung. Bitte besuchen Sie auch unsere Homepage www.tageselternverein-ettlingen.de

Tageseltern Karlsbad

Tagesmütter in der Reflexionsgruppe , Treffpunkt: Rathaus Langensteinbach

Leben mit einem Knüller

Doro Zachmann liest im Bürgersaal

Auf Einladung der evangelischen Kirchengemeinde, der Gemeindebücherei Karlsbad und der Alpha-Buchhandlung Ettlingen war am vergangenen Sonntag die Autorin Doro Zachmann zu Gast im Bürgersaal im Neuen Rathaus in Langensteinbach. Sie las aus ihrem Buch „Bin Knüller – Herz an Herz mit Jonas", das das Leben mit ihrem Sohn Jonas schildert. Jonas hat einen angeborenen Herzfehler und das Down-Syndrom. Allerdings, so die Autorin, „leidet" Jonas nicht am Down Syndrom, wie es so oft heißt. Woran er leidet, sei manchmal das Verhalten seiner Mitmenschen und die Ausgrenzung, die er erfährt. Doro Zachmann berichtet vom ersten Schock nach der Geburt ihres Sohnes, vom Tunnelblick, den sie zu Anfang hatte und von dem Gefühl „hier komme ich nie mehr raus". Doch Doro Zachmann meistert mit Hilfe ihres Mannes, ihrer Töchter und ihres Gottvertrauens die Situation. Nach einer sehr frühen Herzoperation wächst Jonas schließlich ganz normal auf, er geht in den Kindergarten und in die Schule, und seine Familie empfindet das Leben mit ihm als große Bereicherung, was viele Bilder belegen. „Es war nicht immer leicht, es gab auch schwere Zeiten", so die Autorin. Besonders hart war die zweite Herzoperation, die Jonas mit 14 Jahren brauchte, und die Enttäuschung, dass sie nicht das erhoffte Ergebnis gebracht hatte. Auch während der Pubertät gab es 1 1/2 harte Jahre, aber die, so Doro Zachmann, gäbe es ja wohl bei allen Jugendlichen. Im Ganzen vermittelt die Autorin ein sehr positives Bild von ihrem Leben mit einem besonderen Kind. Sie schildert die Freude über kleine Fortschritte und zeigt den wunderbaren Humor, der ihren Sohn auszeichnet. Zusammen mit ihm, der inzwischen 19 Jahre alt ist, hat sie das nächste Buch „Ich mit ohne Mama – Knüller Jonas wird erwachsen" geschrieben, das im März erscheinen wird. Begleitet wurde die Veranstaltung von der Trommelband „Los Trommlos" aus Niefern-Öschelbronn, die mit verschiedenen Percussion-Instrumenten bekannte Melodien von klassisch bis modern (z.B. das „Rosarote Panther" –Thema) mitreißend darboten und das Publikum begeisterten. Sehr gelungen empfanden die zahlreichen Zuhörer die Kombination der Lesung, die zum Teil sehr berührend, dann aber auch wieder heiter war und der schwungvollen, temporeichen Musik. Das Buch „Bin Knüller – Herz an Herz mit Jonas" ist in der Gemeindebücherei Karlsbad (Öffnungszeiten siehe eigene Rubrik im Mitteilungsblatt) ausleihbar!

Sie sind berufstätig und benötigen in den Sommerferien eine Ganztagesbetreuung für ihr Grundschulkind?

Termin Ferienspaß: 30.07. -17.08.2012

Im Rahmen des 3-wöchigen Ferienprogramms wird für Grundschulkinder berufstätiger Eltern die Ferienspaß Kernzeit ab 07.30 Uhr angeboten. Sie kann sehr flexibel tageweise gebucht werden. Je nach Bedarf können sie ihr Kind ganztags, nur vormittags oder nur nachmittags betreuen lassen, aber immer nur in Verbindung mit den Ferienspaßveranstaltungen des entsprechenden Tages. Die Ferienspaß Kernzeit findet in der Aula im Schulzentrum Langensteinbach statt. Aus organisatorischen Gründen müssen Sie schon jetzt Ihr Kind vormerken lassen. Am besten per E-Mail an: ferienspass@karlsbad.de. oder einfach anrufen Tel. 07202/1849 (lange klingeln lassen). Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. Anmeldeschluß für die Ferienspaß Kernzeit ist der 30. April 2012. Alle weiteren Informationen können Sie dem Ferienspaßprogrammheft 2012 entnehmen. Es wird ab Mitte Mai in den Rathäusern aller Ortsteile zur Mitnahme oder im Internet unter: http://karlsbader.ferienprogramm.de bereit liegen.

Mutschelbacher Gesundheits- und Wellnesstag

Erste Veranstaltung des „Treffpunkt Wohlbefinden" am 28.01.2012 in Mutschelbach

Der Andrang im Gasthaus Waldenser war groß. Dorthin hatte der „Treffpunkt Wohlbefinden" zum Mutschelbacher Gesundheits- und Wellnesstag eingeladen. Bereits vor der offiziellen Eröffnung um 14.00 Uhr kamen die ersten Besucher, die sich für das ausgewogene und sehr informative Angebot des „Treffpunkt Wohlbefinden" interessierten. Die bis zum Schluss sehr gut besuchte Veranstaltung bot Gelegenheit, sich über das Gesundheits- und Wellnessangebot der Karlsbader Teilgemeinde Mutschelbach zu informieren. Der Auftakt, der durch die von Sibylle Bodemer betreuten GTM Kids gestaltet wurde, war ein absoluter Publikumsmagnet. Auch die von ihr betreuten GTM Teens zeigten mit ihrer XCO-Vorführung, dass der Aufbau von Muskeln auch ohne aufwendige Trainingsgeräte möglich ist. Bei der von Angelika Rutschmann-Kies geleiteten Einheit „Kinder Qi-Gong" und „Qi-Gong für entspanntes Lernen" konnten die teilnehmenden Kinder gleich spüren, wie schnell sich Wohlbefinden einstellt. Die Erwachsenen konnten entweder bei einer Kurzbehandlung Shiatsu auf dem Stuhl, die von Marita Maier angeboten wurde, oder einer Fußreflexzonenmassage von Beate Wonka Entspannung und Wohlfühlen erleben. Das Verwöhn Programm wurde bei einer perfekten Maniküre und Shellac bei Kerstin Ostmann fortgesetzt. Innere Harmonie und Ausgeglichenheit erfuhren die Besucher bei einer Reiki Kurzbehandlung von Monika Blaich. Auch die Wirkung von Quantenheilung konnte hier direkt erfahren werden. Viele Besucher nutzten das Angebot von Frank Blaich und ließen sich kinesiologisch auf Lebensmittelunverträglichkeiten testen. Angelika Rutschmann-Kies bot nicht nur Qi-Gong Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsene an, sondern war auch gefragte Ansprechpartnerin für alle Themen rund um Entspannung durch Qi-Gong und Qi-Akupressur. Sibylle Bodemer erläuterte intensiv die Handhabung des neuen Fitnessgerätes „XCO" und bot „Schnuppereinheiten" zum Ausprobieren vor Ort an. Bei ihr waren die Besucher auch bei der richtigen Ansprechpartnerin rund um die Wirkung von Pilates und der richtige Handhabung von Nordic-Walking Stöcken. Auch Bürgermeister Knodel und Ortsvorsteher Bodemer waren von der Vielfalt der Themen und der Kompetenz der Anbieter begeistert. Die Besucher lobten durchweg das gebotene Mitmachprogramm und die von allen Beteiligten geleistete intensive Beratung. Wie von den Veranstaltern zu erfahren war, soll der Mutschelbacher Gesundheits- und Wellnesstag keine einmalige Sache bleiben. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite www.treffpunkt-wohlbefinden.npage.de

Teilnehmerinnnen und Teilnehmer mit Bürgermeister Rudi Knodel und Ortsvorsteher Rolf Bodemer.

"Global Village" in der Ludwigskirche

Mehr als eine „bloße Abendunterhaltung“ möchte die Veranstaltung „Church Hopping“ sein
So hat man die Ludwigskirche in Langensteinbach noch nie erlebt: Statt ordentlich aneinander gereihter Sitzbänke beherrscht ein riesiger Müllhaufen das Kirchenschiff. An den Wänden stehen auf kleinen Sandinseln Stroh- und Blechhütten, der Geruch von Reis und Lauchsuppe wabert durch das Gotteshaus. Grund für das ungewohnte Interieur der Kirche war das „ChurchHopping“. Es lockte am Freitagabend Jugendliche unter dem Motto „Colors of faith“ (Farben des Glaubens) in die Kirchen. Neben der Langensteinbacher Gemeinde nahmen in diesem Jahr die evangelischen Kirchen in Mutschelbach und Ittersbach, sowie die katholische Gemeinde in Busenbach teil. Das Konzert des Rappers Davee in Mutschelbach bildete den Abschluss. „Wir haben das Motto zum Anlass genommen, die verschiedenen Facetten der Kirche in der Welt zu zeigen: Viele Farben, viele Nationen“, so erläuterte Marga Gebhardt die Aktion. Junge Erwachsene aus dem Ort erzählten von ihrem sozialen Jahr oder ähnlichen Aktivitäten in Peru, Afrika oder Bulgarien, zeigten Fotografien und schmückten ihre Hütten mit landestypischen Gegenständen: „Es geht aber nicht darum, nur die Probleme wie Armut und Hunger zu besprechen. Auch wir können als Christen von diesen Menschen noch etwas lernen“, meint Gebhardt, die das „Global Village“ in der Kirche initiierte. Trotz des ernsten Themas zeigen sich einige Besucher angetan: „Ich wusste zwar schon, dass es nicht überall auf der Welt so zugeht wie bei uns, aber so direkt habe ich das noch nie erlebt“, sagt die 13-jährige Caroline, die mit ihren Freunden gekommen ist. Der zukünftigen Konfirmandin stellt sich dabei auch die Frage, „wie man als Christ darauf reagiert?“ Dann verlässt sie die Kirche und steigt in einen der drei Kleinbusse, die die Besucher zu den Orten des „Church Hopping“ bringen. Neben der Aktion in Langensteinbach konnten die Teilnehmer in Ittersbach unter der Devise „Chill your Soul“ entspannen und in St. Katharina in Busenbach Taizé-Lieder singen. Das Motto wörtlich genommen haben dagegen die Mutschelbacher Organisatoren: Hier konnten die Jugendlichen T-Shirts mit Graffiti besprühen: „Kirche ist nämlich bunt und gar nicht uncool“, erklärt Almut Kieffer vom dortigen Vorbereitungskomitee. Von den fünfzig Hemden seien auch schon fast alle bemalt, allerdings nicht zwangsläufig mit christlichen Sprüchen: „Jeder kann damit machen, was er will.“ Die Jugendreferentin sieht damit das Motto des Abends umgesetzt, der sich im Vergleich zu den Vorjahren stärker auf Fragen des Glaubens konzentriere: „Wir wollen mehr erreichen als bloße Abendunterhaltung“. Während auf der Bühne das Konzert vorbereitet wird und immer mehr Besucher in die Kirche strömen, bastelt Katja an ihrem Graffiti-Motiv. Die 15-Jährige ist Mitglied der Freien evangelischen Gemeinde in Ettlingen: „Ich hoffe, dass dieser Abend dabei hilft, das Image der Kirche bei Jugendlichen zu verbessern“, sagt sie. Ihr jedenfalls habe das Programm sehr gefallen, meint sie und blickt auf die Bühne, die Rapper Davee betritt. Sofort sorgt der Beat für wippende Köpfe bei den etwa 150 Jugendlichen, auch wenn Davee nicht über Gewalt und Drogen rappt, sondern auf das Kruzifix an der Wand deutet: „Christus ist mein Schicksal.“ Text und Foto mit freundlicher Genehmigung der BNN.

Churchhopping 2012

Bestes Ergebnis bei 11. Lions-Basar

Mehr als 17.500 Euro Einnahmen

Zu einem großen Erfolg wurde der jüngste Basar des Lions Club Waldbronn. Er schloss mit einem sensationellen Ergebnis von mehr als 17.500 Euro Einnahmen ab. Diese Mittel werden direkt wieder als Spendengelder bei sozialen Projekten für Kinder und Jugendliche in der Region verwendet. Wie bei allen Basar-Anliefertagen zuvor waren auch in diesem Jahr wieder sehr schnell die einzelnen Verkaufsstände mit gespendeten Waren voll eingedeckt. Bei mehreren Bereichen - wie z.B bei den Büchertischen - mussten die fleißigen Helfer/innen die Menge der  Waren vorsortieren, um die guten und interessanten Sachen auf die Tische zu bringen. Die großen Mengen an angelieferten Waren, die in der Regel von guter Qualität waren, sind die Grundlage für einen erfolgreichen Verkauf und dieser ging gut voran. Am Samstag war der Zustrom des kaufwilligen Publikums ganztägig ununterbrochen. Alle Stände waren umlagert, die erfolgreichen Käufer/innen gingen mit glücklichen Gesichtern und meist mehreren Tüten, schwer bepackt, aus dem Kurhaussaal, direkt zum geparkten Auto oder noch in das neu platzierte Basar-Bistro im Nebenfoyer direkt beim Eingang. Aber auch andere Änderungen hatten die Organisatoren vorgenommen: die Verkaufsstände für das große Angebot an Kinderkleidung und Spielsachen konnten vergrößert und besser platziert werden. Die Bücher erhielten auch mehr  Präsentationsfläche und dadurch konnten die unterschiedlichen Angebotsbereiche besser erkannt werden. Der Dank der Veranstalter der Lionshilfe Waldbronn gilt deshalb zuerst allen Spendern der zu verkaufenden Waren und den zahlreichen Käufern. Aber auch den zahlreichen fleißigen Helfer/innen sprach die Präsidentin Sabine von Schickh am Ende der Veranstaltung ihren Dank für den unermüdlichen Einsatz an den zwei Aufbautagen und dem Verkaufssamstag aus. Ihr besonderer Dank ging auch an die Gemeinde Waldbronn, die das Kurhaus mietfrei zur Verfügung stellte und an die lokale Presse, die durch Ankündigungen und Anzeigen erfolgreich über die Veranstaltung informierte.

Hawaii-Party im Jugendhaus Langensteinbach

Willkommen in unserem Team - neue Tagesmütter sind gefragt!
Willkommen in unserem Team - neue Tagesmütter sind gefragt!
Willkommen in unserem Team - neue Tagesmütter sind gefragt!
Schon lange Schule im Team mitgestaltet

Amtseinführung von Elke Schöffler als Rektorin der Willi-Konstandin-Grundschule Mutschelbach

„Immer wieder ist von Ihnen zu lesen, dass Sie sich mit großer Empathie, Freundlichkeit und Engagement an der Schule im Team einbringen" so Schulrat Alexander Lehrmann anlässlich der Einführung von Elke Schöffler in ihr Amt als Rektorin der Grundschule. Teamarbeit werde an der Willi-Konstandin-Schule groß geschrieben. Seit August 2004 unterrichtet Elke Schöffler in Mutschelbach und im November 2008 übernahm sie die Funktion der Vakanzvertretung, der schließlich im Herbst 2011 die Leitung folgte. Stellvertretend für das Kollegium konnte Barbara Kronen zahlreiche Gäste begrüßen, die ein buntes Programm geboten bekamen. Als Geschenk gab’s zum Auftakt einen „jungen Baum", dessen „Symbolkraft" sich in allen Beiträgen wie ein roter Faden durch die Feierstunde zog. Mit Orffschen Instrumenten durch die Viertklässler rhythmisch unterstützt, erklärten die Drittklässler in einem Klangspiel, dass Wurzeln, Stamm und Kronen etwas ganz besonderes sind. Für ihre neue Rolle bringe Elke Schöffler nicht nur ein gutes Netzwerk sondern auch viel Erfahrung mit, meinte ihre langjährige Wegbegleiterin Barbara Kronen, die jegliche Unterstützung des Kollegiums zusicherte. Schon über einen langen Zeitraum gestalte sie die Schule mit, anerkannte Schulrat Alexander Lehrmann, auch in bewegter Zeit mit pädagogischen und schulorganisatorischen Veränderungen. Das Ende der Grundschulempfehlung, die Einführung der Gemeinschaftsschulen wird viel Neues bescheren. Die erfahrene Rektorin weiß was auf sie zukommt. Ihre Qualifikation machte Lehrmann an den beruflichen Stationen, die 1976 in Bretten begannen und sie über die Grundschule Langensteinbach nach Mutschelbach führte, fest. Zu dieser trugen auch ihre Fortbildungen und Zusatzaufgaben bei. Im Konzert der Schule hätte sie Flexibilität bewiesen, betonte Bürgermeister Rudi Knodel, der sich sicher ist, dass Elke Schöffler die richtigen Impulse gibt. Bei den Entscheidungsträgern hat sie großen Eindruck hinterlassen, machte Ortsvorsteher Bodemer deutlich, der die Pädagogin herzlich willkommen hieß und mit einem Buch über Muschelbach einen Bezug zum Dorfleben herstellte. Für die Karlsbader Schulen sprach Rektor Wilfried Weber, von der Langensteinbacher Grundschule, der ihr eine gute Zusammenarbeit anbot. Sei sei bereits in der Grundschule Langensteinbach eine tolle und kompetente Klassenlehrerin gewesen. Mutschelbachs Ortsgeistlicher Benjamin Simon gratulierte der Rektorin ebenso zur verantwortungsvollen Aufgabe wie Schuldekan Leo Oechsler, der gleichzeitig die Glückwünsche seines dienstlich verhinderten evangelischen Kollegen Thomas Schwarz überbrachte. Oechsler betonte ihren Einsatz für die Ökumene. Gutes Gelingen für die Zukunft, diesen Wunsch entboten für den Elternbeirat Melanie Kronenwett und für den Personalrat Corinna Blume. So bunt wie die Regenbogen, mit denen die Erst- und Zweitklässler den Baum schmückten, waren auch ihre Wünsche an die Schulleiterin. Elke Schöffler in ihrem Schlusswort: „Danke für alles, mögen wir ein starkes Team bleiben". So schwungvoll die Schülerinnen und Schüler den Auftakt gestalteten, so heiter und fröhlich war der Ausklang mit lustigen Liedern des Schulchores unter der Leitung von Anke Simon. Text zu wesentlichen Teilen mit freundlicher Genehmigung der BNN.

Amtseinführung Elke Schöffler

V.l.n.r. Ortsvorsteher Rolf Bodemer, Schulrat Alexander Lehrmann, Rektorin Elke Schöffler und Bürgermeister Rudi Knodel.

Amtseinführung Elke Schöffler

Amtseinführung Elke Schöffler

Amtseinführung Elke Schöffler

Bunte Splitter von der offiziellen Einführung. Fotos: Gemeinde Karlsbad

Gute Chancen und Orientierung

17. Ausbildungsstellenbörse der CDU-Gemeindeverbände Karlsbad, Marxzell und Waldbronn

„Aus dem Küken Ausbildungsbörse ist ein großer Vogel geworden" meinte Bürgermeister Rudi Knodel zu Beginn der Ausbildungsbörse im Schulzentrum in Karlsbad-Langensteinbach am Dienstag, 24. Januar 2012. Die Ausbildungsbörse sei ein wichtiger Beitrag zur Ausbildungsförderung und das Rollenspiel habe sich zugunsten der Auszubildenden geändert. „Die Veranstaltung ist auch unter den geänderten Vorzeichen bei – demografisch bedingten - geringeren Teilnehmerzahlen an Jugendlichen ein Gewinn für beide Seiten". Der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Klaus Schöpfle begrüßte die Besucher und Gemeindevertreter und bedankte sich bei den Organisatoren für deren Arbeit. Insgesamt 24 Aussteller waren vor Ort. MdL Werner Raab (CDU) weitete den Blick auf die Situation in Europa. Es gebe Länder in denen die Bedingungen ganz anders als in Deutschland seien und keine Wirtschaftsinfrastruktur und somit auch keine guten Ausbildungsmöglichkeiten existierten. „Nichts ist selbstverständlich – nutzen Sie Ihre Chancen" gab er den Jugendlichen als Gedanke mit. Positiv stellte er in diesem Zusammenhang das Projekt Ehrenamtliche Paten – PEP – der Gemeinde Karlsbad heraus. „Ich habe in diesem Jahr beobachtet, dass die Firmen mehr Interesse an Werkrealschülern haben" - so Schulsozialarbeiter Jochen Doen im Gespräch. Selbst wenn die Jugendlichen keine konkreten Wünsche hätten, sei der Besuch der Ausbildungsbörse auch eine Hilfe, um die Schwellenängste für die weiteren Schritte zu senken. Eine ausstellende Krankenkasse bietet sogar jugendlichen Krankenkassenmitgliedern an, ihre Bewerbungsunterlagen professionell prüfen und kommentieren zu lassen. Sehr genau wussten zwei Realschülerinnen der achten Klasse aus Karlsbad, dass sie das Abitur machen wollen. Sie fragten konkret bei Firmen nach, welche Entwicklungsmöglichkeiten diese darauf aufbauend anbieten. Während der Ausbildungsbörse wurde die Gelegenheit zum Abtasten und Erkunden zwischen Ausbildungsbetrieben und Jugendlichen wieder genutzt. Am Stand der Gemeinde Karlsbad war Sachbearbeiterin Tanja Jäck zusammen mit einem Verwaltungspraktikanten im Einsatz. Die Jugendlichen hatten die Wahl der Gesprächspartner zwischen Ausbildungsbetrieben aus den Bereichen Banken, Krankenkassen, Handwerk, Versicherungen, Pflege und weiteren mittelständische Unternehmen. Zu den Teilnehmern zählten weiterhin die Arbeitsagentur und der Bund der Selbständigen. Im Laufe des Abends wurde eine Reise nach Berlin verlost.

Ausbildungsbörse CDU 2012 

Ausbildungsbörse CDU 2012

Ausbildungsbörse CDU 2012

Eindrücke von der Ausbildungsbörse. Fotos: Gemeinde Karlsbad

Fotowettbewerb abgeschlossen

Jury hat sich getroffen und die Sieger ausgewählt – Preisverleihung am 15. März

Im November vergangenen Jahres hat die Gemeinde im Rahmen der Fortschreibung des Gemeindeentwicklungsplanes „Karlsbad 2020" einen Fotowettbewerb mit dem Motto „typisch Karlsbad" ausgelobt. Bis zum Einsendeschluss an Weihnachten 2011 gingen nur 22 Bilder bei der Gemeinde ein. Am Dienstag, 24. Januar 2012 hat sich nun die Jury, bestehen aus einem Fotografen, einer Leiterin einer Karlsbader Bildungseinrichtung, einem Mitglied der Gemeindeverwaltung und zwei fachkundigen Bürgern Karlsbads zusammengesetzt. In konzentrierter und fachkundiger Arbeit wurden die fünf Preisträger ausgewählt. In den nächsten Tagen werden die Preisträger von Bürgermeister Knodel persönlich zur Preisverleihung am 15. März 2012 eingeladen.

Fotowettbewerb Karlsbad 2020 

Das Siegerbild stammt von Herrn Siegfried Retter aus Spielberg. Die Jury sah in dem technisch perfekten Bild das Motto des Wettbewerbes am Besten umgesetzt.

Teil 12 der Interviews zum Leitbildprozess

 

Interview Steffen Meder 

Wie lange wohnen Sie schon in Karlsbad?

Ich wurde hier in Mutschelbach vor 42 Jahren geboren und lebe seitdem in der Gemeinde Karlsbad.

Was macht Karlsbad für Sie lebenswert?

Mir gefällt in Mutschelbach ganz besonders der menschliche Zusammenhalt, die Menschen sind füreinander da und setzen sich für den anderen ein es gibt einen richtigen Dienst am Nächsten. So wird z.B. demnächst für ein Brandopfer eine Benefizveranstaltung durchgeführt, dessen Erlös zur Gänze dem Geschädigten zugute kommt.

Was unterscheidet Karlsbad von anderen Gemeinden?

Diese Frage ist für mich schwer zu beantworten, dafür müsste ich andere Gemeinden genauer kennen und das tue ich nicht. Deshalb muss sie unbeantwortet bleiben.

Warum leben Sie hier? Fühlen Sie sich hier zuhause?

Wie bereits vorhin gesagt, wurde ich hier geboren es ist meine Heimat und ich fühle mich wohl hier, ganz besonders was die menschliche Seite betrifft.

Was würden Sie anders machen, wenn Sie Bürgermeister wären?

Ich würde als Bürgermeister mehr auf die jeweiligen Bedürfnisse in den einzelnen Ortsteilen eingehen.

 

 

Interview Friedel Schnebele

Wie lange wohnen Sie schon in Karlsbad?  

Wir wohnen seit 1977 in Karlsbad-Langensteinbach

Was macht Karlsbad für Sie lebenswert?

Zum einen die geografische und zentrale Lage, man ist sehr schnell im Schwarzwald, in der Rheinebene und in der Pfalz und auch die an Baden grenzende Schweiz und das Elsass sind schnell zu erreichen. Darüber hinaus wird die Gemeinde von einer schönen Landschaft umgeben und es gibt hier vielfältige Möglichkeiten zu wandern.

Was unterscheidet Karlsbad von anderen Gemeinden?

Im Gegensatz zu meiner Heimatgemeinde, die in der Pfalz liegt, sind hier die Menschen etwas verschlossener und nicht ganz so unkompliziert. Der menschliche Umgang war in der Pfalz vielleicht herzlicher und ehrlicher, es wurden eher menschliche Empfindungen geäußert.

Warum leben Sie hier? Fühlen Sie sich hier zuhause?

Ich lebe gerne hier doch zu Hause fühlt man sich hier meiner Meinung nach erst dann, wenn man auf mehrere Generationen, die hier beheimatet waren, zurückblicken kann.

Was würden Sie anders machen, wenn Sie Bürgermeister wären?

Ein großes Anliegen für mich ist, dass es Fortschritte in der Jugendarbeit gibt, denn die Jugendlichen sind unsere Zukunft und auch unser Kapital. Darüber hinaus sollten Eltern durch Vorträge kompetenter Fachleute in der heute immer schwieriger werdenden Eltern- und Erziehungsarbeit unterstützt werden. In diesem Zusammenhang plädiere ich auch für eine Stärkung der Vereinsarbeit. Auf Grund des demografischen Wandel muss es für ältere Menschen auch andere Lebensformen als Seniorenheime geben, anzudenken wäre z.B. die Schaffung eines Mehrgenerationenhauses. Die Kommunikation zwischen Menschen aller Altersgruppen und Nationen ist zu stärken und zu intensivieren, so können wichtige Erfahrungen weitergegeben werden.

 

Erstes Treffen des Arbeitskreises Wirtschaft

Karlsbad 2020 Logo

Nächste Versammlung am 14. Februar um 19 Uhr – weitere Mitwirkende willkommen

Die erste Sitzung des Arbeitskreises Wirtschaft der Bürgerbeteiligung Karlsbad 2020 fand am Mittwoch, 17.Januar im Trauzimmer des Neuen Rathauses statt. Zu Beginn lernten sich die Teilnehmer kennen und erhielten von erfahrenen Steuerkreismitgliedern Informationen über die Leitbildentwicklungshistorie. Danach wurden in kreativem Miteinander viele neue Vorschläge und Ideen gesammelt und durchgesprochen, die von den neu beteiligten Bürger/innen eingebracht wurden.Um dieses engagierte Netzwerk und das bisher Erarbeitete zu erweitern, lädt dieser Arbeitskreis alle Interessenten zum nächsten Treffen, das am Dienstag, den 14. Februar um 19 Uhr im Bürgersaal des Neuen Rathauses in Langensteinbach stattfinden wird, herzlich ein.

Hilfe für Opfer von Großbrand

Benefizaktion Mutschelbach

Benefizaktion Mutschelbach

Unbedingt beachten!

Preisträgerkonzert

Neueröffnung einer pädagogischen Praxis in Auerbach

Julia Müller hat Angebote für Kinder ab dem Grundschulalter

Eltern, deren Kinder Lernschwierigkeiten haben, finden eine neue Anlaufstelle in Auerbach. Viel Erfahrung bringt die Diplom-Pädagogin und psychologische Beraterin Julia Müller mit. „In Oberschwaben führte ich 15 Jahre eine solche Praxis - aus familiären Gründen und weil es hier einfach so schön ist, habe ich mich nun in Auerbach niedergelassen", erzählt Julia Müller. Ihr Angebot richtet sich an Kinder ab dem Grundschulalter, bei der Therapie werden auch die Eltern miteingebunden, damit alle gemeinsam am gleichen Strang ziehen. Ursprünglich war Julia Müller Grund- und Hauptschullehrerin, doch schon bald zog es sie in die therapeutische Richtung. Als zweites Studium schloß Julia Müller - nach 15  Jahren Schulerfahrung in Karlsruhe - Diplom-Pädagogik an, mit dem Schwerpunkt Schulpädagogik international, Soziologie und Sportwissenschaft . Ihre Ausbildungen machte sie unter anderem  in Dänemark und Frankreich. Besonders angetan hat es ihr der therapeutische Ansatz von Chritian Volfs Körperschalleitung. Mit großen Stimmgabeln wird – völlig schmerzlos – überprüft, ob der Schall im Körper störungsfrei weitergeleitet wird. „Hat sich doch herausgestellt, dass bei Kindern mit Lernproblemen die Leitung des der Körperschalls gestört ist", erklärt die erfahrene Therapeutin. Bei ihrem Besuch der pädagogischen Praxis erfuhren die Gemeindevertreter Bürgermeister Rudi Knodel, Ortsvorsteher Helmut Kunz und Wirtschaftsförderin Martina Danese einiges von Julia Müllers spannenden Lebensweg, der sie zum Beispiel für zwei Jahre als  Mitarbeiterin an eine nigerianische Universität führte. Pädagogische Praxis Julia Müller, Im Buckeberg 2, Auerbach, Telefon 07202 390 94 50, Termine nach Vereinbarung.

Padagogische Praxis Müller   

V.l.n.r. Wirtschaftsförderin Martina Danese, Bürgermeister Rudi Knodel, Diplom-Pädagogin und psychologische Beraterin Julia Müller sowie Ortsvorsteher Helmut Kunz. Foto: Gemeinde Karlsbad

Familien stärken in Karlsbad

Umfrage 2012 zur Kinderbetreuung in Karlsbad

 

Wir möchten die Kinderbetreuung in Karlsbad

optimieren

und benötigen dazu Ihre Meinung:

 

  • Welcher Bedarf an Kinderbetreuung besteht?

 

  • Ist das bisherige Angebot ausreichend?

 

  • Was können wir verbessern?

 

In den nächsten Tagen werden alle Familien mit Kindern bis zum Alter von 10 Jahren hierzu einen Fragebogen erhalten. Diesen Fragebogen geben Sie bitte bis zum 23.02.2012 bei der Gemeindeverwaltung ab oder auch direkt im Kindergarten/in der Schule.

Wir bitten um rege Beteiligung und danken bereits jetzt für Ihre Mithilfe.

Wechsel beim Altenwerk St. Barbara

Verabschiedung von Ulrike Kütscher nach 12-jährigem Vorsitz – Nacholgerin ist Marga Nagel

Zu einem Abschied und Neuanfang hatte Ulrike Kütscher - designierte Vorsitzende des Altenwerks St. Barbara der katholischen Kirchengemeinde – Senioren und Mitarbeiter im Januar ins katholische Gemeindehaus Langensteinbach eingeladen. Nach 12 Jahren erfolgreicher Arbeit übergab sie die Leitung an ihre bisherige Mitarbeiterin Marga Nagel. Das Altenwerk repräsentiere – so Kütscher beim Rückblick auf ihre Arbeit - das erfolgreiche Bemühen um die sehr persönlichen Anliegen der Senioren: diese sollen nicht sozial ausgegrenzt werden oder vereinsamen. Das Altenwerk der Erzdiözese Freiburg durfte vor zwei Jahren sein 50jähriges Jubiläum feiern. Es umfasst in der Erzdiözese Freiburg 750 Gruppen, die stets ein festes Ziel vor Augen haben. Diese bieten Treffpunkte für gemeinsame Unternehmungen und Erlebnisse und ermöglichen Austausch über Lebensfragen und Lebenserfahrungen. Die Senioren können sich über persönliche, religiöse, kulturelle und gesellschaftliche Themen verständigen. Auch vermittelt das Altenwerk spirituelle Angebote und ermöglicht den Anschluss an die Pfarrgemeinde. Im Mittelpunkt des Seniorennachmittages in Langensteinbach stand auch das Erinnern an viele gemeinsame Treffen, die stets sorgsam organisiert waren. Bei den Anwesenden lebte eine bunte Fülle gemeinsam erlebter Jahre wieder auf. Im Namen des Pfarrgemeinderats dankte der Vorsitzende Leo Oechsler Ulrike Kütscher für deren Engagement und auch Pfarrer Torsten Ret fand sehr persönliche Worte des Dankes und der Wertschätzung. Im Zeichen des Abschieds dankte Ulrike Kütscher ihrem Mitarbeiterteam mit Marga Nagel, Hermine Becker, Barbara Ferrara, Irmgard Hehn sowie Brigitte Brauch. Sehr wohl vertraut war das Gesicht der neuen Vorsitzenden Marga Nagel den anwesenden Senioren. Ihre bisherigen Erfahrungen im Mitarbeiterteam und die besten Wünsche der Anwesenden werden ihre neue Verantwortung erfolgreich unterstützen. Die scheidende Vorsitzende Ulrike Kütscher wird sich nicht aufs Altenteil zurückziehen. Neue Aufgaben im Altenwerk als Vorsitzende des Dekanats Karlsruhe und als stellvertretende Vorsitzende der Diözese warten auf sie.

Altenwerk

V.l.n.r. Pfarrer Torsten Ret, Ulrike Küster, Marga Nagel, Leo Oechsler. Foto: privat 

Ferienspaß 2012 - wir brauchen jede Unterstützung!

Ferienspaß 2012 – wir brauchen jede Unterstützung!

 

Auch dieses Jahr organisiert die Gemeinde Karlsbad ein Ferienprogramm mit Ganztagesbetreuung für die Karlsbader Kinder.

Um diese Aufgabe bewältigen zu können, sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Es wäre schön, wenn Sie uns mit einer Geldspende helfen könnten.

 

Damit wir alles rechtzeitig bis zu Beginn der Sommerferien planen können, sollte die Spende bis Ende Februar auf das Konto der Gemeinde Karlsbad eingehen.

 

Volksbank Ettlingen BLZ 660 912 00

Kto. 20 700 807

Stichwort „Spende Ferienspaß"

 

Falls Sie eine Möglichkeit zur Werbung suchen, können wir Ihnen die Rückseite unseres Kinder Ferienspaß T-Shirt oder eine Anzeige in unserem Programmheft anbieten. Ca. 300 Kinder werden dieses T-Shirt bestimmt auch nach dem Ferienspaß begeistert tragen. Auf vielen Fotos in der Presse wird es mehrmals zu sehen sein. Falls Sie Interesse an einem dieser Angebote haben, wenden Sie sich bitte an Jugendhausleiterin Helga Wuttke. Mail: jugendhaus@karlsbad.de oder Telefon 07202/1849.

Ferienspaß 2012

Präzision und perfekte Fertigung

CNC – Bearbeitung Bernhard Schmidt im Gewerbegebiet Stöckmädle in Karlsbad-Ittersbach

„Zufriedenheit unserer Kunden ist für uns das Maß aller Dinge" meinte Geschäftsführer Bernhard Schmidt im Gespräch beim erstmaligen Firmenbesuch von Bürgermeister Rudi Knodel und Ortsvorsteher Günter Metz am Donnerstag, 26. Januar. Schmidt ist von Beruf Feinmechanikermeister und Refatechniker. Mit Zuverlässigkeit, modernster Technik und sehr verantwortungsbewusst in der Umsetzung werden Teileaufträge im Bereich Feinmechanik für unterschiedlichste Produkte und Firmen gefertigt. Endprodukte sind beispielsweise Geräte der Firma Octave – für Berufsmusiker oder Kenner hochwertigster Hifitechnik ein Begriff -, Lasermesstechnik der Firma Polytec oder Nanostelltechnik der Firma PI. Bearbeitet werden unterschiedliche Rohmaterialien z.B. Titan, Stahl, Alu und Invar. „Wir sind auch mit Firmen im Gewerbegebiet Stöckmädle vernetzt" informierte Schmidt. Dazu zählen die Firmen Octave, Konstandin und Rapp. Gerne möchte man hier noch mehr Verbindungen zu anderen Firmen aufbauen. „Wir sind in der Lage, hochwertige Materialien exzellent zu verarbeiten und sind zugleich terminlich flexibel" – so betont Schmidt die Stärken der Firma. Sie wurde vor über 10 Jahren zunächst in Rastatt gegründet und ist jetzt vor kurzem nach Karlsbad umgezogen. Mit zwei Aushilfskräften und einem fest angestellten Mitarbeiter trägt sie positiv zur Arbeitsplatzbilanz in Karlsbad bei. Bernhard Schmidt ist in Karlsbad geboren. Seine Frau Martina Schmidt arbeitet im Hintergrund im Geschäft mit. Bürgermeister Rudi Knodel und Ortsvorsteher Günter Metz waren von der Bandbreite der Produkte und dem Qualitätsanspruch beeindruckt. Sie wünschten der Firma eine gute geschäftliche Entwicklung. Die Firmendaten lauten: CNC-Bearbeitung Bernhard Schmidt, Becker-Göring-Straße 30/1, 76307 Karlsbad, Tel. 07248/9249869. Mehr Infos unter: www.cnc-schmidt.com

CNC Technik Schmidt 

Bernhard Schmidt (2. von rechts) mit Ehefrau Martina Schmidt (Bildmitte) und Mitarbeiterin Jennifer Blaich, Bürgermeister Rudi Knodel (links) und Ortsvorsteher Günter Metz (rechts) im Gespräch im Produktionsbereich. Foto: Gemeinde Karlsbad

Permanentes Engagement gewürdigt

„Goldener Löwen" für Mitglieder der FGAV – Kampagne läuft

„Die Faschingsvereine pflegen eine ganz eigene Kultur mit eigenen Ehrungspunkten" meinte Bürgermeister Rudi Knodel bei dem kleinen Feierakt seitens der Gemeinde anlässlich der Verleihung dreier Goldener Löwen an Elke Dürr, Walter Kräutler und Nadine Doll von der Fastnachtsgemeinschaft Auerbach (FGAV) im Rathaus in Karlsbad-Auerbach am Donnerstag, 26. Januar. Etliche Aktiven der FGAV freuten sich zusammen mit den drei Würdenträgern. Seit dem 9. Januar sind Elke Dürr, Nadine Doll und Walter Kräutler Träger der hohen Auszeichnung für 22 Jahre ununterbrochene Faschingsaktivität. Die Auszeichnung wird vom Bund der Badisch-Pfälzischen Karnevalsvereine in Speyer verliehen. Ortsvorsteher Helmut Kunz strahlte ebenfalls und schloss sich mit Dankesworten an. Die Verleihungsregularien besagen, dass derjenige der mehr als 22 Jahre in ununterbrochener Folge für den Verein tätig ist oder elf Jahre lang ununterbrochen als Präsident oder Sitzungspräsident gewirkt hat, sich auf den „Goldenen Löwen" freuen kann. Weiterhin darf sich mit der Auszeichnung schmücken, wer zweimal elf Jahre lückenlos auf der Bühne, als Büttenredner, in einer Tanzgarde, als Sänger, Musiker oder Funktionär im Verein an vorderster Front aktiv war und noch ist.

Auerbacher Termine

Die Kampagne in Auerbach läuft weiter: Prunksitzungen am Freitag 10. und Samstag 11.02. um 19.33 Uhr in der Talblickhalle Auerbach, Familienfasching am Sonntag 19. Februar um 14.00 Uhr und Fasnachtsausklang am Dienstag, 21. Februar um 14.33 Uhr in der Talblickhalle Auerbach.

Die Träger des Goldenen Löwen: Elke Dürr (3.v.l.), Walter Kräutler (5. v.l.) und Nadine Doll (2. v.r.) mit Vereinsmitgliedern sowie Bürgermeister Rudi Knodel (3.v.r.) und Ortsvorsteher Helmut Kunz (links außen). Foto: Gemeinde Karlsbad

Steter Blick auf Ittersbach

Gemeindearbeiter Willi König kümmerte sich um Sauberkeit

Mit Dank und Anerkennung wurde Willi König am Donnerstag, 26. Januar nach 12 Jahren Tätigkeit für die Gemeinde Karlsbad von Bürgermeister Rudi Knodel und Ortsvorsteher Günter Metz, Personalratsvertreterin Stephanie Don und Hauptamtsleiter Roland Tibi in den Ruhestand verabschiedet. Herr König war als Gemeindearbeiter für die Sauberhaltung der Ortschaft Ittersbach zuständig. "Er ist stets mit wachen Augen durch den Ort gegangen und hat zuverlässig für Sauberkeit und Ordnung gesorgt", lobte Ortsvorsteher Günter Metz den neuen Ruheständler. Auch Bürgermeister Rudi Knodel fand es "hervorragend", wie sich Willi König um die "Visitenkarten" der Ortschaft Ittersbach wie Rathausplatz oder Friedhof gekümmert habe. Willi König selbst denkt, dass er noch einige Zeit nicht am herumliegenden Müll vorbeigehen können wird: "Das wird eine Zeit brauchen, bis ich tatsächlich im Ruhestand angekommen bin". Der rüstige Rentner will sich nun noch stärker seinem Hobby, dem E-Bike-Fahren, widmen.

Willi König

Gemeindearbeiter Willi König mit Ehefrau Elisabeth (Bildmitte links und rechts von der St. Barbara-Statue). V.l.n.r. Bürgermeister Rudi Knodel, Ortsvorsteher Günter Metz, Personalratsmitglied Stephanie Don (2.von rechts) und Hauptamtsleiter Roland Tibi (rechts außen). Foto: Gemeinde Karlsbad

Karlsbader Fasenacht kommt in die heiße Phase

Breitgefächertes Angebot in den Ortsteilen

Die Ittersbacher Narrenzunft zelebriert seit vielen Jahren die Brauchtumsfasenacht und stößt dabei auf ein großes überregionales Interesse. Mit dem „Abend der Zünfte" am Samstag, 11. Februar und dem Ittersbacher Fasnetumzug am Sonntag, 12. Februar, Beginn 14 Uhr, erreicht die Ittersbacher Fasnet ihren Höhepunkt. Auch in diesem Jahr haben zahlreiche befreundete Zünfte aus den Hochburgen ihre Teilnahme zugesagt. Der Karlsbader Ortsteil erwartet an diesem Tag wieder einige tausend Besucher. Am Schmotzigen Donnerstag werden die Hästräger um 19 Uhr zum Rathaussturm ansetzen, am Vormittag ist man beim traditionellen Kartoffelsingen im Ort unterwegs. Zu den weiteren Höhepunkten zählt der „Hexenball" am 18. Februar in der Wasenhalle, bevor am Fasenachtsdienstag mit der Familienfasenacht in der Wasenhalle die fünfte Jahreszeit ausklingt. Die „Faschingsgemeinschaft Auerbacher Vereine" erwartet bei ihrer traditionellen Prunksitzungen am 10. und 11. Februar in der Auerbacher Talblickhalle, Beginn jeweils 19.33 Uhr, einmal mehr ausverkaufte Veranstaltungen. Am 19. Februar lädt die Faschingsgemeinschaft um 14 Uhr zum Familienfasching, ebenfalls in die Talblickhalle ein. Mit der Kugelbax-Verbrennung am 21. Februar, 19.11 Uhr im Gasthaus Hirsch findet die diesjährige Kampagne in Auerbach ihren Ausklang. In Spielberg veranstaltet der SV Spielberg am 11. Februar in der Berghalle den „Gockler-Ball" und am „Schmotzigen Donnerstag" geht in der „Schelmenbuschhalle" beim Schulzentrum in Langensteinbach der beliebte „Matcho-Ball" über die Bühne.

Faschingsbild Archiv

Die heiße Phase des Fasching beginnt. Archivfoto Weber

Ungewöhnlich hohe jugendliche Teilnehmerzahlen beim 25. Karlsbad-Pokal der Tischtennisvereine

Langensteinbacher Vereinssportler recht stark in den Siegerrängen vertreten

Umgekehrte Vorzeichen beim 25. Karlsbad-Pokal der Tischtennisvereine am Wochenende vom 14. – 15. Januar 2012 in der Beckerhalle im Schulzentrum Karlsbad-Langensteinbach: 51 Jugendliche Teilnehmer aus den drei Karlsbader TT-Vereinen 1. TC Ittersbach, TTC Langensteinbach und TTC Mutschelbach setzten ein eindeutiges Signal für eine erfolg verheißende Zukunft der Karlsbader Tischtennismeisterschaften. So viele Nachwuchscracks waren in den bisherigen Ausgaben der Karlsbader Meisterschaften noch nicht am Start gewesen. Weiter stagnierend waren hingegen die Teilnehmerzahlen im Erwachsenenbereich. Dort nahmen 29 Aktive an den Meisterschaften teil. Der Anstieg der jugendlichen Teilnehmer kompensierte zum Teil die Rückgänge im Erwachsenenbereich. Die Erwachsenen wie die 10 älteren Jugendlichen aus dem Nachwuchsfeld bestückten gemeinsam den annähernd 40-köpfigen Pool für 6 Runden nach dem populären Schweizer-System. Neben dem Jugendwettbewerb wurden noch die drei traditionellen Klassen A, B und C selektiv ausgewertet und aus den besten 4 je Klasse ein PlayOff-Finish zelebriert. Im rein Langensteinbacher Jugendfinale demonstrierten, vor ihrem altersbedingten Verlassen des Jugendparketts, Jonas Maciejewski und Jan-Philipp Stucky noch einmal ihre Stärke. Jonas konnte sich hierbei im Finale für seine Vorrundenniederlage gegen Jan- Philipp revanchieren. Mit Sabine Müller und Yannik Künzler als Drittplatzierte stehen zwei Mutschelbacher Nachwuchskräfte zur Wachablösung bereit. Der A-Schüler- Wettbewerb der unter 15-Jährigen wurde eindeutig von den Ittersbachern und Mutschelbachern dominiert. Keck und im wahrsten Sinne des Wortes schlagfertig parierte die junge Kim Fretz die Jungs ihrer Altersklasse und gab Lukas Arheidt (Platz 2), Julius Kappler (Ittersbach) und Michael Reiß (Mutschelbach) - jeweils Platz 3 - klar das Nachsehen. Der Titel im jüngsten Nachwuchswettbewerb, der Schüler-B-Klasse bis 12 Jahre, blieb beim Ausrichter Langensteinbach. Daniel Saleika siegte im Finale gegen Max Wenz aus Mutschelbach. Hanna Maciejewski und Paul Freund durften sich über Platz 3 freuen. Bürgermeister und Schirmherr der Veranstaltung Rudi Knodel sah sich im Rahmen der Siegerehrung mit einer Langensteinbacher Dominanz in den drei Erwachsenen-Klassen konfrontiert. So konnte er gleich einem kompletten Langensteinbacher Quartett in der C-Klasse zu den Top-Platzierungen gratulieren. Der Zieleinlauf erfolgte in der Reihenfolge Günter Seitz, Peter Elze und zeitgleich Ludwig Rausch und Manfred Becker. Zum Langensteinbacher B-Klassen-Sieger Thomas Dapper, den Vereinskollegen Stefan Schweisgut und Tobias Spies gesellte sich als weiterer Drittplatzierter der Ittersbacher Stefan Igel. Die Topklasse gestaltete sich zur eindeutigen Angelegenheit des Vorjahressieger Ralf Neumaier. Auch der vielfache Karlsbad-Champion Martin Rupp konnte gegen Ralf im Finale nichts ausrichten. Das Mutschelbach-Duo Milan Jasnic und Tim Welker rundeten die A-Klassen-Bilanz als Drittplatzierte ab. Der Staffelstab für die 26. Karlsbader Meisterschaften und den 17. Karlsbader Jugendmeisterschaften im Januar 2013 geht nun an den 1. TC Ittersbach über.

 

Die Sieger der A - C-Klasse, sowie des Jugendwettbewerbes v.l.n.r. Jonas Maciejewski, Ralf Neumaier, Günter Seitz und Thomas Dapper, alle TTC Langensteinbach

 

Die Sieger der Jugendwettbewerbe: V.l.n.r. . Kim Fretz, 1. TC Ittersbach, Daniel Saleika und Jonas Maciejewski, beide TTC Langensteinbach

 

Alle Teilnehmer der Jugendwettbewerbe

Die Platzierten der A-Klasse: V.l.n.r. Tim Welker, Milan Jasnic, beide TTC Mutschelbach, Martin Rupp und Ralf Neumaier, beide TTC Langensteinbach, sowie Bürgermeister und Schirmherr Rudi Knodel und Eberhard Kolb, 1. Vorsitzender des TTC Langensteinbach (ganz links). Alle Fotos: privat

Jugendbeirat konstituiert

Erste Sitzung des neuen Gremiums

Eine Mischung zwischen bewährten und neuen ehrenamtlich tätigen Jugendlichen – so könnte man die Zusammensetzung des Jugendbeirates in Karlsbad umschreiben. Am Donnerstag, 19. Januar trafen sich auf Einladung der Gemeindeverwaltung jedenfalls vier Jugendbeiräte die schon im Vorfeld ihr Interesse an einer Tätigkeit geäußert hatten. Bei der Sitzung waren dann zwei weitere Jugendliche anwesend und erklärten, dass sie mitmachen wollen. Zwei Mitglieder des Jugendbeirates waren zuvor schon als Jugendgemeinderäte tätig und bringen Erfahrung mit. Bürgermeister-Stellvertreter Peter Kiesinger und Hans-Dieter Stößer von der Verwaltung informierten die Jugendlichen über ihre Möglichkeiten als Jugendbeiräte, im Anschluss gab es dann Ernennungsurkunden und ein kleines Startgeschenk. GR Uwe Rohrer (Bündnis 90/Grüne) nahm als Jugendbeiratsbeauftragter an der ersten Sitzung teil. Zunächst wurden organisatorische Fragen wie der Austausch von persönlichen Daten geregelt. Dann wurde auch schon gewählt: Sprecherin ist Jennifer Rapp und Stellvertreterin Dorothée Boppré. Angeregt wurde weiterhin, dass die Jugendbeiräte eine Schulung erhalten. Neben Jennifer Rapp und Dorothée Boppré sind Benedikt Boppré, Patrick Fränkle, Christian Groppe und Oliver Bossert Jugendbeiräte.

Hintergrundinfos zum Jugendbeirat

Der Jugendbeirat soll vor Entscheidungen des Gemeinderates in Fragen die seinen Interessenskreis betreffen gehört werden. Er kann und soll sich vor allem selbst steuern. Die Sitzungen können beispielsweise in viel lockerer Weise als formelle Jugendgemeinderatssitzungen ablaufen. Für die Begleitung sind die Jugendgemeinderatsbeauftragten verantwortlich. Die Amtszeit beträgt drei Jahre. Im Gegensatz zum gewählten Gremium Jugendgemeinderat können maximal 12 Jugendbeiräte durch den Bürgermeister berufen werden. Vorschläge für Kandidaten können der Jugendbeirat, Parteien und Wählervereinigungen sowie andere Organisationen in der Gemeinde machen, Interessierte können sich aber auch selbst bewerben.

Die neuen Mitglieder des Jugendbeirates mit Vertretern von Verwaltung und Gemeinderat. Foto: Gemeinde Karlsbad

Teil 11 der Interviews zum Leitbildprozess

Interview Dominik Keller

Wie lange wohnen Sie schon in Karlsbad?

Ich bin hier von meiner Geburt bis zum 19. Lebensjahr aufgewachsen, danach zog ich für vier Jahre nach Straubenhard und lebe seit Oktober 2011 wieder in Karlsbad-Langensteinbach.

Was macht Karlsbad für Sie lebenswert?

Das Schulzentrum, die guten Einkaufsmöglichkeiten in den verschiedenen Einkaufszentren, durch die Straßenbahnanbindung ist man schnell in Karlsruhe, Ettlingen oder Pforzheim und man kann das Auto auch mal stehen lassen. Für Berufstätige ist die nahe Anbindung an die Bundesautobahn ebenfalls sehr vorteilhaft.

Was unterscheidet Karlsbad von anderen Gemeinden?

Karlsbad ist für die Wirtschaft ein guter Standort und es haben sich viele Firmen angesiedelt, die interessante Arbeitsplätze anbieten. Darüber hinaus gibt es hier ein großes Klinikum, viele soziale Projekte wie z.B. den Ferienspaß und eine lebendige und aktive Vereinsarbeit.

Warum leben Sie hier? Fühlen Sie sich hier zuhause?

Karlsbad ist meine Heimatgemeinde, hier habe ich meine Kindheit und Jugend verbracht, ich fühle mich hier sehr wohl und außerdem sind die größeren Städte Karlsruhe und Pforzheim nicht sehr weit weg und gut zu erreichen.

Was würden Sie anders machen, wenn Sie Bürgermeister wären?

Bei Neuinvestitionen wäre vielleicht – wenn möglich – der Einsatz von erneuerbaren Energien wie z.B. der Solarpark wünschenswert, auch könnte eine noch engere Zusammenarbeit der Gemeinden Karlsbad und Waldbronn für beide Seiten Vorteile bringen und sollte deshalb noch effizienter betrieben werden. Weiter würde ich die Konzeption des Schwimmbades klarer umreißen und auch hier enger mit der Nachbargemeinde Waldbronn zusammenarbeiten, z.B. Langensteinbach als Familienbad einrichten und in Waldbronn könnte ein reines Jugendbad entstehen – vielleicht würden die Bäder dann rentabler. Die Identifizierung von Firmen mit Vereinen könnte zu mehr Förderung der Vereine führen.

 

 

Interview Musa Aslanbygi

Interview Musa Aslanbygi    

Wie lange wohnen Sie schon in Karlsbad?

Ich wohne mit meiner Familie seit 1981 in Karlsbad, zuerst in Langensteinbach, seit 1986 in Auerbach.

Was macht Karlsbad lebenswert für Sie?

Frische Luft, schöne Landschaft, liebe Nachbarn und Freunde, nette Bewohner, Nähe zur Autobahn, Nähe zu Ettlingen, Karlsruhe und Pforzheim.

Was unterscheidet Karlsbad von anderen Gemeinden?

Gibt es sonst noch eine Gemeinde mit solchen Vorteilen?

Warum leben Sie hier und fühlen Sie sich hier zu Hause?

Nach dem Wohnen in Großstädten suchten wir einen ruhigen Ort, um dem Tumult der Großstadt zu entfliehen. Diesen Ort haben wir in Auerbach gefunden. Wir fühlen uns hier sehr wohl und sind rundum zufrieden.

Was würden Sie anders machen, wenn Sie Bürgermeister von Karlsbad wären?

Ich würde versuchen, die Kulturarbeit mehr zu unterstützen. Ich finde, die Bibliothek ist hierbei ein wichtiger Bestandteil.

Der Familien- und Bürgertreff „Traube" in Spielberg, das Haus Conrath in Langensteinbach und dessen Veranstaltungen finde ich großartig. Dort arbeiten einige Leute freiwillig und verwenden Stunden und Tage ihrer Zeit, um für die Bevölkerung kulturelle Ereignisse attraktiv zu machen.

Deshalb ist es notwendig, auf diesem Gebiet mehr PR zu betreiben, um möglichst viele Menschen zu erreichen.

Interview Alexander Lusch

Wie lange wohnen Sie schon in Karlsbad?

Ich wohne seit 1988 im Ortsteil Ittersbach.

Was macht Karlsbad lebenswert für Sie?

Hier gibt es eine gute Mischung aus ausgezeichneter Infrastruktur und schöner Natur. Außerdem hat die Gemeinde ein gutes Angebot von Festen und Veranstaltungen.

Was unterscheidet Karlsbad von anderen Gemeinden?

Hier gibt es das Schulzentrum, in dem alle wichtigen Schularten zu finden sind, das Klinikum und ein vielfältiges gastronomisches Angebot. Auch der Winterdienst war bisher vielleicht besser als in anderen Gemeinden.

Warum leben Sie hier und fühlen Sie sich hier zu Hause?

Da ich hier aufgewachsen bin, fühle ich mich hier zu Hause und darüber hinaus gibt es ein vielfältiges Vereinsangebot .

Was würden Sie anders machen, wenn Sie Bürgermeister von Karlsbad wären?

Ich würde vielleicht versuchen, die Parksituation zu verbessern, denn besonders an einigen wichtigen Straßen in allen Ortsteilen behindern beidseitig geparkte Autos den zügigen Verkehrsfluss.

 

FGAV-Narrenbaum gestellt

Buntes Exemplar in Auerbach

Auch in Auerbach haben die Narren eine wichtige Aktion vollzogen: Bereits zum dritten Mal wurde ein Narrenbaum gestellt. Er steht - bunt geschmückt und in voller Pracht - auf dem Rudolf-Kohl-Platz hinter dem Rathaus und wird diesen bis Aschermittwoch verzieren! Dafür wurde er am Samstag 21. Januar von den Narren der FGAV und "Narrenbaum-Minister" Thomas Wölker vom "Hirsch" an seinen Bestimmungsort gebracht. Für den perfekten musikalischen Rahmen sorgten während und nach dem Umzug durch Auerbach die Guggenmusiker der "Russegugge" Auerbach! Trotz der Wetterverhältnisse verfolgen zahlreiche Zuschauer das Geschehen. Weitere Infos gibt es auf der Vereinshomepage www.fgav.de

Narrenbaumstellen Auerbach

Archivbild von der Narrenbaumaufstellung in Auerbach. Foto: privat 

 

Narrenbaumstellen in Ittersbach als großes Spektakel

Narrenzunft startet die heiße Phase der Straßenfasenacht

Das Narrenbaum-Stellen der Ittersbacher Narrenzunft wurde zum großen Spektakel. Die seit nunmehr 29 Jahren etablierte Ittersbacher Brauchtumsfasenacht in Anlehnung an das Treiben in den schwäbisch-alemannischen Hochburgen, ist damit in die heiße Phase gestartet. „Es ist uns in diesem Jahr gelungen, wieder eine närrische Tanne mit zwei Wipfeln zu finden, die bis Aschermittwoch den Rathausplatz schmücken soll", so Zunftmeister Wolfgang Gegenheimer bei der Begrüßung der vielen Fasenachter. Der Narrenbaum wird als Zeichen der Übernahme der Amtsgewalt durch die Narren aufgestellt und gilt als Stammbaum der Brauchtumsfasenacht. Zehn Zimmergesellen transportierten in Arbeitstracht den rund neun Meter langen gewichtigen Koloss vom Ortseingang zum Rathausplatz. Im Schlepptau hatten die Zimmerleute die Hästräger der Zunft mit der Hexengruppe, den „Jaköblen" und „Stöckmädlen". Nach den ersten Anfängen im vergangenen Jahr hat sich bei der Ittersbacher Zunft in beeindruckender Weise eine eigene „Guggen-Musik" mit zwischenzeitlich 16 Akteuren gebildet, die auf dem Rathausplatz für viel „Stimmung mit schrägen Tönen" sorgte. Der unter einigen Mühen „gelungene Kraftakt" beim Aufstellen des Narrenbaumes mit Seilen und Stützen honorierten die Besucher mit viel Beifall. Mit dem Hexentanz um den Baum war schließlich die Ittersbacher Straßenfasenacht offiziell eröffnet. Mit dem „Abend der Zünfte" am Samstag, 11. Februar und dem Ittersbacher Fasnetumzug am Sonntag, 12. Februar, Beginn 14 Uhr, erreicht die Kampagne ihren Höhepunkt. Auch in diesem Jahr haben zahlreiche befreundete Zünfte aus den Hochburgen ihre Teilnahme zugesagt. Am Schmotzigen Donnerstag werden die Hästräger um 19 Uhr zum Rathaussturm ansetzen, am Vormittag ist man beim traditionellen Kartoffelsingen im Ort unterwegs. Zu den weiteren Höhepunkten zählt der „Hexenball" am 18. Februar in der Wasenhalle, bevor am Fasenachtsdienstag mit der Familienfasenacht in der Wasenhalle die fünfte Jahreszeit ausklingt.

Narrenbaumstellen Ittersbach 2012

Mit dem Hexentanz um den Narrenbaum wurde die Ittersbacher Straßenfasenacht eröffnet.

Narrenbaumstellen Ittersbach 2012

Mit Seilen und Stangen wurde das „närrische Prachtexemplar" auf dem Rathausplatz aufgestellt. Fotos: Weber

Gesucht und gefunden - Elche in Karlsbad

Preisverleihung vom BDS Karlsbad für Elch-Suchaktion im Dezember

Drei glückliche Gewinner aus einer Kinderschar erhielten am Samstag, 21. Januar 2012 beim Trendjuwelier im Gewerbegebiet Karlsbader Schießhüttenäcker vom Bund der Selbständigen Karlsbad (BdS) Hauptpreise. Alle anderen teilnehmenden und anwesenden Kinder freuten sich über jeweils einen vom BdS gestifteten Karlsbad-Taler im Wert von 10 Euro Der erste Preis – eine Jugend – Armbanduhr - erhielt Marco Selinger, der zweite Preis - ein Buch – Federico Schoch und der dritte Preis – ein Kinogutschein – Anne Kleinsorge. Im Dezember fand in etlichen Karlsbader Betrieben eine vom BdS initiierte Elch-Suchaktion für Kinder im Alter von 4-13 Jahren in allen Ortsteilen statt. Dabei waren insgesamt 29 Elche zu suchen. Eine besondere Herausforderung war nicht nur das extrem nasse und schlechte Wetter, welches die Kinder bei ihrer Suche begleitete, es galt es auch noch, die Schwellenangst zu überwinden und in die Betriebe und Geschäfte zu gehen und nach den notwendigen Stempel für die Aktion zu fragen. Das hat doch von dem einen oder anderen Mut abverlangt. Außerdem mussten die Kinder ihre Eltern dazu bringen, mit in die Ortsteile zu gehen bzw. zu fahren - das erforderte viel Durchhaltevermögen. Im Rahmen des monatlichen Treffens des BdS wurden in großer Runde in der ersten Januarwoche die drei Hauptgewinner gezogen. Der BdS bedankt sich bei den Firmen Trendjuwelier, Buchhandlung Lettera und Schreinerei Zeyer für die Preisspenden. Ein großer Dank gilt auch allen Karlsbader Firmen, die diese Elchaktion unterstützt haben: in Langensteinbach: Ristorante Valtelina,St. Barbara Apotheke, i-Tüpfelchen, Metzgerei Maier/ Gasthaus „Zum Anker", Nähkästchen, Hörakustik Fischbach, Metzgerei Pfeil, Schülerhilfe Hans Maier, Buchhandlung Lettera, Central-Apotheke, S`Pflänzle, Der Trendjuwelier, GöPi-Ihr Biomarkt, Blütenzauber, ECO-Schuhe, Heimdecor Schmidt, Reisebüro Weger,Metallbau Selinger, All-Electro, PROFISchmitt Werkmarkt, in Mutschelbach: Mohnblüte, in Auerbach: Ihr Kaufmann Bodemer, BeautyForm, in Spielberg: Malerbetrieb Rolf Feißt, Pflanzen- Oase Ralf Jansen, Garten –und Landschaftsbau Achim Jansen und in Ittersbach: Blütenzauber, Tankcenter Kappler, Metzgerei Pfeil

BdS Elcheaktion

Preisträger und Verantwortliche vom BdS mit Vertretern von Betrieben. Foto: privat

Altpapiersammlung von Karlsbader Organisationen

Erlöse fließen in deren Arbeit ein

Schon seit Jahren gibt es in Karlsbad ein eingespieltes System in Sachen Altpapiersammlung. Örtliche Vereine und Kirchen holen zu bestimmten Terminen Altpapier ab. Auch für 2012 wird dieses System weitergeführt. In der beigefügten Tabelle sind die jeweiligen Termine und die verantwortlichen Abholer genannt. Das Altpapier sollte spätestens um 8.00 Uhr zum Abholen bereit stehen. Die Erlöse aus diesem System fließen in die Arbeit der Vereine ein und sind für diese ein wichtiger Bestandteil auf der Einnahmenseite. Ein anderes System sind Wertstofftonnen. Die Einnahmen und Ausgaben über dieses System werden anders verteilt. Altpapier, dass in einer der Wertstofftonnen landet, kommt nicht unseren Vereinen zu Gute. Jede Bürgerin und jeder Bürger entscheidet aber selbst, welche der Entsorgungswege er wählen möchte.

 

Leitbild und Bürgerbeteiligung - eigenes Lebensumfeld menschlich und sozial gestalten

Karlsbader Neujahrsempfang in der Schelmenbuschhalle

Bürgerschaftliches Engagement war das Leitmotiv der Rede von Bürgermeister Rudi Knodel beim Neujahrsempfang in der Schelmenbuschhalle im Schulzentrum Karlsbad-Langensteinbach. „In unserer Bürgerschaft steckt ein großes Potenzial sowohl für das Ehrenamt als auch für die bürgerschaftliche Beteiligung" meinte er und griff diesen Gedanken während der Rede immer wieder auf. Circa 500 Bürgerinnen und Bürger begegneten sich  zu Rückschau und Ausblick auf das kommende Jahr. Die Ballettschule Wünschel und drei Querflötistinnen der kommunalen Musikschule sorgten zu Beginn und zu Ende des offiziellen Teils für Augen- und Ohrenschmaus. Die Karl- und Hilde Holzschuhstiftung vergab in diesem Jahr keine Bürgerpreise. Die zugrunde liegenden Bestimmungen des Landes Baden-Württemberg wurden nach der Landtagswahl aufgehoben. Die Stiftung will sich daher hier zunächst neu orientieren.

Neujahrsempfang 2012

V.l.n.r. Anschnitt der Neujahrsbrezel: Die Bürgermeister Norbert Mai (Bad Herrenalb), Ulrich Pfeiffer (Keltern), Raimund Schuster (Marxzell), Rudi Knodel, Minister a.D. Dr. Erwin Vetter und Bürgermeister Franz Masino (Waldbronn).

Neujahrsrede von Bürgermeister Rudi Knodel

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, sehr geehrte Gäste, mehr als jeder vierte Berufstätige in Deutschland engagiert sich nach einer neuen Befragung in einem Ehrenamt. Der Anteil sei nach dieser Erhebung in den vergangenen Jahren stark gestiegen, von 18 Prozent im Jahr 1999 auf fast 28 Prozent in diesem Jahr. Von einer „Krise der Ehrenamtes" könne keine Rede sein. Diese Meldung der BNN vom Jahresende 2011 freut mich. Auch in unserer Bürgerschaft steckt ein großes Potenzial sowohl für das Ehrenamt als auch für die bürgerschaftliche Beteiligung. Beide Bereiche befruchten sich gegenseitig. Ein Oberziel der bürgerschaftlichen Beteiligung ist, das eigene Lebensumfeld menschlich und sozial zu gestalten. Immer mehr Menschen wollen sich in ihre eigenen Angelegenheiten einmischen. Der sogenannte „Frühling" in den arabischen Ländern – der geiss seine Tücken hat - und auch die jüngsten Bewegungen in Russland zeigen dies beispielhaft. In Baden-Württemberg wurde nach Jahrzehnten wieder eine Volksabstimmung, dieses Mal zum Thema „Stuttgart 21" durchgeführt. Und voran ging im Frühjahr 2011 die Landtagswahl, eine klassische Art der Bürgerbeteiligung. In direktem Zusammenhang mit dem Regierungswechsel waren auch politische Größen bei uns vor Ort: Zunächst von der damaligen Landesregierung Innenminister Heribert Rech, dann die Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig und anschließend der neue Minister für ländlichen Raum Alexander Bonde aus Stuttgart. An dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch zum Landtagsmandat an unsere beiden Abgeordneten im Wahlkreis Ettlingen, Werner Raab sowie Dr. Frank Mentrup, inzwischen Staatssekretär im Kultusministerium.

Begrüßung

Verehrte Gäste, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger – ich darf Sie sehr herzlich zum Neujahrsempfang der Gemeinde Karlsbad in der Schelmenbuschhalle willkommen heißen. Schauen wir gemeinsam zurück und blicken wir wieder bei offenen Gesprächen und Begegnungen nach vorne. Das entsprechende Motto hat schon Wilhelm von Humboldt formuliert: „Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen die dem Leben seinen Wert geben". Ich grüße Sie daher und freue mich auf einen Austausch mit Ihnen. Ich begrüße insbesondere unseren früheren Landtagsabgeordneten Herrn Minister a. D. Dr. Erwin Vetter. Aus den Nachbarkommunen sind meine Kollegen Franz Masino - Waldbronn, Raimund Schuster – Marxzell, Ulrich Pfeifer – Keltern und Norbert Mai – Bad Herrenalb gekommen. Grüße haben uns die Herren Bundestagsabgeordneten Axel Fischer, Patrick Meinhard, die Landtagsabgeordneten Werner Raab und Dr. Frank Mentrup, Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner und Landrat Dr. Christoph Schnaudigel überbringen lassen, die alle anderweitig in Pflichten sind, wobei der Landrat durch Dezernent Ragnar Watteroth vertreten wird. Aus unserer Kommunalwelt sind die Kreisräte, die Herren Ortsvorsteher, die Damen und Herren Gemeinde- und Ortschaftsräte, ehemalige Ortsvorsteher, ehemalige Gemeinde- und Ortschaftsräte und Mitglieder des letzten Jugendgemeinderates sowie Mitglieder des Seniorenbeirates, des Agendarates und des Steuerkreises Karlsbad 2020 zugegen. Zum zweiten Mal sind Vertreter der Waldbronner Gemeinderatsfraktionen unserer Einladung gefolgt. Daneben möchte ich – allerdings ohne Anspruch auf Vollständigkeit - aus den Bereichen Gesundheit und Soziales, also Repräsentanten des Klinikums, des Kurfürstenbades, des Blumenhofes, des Seniorenhauses in Spielberg, ganz besonders vom Haus der AWO, der Pflegedienste sowie unserer Ärzteschaft und der Apotheken begrüßen. Außerdem freue ich mich über die Anwesenheit der Vertreter geistlicher Einrichtungen, das heißt von unseren Kirchengemeinden, der Langensteinbacher Höhe und des Bibelheims Bethanien. Auch die Schulen, Kindergärten, Vereine, Organisationen, Hilfsdienste, Feuerwehr, DRK und DLRG, sowie die Polizei – Sie alle sind präsent. Grüße richte ich an die anwesenden Damen und Herren von Behörden, Banken, Unternehmen – besonders an Herrn Dr. Hüls - und ich grüße Träger von hochrangigen Auszeichnungen. Einige Bürgerinnen und Bürger sind auf Vorschlag der Ortschaftsratsgremien erstmals dabei. Besonders grüße ich die Presse und hoffe auf eine gute Resonanz der heutigen Veranstaltung. Mein Gruß gilt gleichermaßen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde. Mit einem Augen- und Ohrenschmauss hat uns die Ballettschule Wünschel beeindruckt. Vielen Dank!

Neujahrsempfang 2012

Blick ins Publikum

Ereignisse 2011

Sehr verehrte Damen und Herren, was hat uns 2011 bewegt? National und international haben wir riesige Diskussionen und Irritationen zur sogenannten Finanzkrise erlebt – bin gespannt wie das weitergeht. Naturkatastrophen haben uns vielfach bewegt, wobei das Erdbeben in Japan mit Tsunami und anschließendem Supergau des Atomkraftwerkes in Fukushima natürlich besonders tragisch herausragt. Die positive Seite dieses Unglücks besteht in Deutschland darin, dass wir einen breiten Konsens zur Energiewende erreicht haben. Aber auch die hat Schwierigkeiten. Für großes Aufsehen sorgte beispielsweise auch der Tod von Osama bin Laden. Ob der internationale Terrorismus damit ein Ende hat? Wesentlich erfreulicher waren 2011 zahlreiche Erfolge deutscher Sportler etwa des Formel-1-Weltmeisters Sebastian Vettel. Auch in Karlsbad gab es einen Weltmeister. Richten wir aber unseren Blick heute in allererster Linie auf unsere lokalen und regionalen Ereignisse.

Natur und Umwelt

Nach einem „richtigen" Winter 2011 war im Frühsommer eine starke Trockenheit zu spüren gewesen. Selbst im Wald wurde es so trocken, dass der Forst im Mai eine Gießaktion startete. Die Trockenheit setzte sich im Herbst fort und erst im Dezember regnete es wieder kräftig. Größere Ernteeinbrüche gab es Gott sei Dank nicht. Unsere St. Barbara-Ruine wird in Stufen saniert und gegen den weiteren Verfall gesichert. Der Forst hat im Oktober für freie Sicht gesorgt. Damit wird dieses geschichtsträchtige Symbol für Karlsbad weiter strahlen und für entspannende Weitblicke sorgen.

Kinder und Jugend

Wichtig war und bleibt auch in Zukunft der Bereich Kinder und Jugend. Deshalb pflegen wir jährlich eine immer ausgeklügeltere Bedarfsplanung für die Kindergärten und Kernzeitbetreuung der Grundschulen. Unser Defizit im Gemeindehaushalt für Kindergärten hat sich jährlich Richtung 2 Millionen Euro entwickelt. Der permanente Spagat besteht darin, dass die weiter optimierten Angebote unseren Kindern und Familien zu gute kommen sollen, aber auch finanziell noch verkraftbar sein müssen. Die neuen Förderrichtlinien des Landes im Kindergartenbereich werden uns entlasten. Im Mai sorgte die Volksbank Ettlingen mit finanzieller und praktischer Hilfe dafür, dass der Außenbereich der Kindertagesstätte „Die kleinen Strolche" zu einem echten Spielerlebnis für die Kleinen wurde. Bei bester Arbeitsstimmung sah man Bankmitarbeiter im Einsatz. Ein Fest für den ganzen Ort wurde in Auerbach gefeiert. Mit Musik, Tanz, Gottesdienst, Gesang, Spielen und einer „Zeitreise in die Vergangenheit" brachten alle Verantwortlichen Abwechslung in das Programm zum 100-jährigen Bestehen des Kindergartens. Ich wünsche unserer Auerbacher Einrichtung weitere gute Jahre. Die evangelische Kirchengemeinde und die politische Gemeinde haben hierfür jedenfalls kräftig investiert. Viel Geld wird ebenso in den Kindergarten Ittersbach für letztlich 6 Gruppen gesteckt. Baubeginn für den Anbau und Umbau war im Sommer. Rund 340.000 Euro fließen in eine „kinderfreundliche Konzeption mit lichtdurchfluteten Räumen". Etwa 120 Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahre können sich hier wohl fühlen. Ende April ist die Einweihung vorgesehen. „Einen warmen Geldregen" für alle Karlsbader Kindergärten brachte die Spende von 26.600 Euro der Holzschuhstiftung im September. Damit leistet die Bürgerstiftung einen Beitrag zu einem noch besseren Betreuungsangebot in Karlsbad. Die Bürgerstiftung freut sich im Übrigen auch über Zustiftungen, also Mittel, die Bürger für die Stiftung selbst spenden. Diese kommen letztlich wieder der Allgemeinheit zugute. Im Übrigen verleiht die Stiftung dieses Mal keine Bürgerpreise, weil die zu Grunde liegenden Richtlinien „Echt gut" des Landes Baden-Württemberg geändert wurden und deshalb zuerst ein neuer Modus für künftige Bürgerpreisverleihungen gefunden werden muss. Verabschiedet wurden zwei langjährige Leiterinnen von Kindergärten. In Auerbach ging Renate Kuhn in den Unruhestand und in Spielberg beim Kindergarten St. Elisabeth wechselte Frau Rita Eberle aus persönlichen Gründen in eine andere Einrichtung. Der Auerbacher Kindergarten wird jetzt von Tanja Breitling und der Kindergarten St. Elisabeth von Isolde Keilbach geleitet. Für Furore sorgte wiederum das Karlsbader Ferienprogramm unter Leitung von Helga Wuttke mit ihrem Team. Kompliment an alle beteiligten Firmen, Organisationen, Vereine und Private, die sich bürgerschaftlich für unsere Kids engagieren. Nachdem es mit einer Neuauflage des Jugendgemeinderates leider nicht klappte, wollen wir mit einer neuen Form eines eigenverantwortlichen Jugendbeirates starten. Demnächst findet die erste Sitzung hierzu statt.

Schulen / Ausbildung / Sport

Zu einem großen Sportfest wurde die Einweihung des sanierten Stadions im Karlsbader Schulzentrum im Mai. Mehr als 7.000 Stunden Eigenleistung haben die Vereinsmitglieder des SV Langensteinbach in das Projekt unter Federführung der Leichtathletik eingebracht. Der Verein hat insgesamt netto rund 1,2 Millionen Euro in das Bauprojekt investiert. Die Gemeinde beteiligt sich vor allem für den Schulsport mit einem einmaligen Investitionszuschuss von 120.000 Euro sowie jährlichen Zuschüssen von über 50.000 Euro. Über jeweils 2.500 Euro freuen durften sich die Albert-Schweitzer-Schule Waldbronn und die Realschule Karlsbad. Beide sind Kooperationsschulen der Firma Ultraschall Herrmann im Karlsbader Industriegebiet "Stockmädle". Der Bewerbertag in Reichenbach war erneut das sichtbare Ergebnis der engagierten Arbeit von Werkrealschule, Schulsozialarbeit und Wirtschaftsförderung. Neue Kooperationen hat die Werkrealschule Karlsbad mit dem Autohaus Albhöhe, der EDEKA Piston GmbH & Co. KG und dem Bund der Selbständigen gefunden. Auch dies ist im gewissen Sinne eine Form der Bürgerbeteiligung. Im März kam das Karlsbader Projekt PeP – Projekt ehrenamtlicher Paten zur Vermittlung von Schülern in Ausbildungsstellen - im Neuen Schloss in Stuttgart auf die Bühne. Stellvertretend für die vielen im Land bereits initiierten Patenschaftsprojekte konnten sich neben den Karlsbader Akteuren 13 weitere Organisationen präsentieren. Rund 1,8 Millionen Euro wurden in und um die Grundschule Langensteinbach investiert. Kurz vor den Sommerferien konnten wir das Ergebnis mit einem tollen Programm erleben. Neben umfangreichen Gebäudesanierungen, der neuen Pausenhofüberdachung sowie barrierfreiem Zugang wirkt besonders das einladend und liebevoll gestaltete Lesezimmer. Dabei hat sich der Förderverein – ebenfalls bestehend aus Karlsbader Bürger und Bürgerinnen – für das Wohl unserer Kinder besonders eingesetzt. Im wahrsten Sinne des Wortes zauberhaft wurde es bei der Verabschiedung der Schulleiterin der Grundschule Ittersbach - Gudrun Drollinger. Nicht nur „ihre" Kinder brachten mit einem spielerischen und zugleich auch nachdenklich machenden Zirkus Stimmung in die Halle. Sogar Alexander Lehrmann - Schulaufsichtsbeamter des Staatlichen Schulamtes Karlsruhe – betätigte sich als Zauberer. Nachfolger in der Schulleitung ist Hendrik Ried. Er wird demnächst offiziell ins Amt eingeführt. Nichts mit zaubern zu tun hatte eine Fachrunde aller Karlsbader Schulleiter, Elternvertreter und Gemeinderatsfraktionsvorsitzenden im November mit Staatssekretär Dr. Frank Mentrup, um über die neue Bildungspolitik des Landes Informationen zu erhalten, zu diskutieren und zu fragen wie es weitergehen soll. Dr. Mentrup nahm einige Karlsbader Anregungen mit.

Kirchen

Nach knapp dreimonatiger Bauzeit erstrahlt der Kirchturm der evangelischen Kirche in Ittersbach in neuem Glanz. Die Außenfassade des von der Straße aus immerhin 38 Meter in den Himmel ragenden Turmes, einschließlich Dach, wurde mit einem Kostenaufwand von rund 100.000 Euro grundlegend saniert. Mehr als 300 Besucher konnten zum 75-jährigen Bestehen des evangelischen Kirchenchores in Langensteinbach ein in seiner Pogrammgestaltung und Konzeption nicht alltägliches, sehr beeindruckendes Konzert erleben. Ebenfalls 75 jähriges Bestehen feierte der evangelische Kirchenchor Spielberg mit Gottesdienst und mehreren Jubiläumsveranstaltungen.

Infrastruktur

"Das worum du dich bemühst, möge dir gelingen" – Wilhelm Busch. Jahrelanges Mühen von Gemeinde und Ortschaft haben letztlich zum Erfolg geführt: Nach dem Spatenstich im März 2011 hat Spielberg seit August einen neuen Einkaufsmarkt. Das Stichwort 850 Jahre Spielberg stand ja auch im Raum. Nachdem sich die Historiker nicht hundertprozentig sicher waren, dass das urkundlich erwähnte Spielberg vom Jahr 1161 auch unser Spielberg ist, entschloss sich der Ortschaftsrat, keine Feier zu organisieren. Schade. Als eine tatkräftige Form der Bürgerbeteiligung möchte ich den Förderverein für unser Freibad hervorheben. Bei der ersten Bilanz im Dezember berichtete die Vorsitzende Heike Günther über etliche Aktivitäten im Freibad – beispielsweise Einsätze bei der Laubbeseitigung oder Fensterrahmen streichen. Ich wünsche mir, dass der Verein weiter wächst und von der Bevölkerung die Arbeit anerkannt wird. Praktische interkommunale Zusammenarbeit setzen die beiden Volkshochschulen Karlsbad und Waldbronn um. Im Mai wurde das erste gemeinsame Programmheft vorgestellt, aktuell die zweite Ausgabe. Zu der interkommunalen Zusammenarbeit gehört auch der geplante Zusammenschluss auf touristischer Ebene im Albtal. Mit einem Tag der offenen Tür und – als Überraschung - einer Live-Landung eines Hubschraubers feierte das SRH Klinikum mit vielen hundert Menschen die Neugestaltung der zentralen Aufnahme und des Hubschrauberlandeplatzes auf dem Dach als Abschluss des vierten Abschnittes der Generalsanierung. 15 Millionen Euro hat die Investition gekostet. Aus dem Konjunkturpaket II steuerte der Bund rund sechs Millionen Euro bei, 750.000 Euro kamen vom Land Baden Württemberg. Im März wurde Jörg Schwarzer als neuer Geschäftsführer am SRH-Klinikum in Karlsbad-Langensteinbach vorgestellt. Der bisherige ärztliche Direktor Professor Harms - Koryphäe der Wirbelsäulenorthopädie - ging nach Heidelberg. Neue Leitung in seinem Bereich übernahmen Priv. Doz. Dr. Tobias Pitzen und Dr. Gregor Ostrowski. Ärztlicher Direktor am KKL ist jetzt Professor Fetter. Seit kurzem ist ein Notarztdienst für ein Jahr auf Probe am Klinikum eingerichtet worden. Hoffentlich bewährt er sich. Verbessert wurde die statische Sicherheit in der Berghalle und Talblickhalle für insgesamt rund 90.000 Euro. Umfangreiche Arbeiten in der Wasen-, Schelmenbusch- und Jahnhalle sind in diesem Jahr geplant. Insgesamt werden wir über 300.000 Euro dafür ausgeben. Weniger sichtbar doch nicht weniger wichtig waren die Kanal- und Wasserleitungsarbeiten in der Werner-Boll und Paulusstraße für rund 200.000 Euro.

Verkehr

„Bahn frei für die Bahn". Nach 20 Monaten Bauzeit ist die Strecke der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) zwischen Gemarkungsgrenze Reichenbach und dem Bahnhof Langensteinbach seit Dezember 2011 zweigleisig befahrbar. Die Planungen zum Ausbau begannen schon in den 90-er Jahren. Jetzt ist sowohl die Haltestelle, ein P und R-Parkplatz für Umsteiger als auch der zweigleisige Ausbau Realität geworden. Die AVG hat rund 11 Millionen Euro investiert, den Hauptteil fördert das Land BW mit 7 bis 8 Millionen Euro – unterstützt von MdL Werner Raab -, der Landkreis Karlsruhe ist mit knapp 1 Million Euro dabei und wir von der Gemeinde – je nach Vorfinanzierung der Staatsförderung – mit 1,5 bis 2,5 Millionen Euro mit dabei. Das Ganze mit dem Ziel, das ökologische Verkehrsmittel Bahn weiter nach vorne zu bringen und den Individualverkehr – unter dem wir doch sehr seufzen – weiter zu minimieren. Auf Karlsbader Gemarkung – vor allem in Mutschelbach - ist er deutlich spürbar: der Ausbau der Autobahn A 8. Leider mussten wir infolge einiger Modifizierungen der Autobahnrichtlinien seit dem Planfeststellungsbeschluss 2006 Änderungen in Kauf nehmen, die den Schallschutz sowie die Gradiente der A 8 betreffen. Eine zusätzliche Fußgängerüberquerung in Höhe der Lindenstraße sei - so informierte uns das Regierungspräsidium - im Hinblick auf die geplante Omega-Brückenüberführung, die die Funktion einer Ortsverbindungslösung erfülle, nicht notwendig. Zur vorgesehenen Erdzwischenlagerung von rund 300.000 cbm konnten wir uns mit der fundiert vorgetragenen Kritik an dem Standort „Kanada" leider nicht durchsetzen. Unser Alternativvorschlag, die Erde baustellennah am Rande der Waldfläche im Bereich „Kelterschlag" auf Remchinger Gemarkung abzulagern, wurde leider von der Forstdirektion und vom Regierungspräsidium abgelehnt. Seit August 2011 laufen nun die Arbeiten im Mutschelbacher Bereich für die Verbreiterung der Brücke zunächst als Behelfsbrücke über die L 563 sowie der Bau eines Regenrückhaltebeckens am Ende der Wiesenstraße. Im laufendenden Jahr geht es an einen rund 180 Meter langen Brückenbau über das Bocksbachtal.Die entsprechenden Flurbereinigungsverfahren laufen. Zusammen mit der Bürgerinitiative BIAM bleiben wir permanent am Thema A 8 dran. Übrigens: Das Flurbereinigungsverfahren in Auerbach ist nahe vor dem Abschluss, nachdem die vorläufige Besitzeinweisung stattgefunden hat. In Sachen Ortsdurchfahrt Langensteinbach hoffen wir, angeregt durch die Bürgerinitiative BIOLA, auf den Bau einer Fußgängerampel in Höhe der Alemannenstraße / Spielberger Straße. Beim Landkreis sind hierfür Mittel im Haushalt 2012 vorhanden. Apropos Ortsdurchfahrt Langensteinbach beziehungsweise Autobahnzubringer L 623: Von Gemeindeseite sind die Anforderungen an das Land Baden-Württemberg, sprich in diesem Falle das Regierungspräsidium Karlsruhe hinsichtlich des Ausbaus des sehr schlechten Autobahnzubringers klar formuliert. Schon wiederholt haben wir in den Gemeindegremien die unverzügliche Sanierung beziehungsweise den Ausbau zwischen Langensteinbach und der so genannten Kreuzstraße gefordert, zu Trassierung, Wirtschaftsweganschlüssen und Radwegführungen definitive Vorschläge gemacht. Das Land ist hier eindeutig mit der Planung, Finanzierung und Realisierung im Verzug wobei wir vom Rathaus mit bereits laufenden Grundstücksverhandlungen voraussichtlich betroffener Eigentümer die Sache flankierend unterstützen, damit bald etwas Greifbares zur Verkehrssicherheit der L 623 herauskommt. Nach unseren Beschlüssen soll anschließend wenn der Zubringer Form annimmt im Dialog mit den Straßenbaubehörden die Problematik einer Entlastung der Ortsdurchfahrt Langensteinbach, voraussichtlich in einem Stufenverfahren und eventuell im Westen des Ortes konkretisiert werden. Mal sehen, ob uns die Verkehrserhebungen der BIOLA dabei helfen können. Zum Thema Verkehrsführung gibt es viele Ideen und Ansätze sowie zum Teil auch widerstrebende Auffassungen in unserer Gemeinde. Wir sind in einigen Projekten (z.B. Kreisverkehre) vorangekommen, aber bei manchen Punkten denke ich manchmal so, wie der, der aus Erfahrung gesagt hatte: „Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem".

Feuerwehr und Baugebiete

Unsere älteste Bürgerinitiative ist die Feuerwehr. So konnte die Feuerwehrabteilung Spielberg ihr 75-jähriges Jubiläum begehen. Die Gesamtwehr Karlsbad ist personell und technisch sehr gut aufgestelllt. Den bedeutendsten Einsatz hatte die Feuerwehr im Dezember bei einem Großbrand in Mutschelbach bei dem ein Sachschaden von ca. 500.000 Euro entstanden ist. Die Feuerwehr war mit starken Kräften an mehreren Tagen vor Ort. Glücklicherweise kamen alle Bewohner heil davon. Die Häuser wachsen im Baugebiet Oberer Sonnenberg in Mutschelbach. Nach dem Spatenstich im Oktober 2010 konnten die Erschließungsarbeiten für 55 Bauplätze im Dezember 2011 abgeschlossen werden. Das Baugebiet Fröschgärten /Schaftrieb in Langensteinbach ist nach der endgültigen Linienführung der AVG nun angeschoben. Konkret laufen die ersten Kontakte der Firma Pro Kommuna, um die grundsätzliche Beteiligung der Eigentümer zu klären. Eine bauliche Abrundung soll in einem Teilbereich der Hornisgrindestraße in Spielberg erfolgen und als Minimallösung nach der Aufgabe des Baugebietes Brunnenwiesen soll an der Breslauer Straße die bisher nicht bebaute zweite Seite Richtung Norden überplant und bebauungsfähig gemacht werden. Karlsbad ist Teilnehmer beim Projekt MOKKA – Modellvorhaben Kommunales Flächenmanagement im Landkreis Karlsruhe. Im Rahmen dieses Projektes wird die Innenentwicklung der teilnehmenden Gemeinden verstärkt angegangen. Die Startphase des Projekts ist an sich abgeschlossen. Im Februar startete eine virtuelle Baulückenbörse im Internetauftritt der Gemeinde. Die Ergebnisse der Leerstandbefragung – sie hat uns sehr beschäftigt - werden in Kürze im Gemeinderat vorgestellt. Generell heißt – einhergehend mit dem demografischen Wandel – mehr und mehr die Devise: Flächensparendes Bauen!

Wirtschaft und Gewerbe

Vor einem Jahr hatte ich Ihnen die bevorstehenden Bauarbeiten für die Erweiterung des Gewerbegebietes Ittersbach im Bereich Reutäcker angekündigt, nachdem sie im Haushaltsplan finanziert sind. Die vorgesehenen Erschließungsarbeiten mussten wegen Problemen beim Grundstückserwerb eines Grundstückes gestoppt werden. Eine Erbengemeinschaft hat einen schon 2008 abgeschlossenen notariellen Kaufvertrag rückwirkend angefochten. Dies geschah trotz eines rechtskräftigen Bebauungsplanes und erworbenen Flächen von über sechs Hektar. Mit Hilfe einer Baulandumlegung hoffen wir nun, im Jahr 2012 das Ganze starten zu können. Zukunftsinitiative Karlsbad – kurz ZIK – im Mai startete das Projekt, bei dem Karlsbader Unternehmer untereinander in Kontakt kommen und Netzwerke entstehen sollen. Kooperationen und Netzwerke im Wirtschaftsbereich sind wichtig. Wir wollen diese gezielt fördern. Das Projekt ZIK findet seine Fortsetzung in der Bürgerbeteiligung 2020 mit dem Thema Wirtschaftsstandort Karlsbad. „Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?" – so Vincent Van Gogh (1853-1891). Das muss wohl das Motto für die ersten Gehversuche des renommierten Karlsbader Unternehmens Herrmann Ultraschall gewesen sein. Was mit einem „Urknall" begann (so hat er es beschrieben) – Walter Herrmann flogen nämlich Teile seines Ultraschall-Maschinengenerators um die Ohren – entwickelte sich in 50 Jahren zu einem Weltunternehmen. Im November vergangenen Jahres wurde der Anlass gebührend gefeiert. Viele Aktivitäten und Impulse aus dem Wirtschaftsbereich haben Außenwirkung und sind es uns wert, in der Öffentlichkeit dargestellt zu werden. Beispielsweise feierte das Reisebüro Weger im Februar 2011 25-jähriges Bestehen. Ein Original aus Langensteinbach – Ankerwirt Werner Bauer – erhielt im Mai den Goldenen Meisterbrief. Mit seiner unverwechselbaren Art ist er eine sehr spezielle Größe im Karlsbader Wirtschafts- und „Stammtischleben". Erfolgreich und gut gelungen war in diesem Jahr der zweite gemeinsame Offerta – Auftritt mit Waldbronn und den Selbständigen. Der Ansatz „zwei unter einem Dach" hat sich voll bewährt. Dan muss man echt sagen: „Dieser Erfolg verpflichtet zur Fortsetzung". Erfreulich ist, dass wir bei der Arbeitslosenquote mit rund 3 Prozent fast schon Vollbeschäftigung haben.

Neujahrsempfang 2012

Gespräche ........

Finanzen und Haushalt

Die Gewerbesteuer ist in jüngster Zeit entsprechend der Ertragskraft unserer Firmen wieder angestiegen. Sie hat sich leicht erholt und bewegt sich nahezu bei 5 Millionen Euro im Jahr. Trotzdem wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Für 2011 und 2012 haben wir erstmals seit Umstieg auf die sogenannte Doppik einen Doppelhaushaltsplan. Die veranschlagten Investitionen von 8,5 Millionen in 2011 und knapp 2 Millionen in 2012 sind zum Teil vorsichtshalber noch mit einem sogenannten Sperrvermerk versehen, exemplarisch nenne ich den schon anvisierten Neubau eines Jugendhauses. In der Finanzplanung konnte auch ein vor Jahren schon angedachtes Projekt, eine neue Mehrzweckhalle in Mutschelbach, nicht konkret berücksichtigt werden. Was heißt es da: warten auf noch bessere Zeiten ist angesagt, obwohl sich die Liquidität der Gemeinde wieder entspannt hat. So wie es aktuell aussieht, werden wir die eingeplanten Darlehensaufnahmen 2012 nicht komplett tätigen müssen, so dass wir mit unserem Schuldenstand von rund 700 Euro pro Einwohner inklusive Eigenbetrieb Wasserversorgung noch deutlich unter dem Landesdurchschnitt von etwa 1.300 Euro pro Einwohner bleiben. Ein Urteil und seine Folgen……… Abwassergebühren und Wasserzins beschäftigten Bürger und Verwaltung fast das ganze Jahr. Viel Arbeit war die Folge der Einführung einer so genannten Niederschlagsgebühr. Ab diesem Jahr musste leider der Wasserzins von 2,25 Euro auf 2,38 Euro pro Kubikmeter erhöht werden. Steigende Betriebskosten bei zurückgehender Wasermenge und ein großes Leitungsnetz sorgen für Druck auf der Kostenseite. Wir werden weiterhin als Daueraufgabe nach Einsparmöglichkeiten suchen.

Senioren / Soziales

Seit Frühjahr 2011 gibt es eine regelmäßige Sprechstunde in Sachen ambulante oder stationäre Pflege. Rund um das wichtige Thema steht eine kompetente, objektive Ansprechpartnerin in Ettlingen mit Außensprechstunden in den südlichen Landkreisgemeinden als Pflegestützpunkt zur Verfügung. Generationswechsel beim Seniorenbeirat. Das rührige Gremium verabschiedete etliche Beiräte nach Ablauf der ersten Amtszeit. Für Kontinuität und Weitergabe von Wissen und Erfahrungen ist gesorgt: Einige „neue" Seniorenbeiräte sind nämlich schon das zweite Mal dabei – Möglichkeiten nachzurücken sind vorhanden, Thema: bürgerschaftliche Mitwirkung. Garanten für gemeinsames Arbeiten im Sinne des allgemeinen Wohls sind die Dorffeste. 2011 fanden diese in Spielberg, Mutschelbach und Ittersbach statt. Die Dorf- und Straßenfeste sind positive Beispiele für Ehrenamt und Bürgerbeteiligung! Erstaunlich war für mich, welche Summen durch privates Engagement zusammenkommen können. Dr. Helmut Riegsinger – Zahnarzt aus Ittersbach – sammelte Zahngolderlöse seiner Patienten für einen guten Zweck und konnte im Dezember mit Stolz insgesamt 18.000 Euro für die Grundschule und den Kindergarten in Ittersbach spenden. Bei so viel Gemeinsinn habe ich keine Bedenken, dass die Bürgerschaft bereit ist, für unsere Zukunft etwas zu tun! Ein unrundes Jubiläum bei einem rundum aktiven Verein: Die FGAV Auerbach beging im Februar ihr 33 jähriges Bestehen. Die Hospizarbeit hat in Karlsbad Tradition. Auch nach der Aufgabe des Hospizes in Karlsbad-Auerbach verdient die zutiefst menschliche Arbeit in Karlsbad, Waldbronn und Ettlingen mit dem dortigen Hospiz Respekt. Der Hospizverein feierte im März sein 25-jähriges Bestehen. Ein kleines Jubiläum von 5 Jahren beging die Kontaktgruppe AMSEL - Selbsthilfegruppe Multiple-Sklerose-Kranker und Angehöriger. Auf 25 Jahre unterstützende Arbeit im Sinne der Gesundheit blickte die Rheumaliga – Ortsgruppe Karlsbad - im Oktober zurück. „Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts" – so Arthur Schopenhauer. Eine große Bürgerinitiative in Sachen Gesundheit ist der Karlsbader Volkslauf – organisiert vom SVL. Er mobilisiert tausende von Teilnehmern und Teilnehmerinnen für etwas Wichtiges in unserem Leben: die Bewegung. Wie gesund Bewegung ist, demonstrieren Vereinskameraden vom Ski-Club Karlsbad: Neben den Spitzenleistungen von Bernhard Walli der erneut Weltmeister im Duathlon in seiner Altersklasse wurde und Radmarathon Paris-Brest-Paris-Teilnehmer Paul Prechtl hat der Verein auch eine breite Basis an Freizeitsportlern. Im Bogenschießen holte Melanie Mikala von den Bogenfreuden Baden doppeltes Gold bei den Deutschen Meisterschaften in Karlsruhe. Toll. Gefreut habe ich mich über den Erfolg der „langen Kerls" von der Basketballgemeinschaft Karlsbad. Sie wurden Basketball Bezirksmeister. Wer gerne mitspielen will ist dort übrigens herzlich willkommen! Der Tennisclub Langensteinbach blickte auf vier Jahrzehnte Vereinsgeschichte zurück und feierte seine Erfolge entsprechend im Gesellschaftshaus Etzenrot. Etwas Außergewöhnliches schafften die Fußballer des SV Spielberg, unmittelbar nach dem unglücklichen Abstieg in der vorhergehenden Runde kämpften sie sich mit einem Herzschlagfinale von der Verbandsliga in die Höhen der Oberliga zurück und die erste Mannschaft des SV Langensteinbach stieg in die Landesliga, die zweite in die Kreisklasse B auf. Für Abwechslung sorgte eine Big-Band von Schülern der kommunalen Musikschule Karlsbad/Ettlingen bei einem Konzert aus der Reihe Karlsbader Kammerkonzerte. Die Schülerinnen und Schüler der Musikschule konnten außerdem beim Wettbewerb „Jugend musiziert" auf Landes- und Bundesebene punkten. Bei einem Bundeswettbewerb konnte Acco Musica den ersten Platz erringen. Nochmals herzliche Gratulation. Eine soziale Aktion starteten die Landfrauen Langensteinbach zusammen mit der Gemeinde Karlsbad in den Vorweihnachtstagen mit einem Geschenkbaum für Kinder aus sozial bedürftigen Familien. Auch wenn die Resonanz beim Start noch nicht so groß war, finde ich das Projekt sehr gut und wünsche mir, dass es in diesem Jahr wiederholt werden kann. Hüttau im Salzburger Land und Heldrungen in Thüringen – das sind unsere Partnerkommunen. Vor 20 Jahren wurde die Partnerschaft mit Heldrungen besiegelt – 2011 konnte die Karlsbader Abordnung eine beeindruckende Jubiläumsbegegnung in Heldrungen feiern. Auch hier handelt es sich um eine Verbindung von Bürgern zu Bürgern und somit um eine echte Bürgerinitiative.

80. Geburtstag von Alfred Seeger

Ein Vereins- und Wirtschaftsmensch mit „Rund-um-die-Uhr"-Mentalität - so hat Alt-Bürgermeister Alfred Seeger in seiner Schaffensperiode Akzente gesetzt. Weit über die Heimatgemeinde hinaus hat er für Verbündete und Gesprächspartner gesorgt.

Neujahrsempfang 2012

………..und Begegnungen. Alle Fotos: Weber

40 jähriges Gemeindebestehen und Ausblick

Dieses Jahr war auch ein besonderes Feierjahr für Karlsbad. 40 Jahre Gemeindefusion Karlsbad sind eine lange Zeit und waren uns ein Festakt in der Talblickhalle wert, von dem meines Wissens alle Teilnehmer sagten, dass er sehr gelungen war. Unter anderem lobte der damals amtierende Landtagspräsident Willi Stächele die Initiative zur Gründung von Karlsbad als „intelligente Entscheidung". In der Tat: Unter dem Strich betrachtet ist vieles zusammengewachsen und es gibt etliche erfolgreiche Karlsbader Institutionen und Veranstaltungen: Schulzentrum, Volkshochschule, Karlsbad-Konzert der Musikvereine und der Gesangvereine, Karlsbad-Pokal der Fußballer und Tischtennisvereine, der ökumenische Gottesdienst und vieles andere. Diese entstandenen Einrichtungen und Veranstaltungen sollen auch zukünftig gefördert und praktiziert werden. Dazu braucht es – wie bereits erwähnt – Bürgersinn und Bürgerinitiative. Dabei sollten wir uns ausnahmsweise nicht von Wilhelm Busch leiten lassen der meinte: „Willst Du froh und glücklich leben, lass kein Ehrenamt dir geben! Willst du nicht zu früh ins Grab, lehne jedes Amt gleich ab…". Meines Erachtens zukunftsorientiert im Sinne von Gesamtkarlsbad hat sich der Ortschaftsrat in Langensteinbach in seinem Beschluss zur Selbstauflösung verhalten (ab 2019). Dieser Beschluss resultiert auch im Vertrauen darauf, dass Karlsbader Belange von allen Gemeinderäten vertreten und gesehen werden.

Karlsbad 2020

Schauen wir weiter nach vorne. Baden-Württemberg feiert 60-jähriges Jubiläum und Baden existiert gar seit 900 Jahren. Die Bürgerbeteiligung von Karlsbad mit dem Slogan „Unsere Zukunft Karlsbad 2020" ist nach gründlicher Vorbereitung des Steuerkreises mit einer Auftaktveranstaltung in der Aula des Schulzentrums gestartet und die ersten Arbeitssitzungen der Bürgerarbeitskreise finden in diesen Tagen statt. Machen Sie mit! Aus dieser Arbeit sollen Visionen und übergeordnete Ziele für die Gemeinde entstehen und Sie alle haben die Chance, sich einzubringen. Natürlich muss letztendlich das gewählte Organ, der Gemeinderat über das Leitbild als Kompass für die Zukunft und die daraus folgenden Maßnahmen entscheiden.

Friedhofskonzeption

Ein weiteres wichtiges Thema wird die Friedhofskonzeption und die nachfolgende Gebührendiskussion sein. Sie blickt in die Zukunft und soll zeigen, wie die Bestattungskultur in Karlsbad unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit weiterentwickelt werden kann.

Seniorenpolitik

In der Seniorenpolitik prüfen wir neue, wohnortnahe Möglichkeiten für betreutes Wohnen in Ittersbach und Mutschelbach. Bin gespannt, welche Lösungen es dann gibt.

Haus- und fachärztliche Versorgung

Obwohl es derzeit in Karlsbad gut aussieht, wird ein weiteres primäres Thema für uns im Rathaus die Sicherung bzw. Weiterentwicklung der haus- und fachärztlichen Versorgung sein. Es gibt etliche Vorboten – Ärztemangel, Gesundheitsreformen etc. – die uns zur Wachsamkeit im Interesse unserer Bürger - ergo auch Patienten - veranlassen.

Fortschreibung des Flächennutzungsplans

In diesem Jahr wird die Fortschreibung des Flächennutzungsplans (vorbereitende Bauleitplanung) und der Landschaftsplanung durch den Nachbarschaftsverband Karlsruhe – Zieljahr 2025 - auf uns zukommen. In Erinnerung an das MOKKA-Programm mit dem Stichwort Innentwicklung statt Außenentwicklung wird das bestimmt eine spannende Diskussion.

Interkommunale Zusammenarbeit

Neben der bereits praktizierten Zusammenarbeit mit mehreren Nachbarkommunen, etwa bei der Wasserversorgung oder den Abwasserverbänden, der Freibadkooperation mit Remchingen und Waldbronn wollen wir auch im neuen Jahr die Beziehungen über Gemeindegrenzen behutsam weiter ausbauen, mit Waldbronn bilden wir sogar einen gemeinsamen Ausschuss von Gemeinderäten.

Personalkonzeption

Gemeindeintern bindet uns derzeit ein Diskussionprozess zur Modifizierung der Personalkonzeption. Unsere Bürger müssen damit rechnen, dass im Laufe dieses Jahres punktuell Änderungen in der Organisation und den Zuständigkeiten innerhalb der Gemeindeverwaltung entstehen. Damit folgen wir dem Zitat unserer Einladung zum Neujahrsempfang wonach Manfred Dörr formuliert hat: „Schöpferische Arbeit heißt, das Erreichte immer wieder in Frage zu stellen und den Wandel zum Besseren zu fördern. Das ist die eigentliche Herausforderung."

Jubiläen

Eine Herausforderung werden auch einige Jubiläen unserer Vereinswelt sein – beispielhaft nenne ich das 50-jährige Jubiläum des DRK Ortsvereins Spielberg oder 350 Jahre Bestehen des Hauses Conrath anlässlich des Internationalen Museumstags. Lassen Sie mich allen am Gemeinwesen Karlsbad beteiligten Bürgerinnen und Bürger, allen Gremien, Kirchen, Organisationen, Institutionen, Vereinen und Unternehmen für ihr Engagement zum Gemeinwohl herzlich danken. Die Gemeindeverwaltung, mich sowie meine Familie haben zu Weihnachten und Neujahr zahlreiche Glück- und Segenswünsche erreicht; Ich darf sie auch im Namen meiner Frau herzlich erwidern und Ihnen ebenfalls Gottes Geleit wünschen. Ich setze darauf, dass wir uns auch 2012 für die Fortentwicklung Karlsbads arrangieren und gemeinsam diese Pflanze Karlsbad hegen und gießen. Ich wünsche uns nun informative Gespräche und danke nochmals allen ehrenamtlich Aktiven und den Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung für ihren Einsatz und die Arbeit vor, während und nach diesem Neujahrsempfang! Jetzt wird die kommunale Musikschule mit einem Querflötentrio einen musikalischen Übergangsakzent zum geselligen Teil setzen. Danke.

 

Ich schließe mit Worten von Johann Peter Hebel:

Gebe denn, der über uns

Wägt mit rechter Wage,

Jedem Sinn für seine Freuden,

Jedem Muth für seine Leiden,

In die neuen Tage.

Jedem auf des Lebens Pfad

Einen Freund zur Seite,

Ein zufriedenes Gemüthe,

Uns zu stiller Herzensgüte

Hoffnung ins Geleite.

 

Da bleibt kein Auge trocken

Karlsbader Veranstaltungen 2012 sprechen alle Sinne an

Lachen, genießen, nachdenken, feiern oder mit neuen Ideen in die Zukunft starten. Wer den Karlsbader Veranstaltungskalender für das Jahr 2012 in die Hand nimmt, wird mit Sicherheit fündig werden. Viele Vereine, Institutionen und Einrichtungen bieten darin einen Mix, aus dem jeder etwas Passendes finden kann. Die Gemeinde Karlsbad trägt mit eigenen Veranstaltungen (Märzenmarkt, Kerwemarkt, Kammerkonzerte, Ferienprogramm und Weihnachtsmarkt) zur Vielfalt bei. Das Jahr startet jedenfalls närrisch. Schon am Samstag, 21. Januar werden die Narrenbäume in Auerbach und Ittersbach gestellt. Am 30. April erobern dann die Maibäume die „Lufthoheit". Der Kindergarten in Ittersbach wird am 29. April nach dem Um- und Erweiterungsbau eingeweiht. Der ökumenische Gottesdienst auf der St. Barbara-Ruine findet am Sonntag, 1. Juli statt. Auerbach feiert sein Dorffest vom 7.-8. Juli und am 21. Juli ist wieder das Lindenplatzfest in Mutschelbach. Nach der Sommerpause steigt am 15. September die Kerwe in Mutschelbach und am 30. September feiert das DRK in Spielberg 50-jähriges Bestehen. Vom 27. Oktober bis 04. November ist „Offerta-Zeit". Wegen dem großen Umfang liegt eine Druckversion des Veranstaltungskalenders mit Stand Jahresanfang 2012 in allen Rathäusern zum Abholen bereit. Ganz schnell und unkompliziert kann man sich auf der Gemeindehomepage www.karlsbad.de  unter der Rubrik „Leben und Freizeit"/"Veranstaltungskalender" online informieren. Dort werden auch immer wieder aktuelle Veranstaltungen eingepflegt. Der Nutzer kann sich diese mit einem Klick nach den Kategorien Kinder und Jugendliche, seniorengerechte Angebote, Sportveranstaltungen, Kultur, kirchliche Veranstaltungen, Märkte und Basare, kulturelle Angebote sowie Feste und Feiern sortieren. Die Druckversion ist auch als pdf-Datei hinterlegt.

Flohmarkt Ferienspass

Viel Leben beim Start zum Ferienprogramm im Jahr 2011. Auch dieses gehört zu den bekannten Karlsbader Veranstaltungen. Foto: Archiv

Erste Sitzung des Arbeitskreises Mobilität

Nächster Termin am 14. Februar um 19.30 Uhr – Mitstreiter willkommen

Karlsbad 2020 Logo

Der Arbeitskreis Mobilität der Bürgerbeteiligung Karlsbad 2020 traf sich am Dienstag, 10. Januar in einer ersten Sitzung zum Kennen lernen und Sammeln von Ideen im Sitzungssaal des Neuen Rathauses. Dabei kamen kreative Vorschläge der neuen Mitglieder zu Sprache. Hilfreich war dabei auch die große Erfahrung von den Mitgliedern des bisherigen Arbeitskreises aus der Agendaarbeit, der sich bereits in der Vergangenheit des Themas angenommen hat. Das nächste Treffen ist am 14. Februar um 19.30 Uhr im Trauzimmer des Neuen Rathauses in Karlsbad-Langensteinbach. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Arbeitskreis Mobilität

Die erste Sitzung des Arbeitskreises Mobilität. Foto: privat

Teil 10 der Interviews zum Leitbildprozess

Interview Jutta Pohl                                        

Wie lange wohnen Sie schon in Karlsbad?

Wir wohnen seit fast 22 Jahren hier. Unsere Kinder waren damals noch sehr jung, deshalb fanden wir die kurzen Wege zu Kindergarten und Grundschule und die wenig befahrenen Straßen ideal.

Was macht Karlsbad lebenswert für Sie?

Um Spaziergänge zu machen brauchen wir nicht erst ins Auto zu steigen, sondern können gleich in die Natur hinauslaufen. Es gibt viele Einkaufsmöglichkeiten, eine lebendige Kirchengemeinde, viele Sport- und Freizeitangebote und alle Dienstleistungen, die man normalerweise braucht - alles in gut erreichbarer Nähe. Und nicht zuletzt: Wir haben nette Nachbarn.

Was unterscheidet Karlsbad von anderen Gemeinden?

Karlsbad bietet eine gewisse Zentralität ohne den ländlichen Charakter zu verlieren. Das Einkaufs- und Dienstleistungsangebot geht über den täglichen Bedarf hinaus, viele Menschen finden Arbeit, größere Städte sind nicht weit entfernt.

Warum leben Sie hier? Fühlen Sie sich hier zu Hause?

Längst haben wir uns an Karlsbad gewöhnt, hier steht unser Haus, hier kennen wir uns aus. Wir fühlen uns wohl.

Was würden Sie anders machen, wenn Sie Bürgermeister von Karlsbad wären?

Mir würde ein engeres Miteinander der einzelnen Ortsteile am Herzen liegen. Auch eine weitere und schnelle Verbesserung der Situation im Straßenverkehr wäre mir wichtig. Die Kreisel in Langensteinbach wirken sich sehr positiv aus, nun sollte man den Ausbau des Autobahnzubringers beschleunigen. Ohne Auto kommt man schlecht nach Pforzheim. Mein Anliegen wäre es, den öffentlichen Nahverkehr dorthin besser auszubauen.

Interview Annegret Ewert-Wurster

Wie lange wohnen Sie schon in Karlsbad?

Meine Familie und ich wohnen seit 14 Jahren in Auerbach.

Was macht Karlsbad lebenswert für Sie?

Wir fühlen uns hier in Karlsbad sehr wohl. Karlsbad ist eine überschaubare Gemeinde, in der wir sehr schnell Anschluss gefunden haben. Wir leben im alten Ortsteil von Auerbach und genießen die dörfliche Struktur. Andererseits sind wir schnell auf der Autobahn Richtung Stuttgart, wo unsere Eltern und viele Freunde leben. Aber auch aus beruflichen Gründen schätzen wir die zentrale Anbindung. Unser Garten grenzt direkt an die Felder, in denen wir viel mit unserem Hund Gustav unterwegs sind. Der Blick nach Ellmendingen und zu den Weinbergen gibt uns täglich das Gefühl: Wir leben hier fast wie im Urlaub!

Was unterscheidet Karlsbad von anderen Gemeinden?

Wir kommen aus dem Schwäbischen und mögen hier die aufgeschlossene unkomplizierte Art. In Auerbach wohnen sehr viel Zugezogene und das ergibt ein buntes Miteinander. Auerbach und auch die anderen Dörfer haben noch einen schönen alten Kern, den wir uns auch dringend erhalten sollten. Für den täglichen Bedarf finden wir in kleiner Entfernung in Langensteinbach alles und frische Brötchen und Vieles mehr haben wir sogar im Dorf beim Alexander. Unsere beiden erwachsenen Kinder gehen und gingen gerne in Langensteinbach zur Schule und erhielten dort eine gute Ausbildung. Sie beide schätzen es, dass ihr Musikunterricht in Auerbach stattfindet, und wir haben hier unsere Sportvereine gefunden.

Warum leben Sie hier und fühlen Sie sich hier zu Hause?

Uns hat es aus beruflichen Gründen in den Raum Karlsruhe geführt. Wir haben damals ein altes Haus auf einem größeren Grundstück gesucht. Beides haben wir hier gefunden und fühlten uns schnell heimisch.

Was würden Sie anders machen, wenn Sie Bürgermeister von Karlsbad wären?

Das ist keine einfache Frage. Da ich im Ortschaftsrat mitarbeite, sehe ich viele Dinge, die sich aber oft nicht oder nur sehr mühsam auf den Weg bringen lassen. Daher würde ich unnötige bürokratische Barrieren abbauen und die Nähe zu den Bürgern suchen, um ihre Bedürfnisse zu verstehen. In meiner Position als Schulleiterin der Kunst- und Musikschule würde ich mir wünschen, dass für unsere Kinder und Jugendlichen die Ausbildungsmöglichkeiten weiter verbessert werden. Auch die ehrenamtlichen Tätigkeiten sollten stärker und aufrichtiger geschätzt werden. Unsere Systeme leben jetzt schon, und in Zukunft noch viel mehr, von Menschen, die ihre Begabungen, ihre Ideen, ihre Zeit und ihre Kraft für die Gesellschaft einbringen. Dieses Potenzial würde ich fördern und in jeder Richtung unterstützen.

Interview Bruno Bitz

 

Wie lange wohnen Sie schon in Karlsbad?

Von meinen 85 Lebensjahren verbrachte ich ein halbes Jahrhundert – weit mehr als die Hälfte – in Karlsbad-Ittersbach. Auf Grund meiner beruflichen Tätigkeit bestimmten die Orte Ittersbach und Weiler, jetzt Keltern im Enzkreis, mein Leben. Ein Redakteur der Pforzheimer Zeitung bezeichnete mich in einer Biographie „als Wanderer zwischen den Orten und Kreisen". Seit meinem endgültigen Ruhestand halte ich mich ständig in Karlsbad auf und gedenke hier bis zu meinem Lebensende wohnen zu bleiben.

Was macht Karlsbad für Sie lebenswert?

Die Wohnlage ist eine von mehreren Gründen. Lasse ich die Badener von meinem Wohnheim aus den Blick in die Ferne schweifen, so habe ich eine Reihe Württembergischer Orte im Blickfeld. Das erinnert mich stets an den Zusammenschluss der beiden Landesteile, der mit ähnlichen Widerständen wie Stuttgart 21 erfolgte. Die Mentalität der Ittersbacher reizt mich ebenso hier zu wohnen, wie auch die vorhandene Karlsbader Infrastruktur. Die kurzen Wege für eine ärztliche Versorgung, zum Zahnarzt, zur Apotheke und für den Wareneinkauf sowie ein gesundes Trinkwasser der Mannenbach, bedeuten für meine Frau und mich ein Stück guter Qualität für das Leben in Karlsbad.

Was unterscheidet Karlsbad von anderen Gemeinden?

Der Unterschied zu manch anderen Gemeinden ergibt sich gerade durch die in Karlsbad vorhandene Infrastruktur. Das vielseitige Angebot von Gewerbe- und Industriebetrieben mit den verbundenen Arbeitsplätzen, wie auch die vorhandenen Dienstleistungen sind sehr vorteilhaft für den Wohnort. Hervorragend sind auch die besonderen und bequemen Verkehrsverbindungen sowohl mit der Albtalbahn in Richtung Karlsruhe, wie auch der Verbund mit dem Bus der Städt. Verkehrsbetriebe von und nach Pforzheim.

Warum leben Sie hier und fühlen Sie sich hier zu Hause?

Ich bin hier geboren, jedoch in Weiler, dem Geburtsort meines Vaters aufgewachsen und war dort bis1961 wohnhaft. Aus beruflichen Gründen hat es mich dann wieder an meinen hiesigen Geburtsort verschlagen, wo sich meine Frau und ich im vorgeschrittenen Alter sehr wohl fühlen.

Was würden Sie anders machen, wenn Sie Bürgermeister wären?

Ich bitte um Verständnis, wenn ich zu dieser Frage Zurückhaltung übe. Es wäre unfair von mir, einem Kollegen gegenüber Besserwissen an den Tag zu legen. Während meiner Tätigkeit im öffentlichen Dienst räumte ich der Sparsamkeit stets Priorität ein. Auf sparsamen Umgang mit öffentlichem Geld legte ich großen Wert. Den gleichen Maßstab würde ich mir auch als Bürgermeister von Karlsbad auferlegen. Meine Devise ist und war in besseren für schlechtere Zeiten zu sparen.

Parken und Umsteigen in Stadtbahn

Parkdeck im Gewerbegebiet Karlsbader Schießhüttenäcker bietet Raum

Es ist so einfach………fahren Sie mit dem Auto in das Parkdeck mit den P und R-Parkplätzen und steigen Sie dann um in die S-Bahn nach Ettlingen oder Karlsruhe. Vom Parkdeck gelangen Sie auf ebenem Weg direkt zur neuen Haltestelle Schießhüttenäcker. Je mehr dieses Angebot genutzt wird, umso besser wird es für die Gemeinde in Bezug auf die Abrechnung der Fördermittel für dieses Angebot. Das Parkdeck kann über eine Zufahrt vom Parkplatz Edeka / Aldi angesteuert werden.

Gern gesehen sind P- und R-Parker im Parkdeck im Gewerbegebiet die dann zur Stadtbahn umsteigen. Foto: Gemeinde Karlsbad

Neues Kulturprogramm in Karlsbad

Auerbach : „Mitten im Dorf"

Am Donnerstag, dem 12. Januar, startete in Karlsbad ein neues ganzjähriges Kulturprogramm. Die Veranstaltungen finden regelmäßig jeden zweiten Donnerstag im Monat im Saal der evangelischen Kirchengemeinde Auerbach statt. Die Themen decken ein weites Spektrum ab und bieten somit Information und Unterhaltung für ein breites Publikum. Veranstaltungsbeginn ist jeweils 19.3o Uhr, Saalöffnung ab 19.oo Uhr. Der Eintritt ist frei. Die beiden ersten Termine im Januar und Februar sind mit einem Doppelthema belegt: „Auf den Spuren der Waldenser". Rolf Hamberger, Initiator des neuen Programms, referierte zunächst über den Ursprung und die Geschichte der Waldenserbewegung, die Entstehung in Piemont, die Emigration in die Schweiz und nach Hessen, Württemberg und Baden, unmittelbar in unsere Nachbarschaft nach Mutschelbach und Palmbach. Am 5. Februar folgt dann ein Diavortrag, der die Besucher mitnimmt zu einer Wanderung auf der gta, der Grande Traversata delle Alpi, die durch die Ursprungsheimat der Waldenser führt. Das ganze Jahresprogramm – die Ferienmonate Juli und August sind ausgenommen – ist in einem Flyer zusammengestellt, der in der Kirche aufliegt, Plakate am Kirchenschaukasten und im Rathaus Auerbach weisen jeweils auf die aktuelle Veranstaltung hin. Nach den Vorträgen ist auch Gelegenheit zu Gesprächen mit den Referenten und zu einem gemütlichen Beisammensein bis ca. 22 Uhr.

Kirche Auerbach 2 

Blick ins Publikum bei einer Veranstaltung im Saal der evangelischen Kirchengemeinde Auerbach. Foto: ev. Kirche

Eine Ära geht zu Ende - Spezialisierung wird fortgeführt

Wirbelsäulenspezialist Professor Harms beendete seine Tätigkeit am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach, medizinische Ausrichtung wird fortgeführt

Am 31.12.2011 beendete Professor Dr. med. Jürgen Harms seine langjährige Tätigkeit am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach. Bereits im März dieses Jahres hatte Professor Harms die Chefarztposition an seine Nachfolger Priv. Doz. Dr. Tobias Pitzen und Dr. Gregor Ostrowski übergeben. In Zukunft sorgen sie für die Weiterentwicklung der Abteilung Wirbelsäulenchirurgie. Seit Juli dieses Jahres bietet Priv. Doz. Dr. Michael Ruf (Dienstsitz SRH Zentralklinikum Suhl) zusätzlich eine Spezialsprechstunde für Kinder und Jugendliche mit Wirbelsäulenerkrankungen in Karlsbad an. Alle drei Mediziner wurden unter anderem von Professor Harms ausgebildet und gehören zur Elite der Wirbelsäulenchirurgen in Deutschland, wie die aktuelle Focus-Ärzteliste bestätigt. „Meine Nachfolger werden die Arbeit der Abteilung mit Sicherheit erfolgreich fortsetzen. Natürlich bin ich dem Klinikum auch künftig eng verbunden", sagte Professor Harms mit Blick in die Zukunft. Professor Harms war seit 1981 am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach tätig und hat mehr als 10.000 Wirbelsäulenoperationen geleitet. Er hat den Aufbau des Wirbelsäulenzentrums maßgeblich vorangetrieben und dem Klinikum internationale Anerkennung gebracht. Er ist Wegbereiter fortschrittlicher Operationstechniken in der Skoliose-, Tumor- und transoralen Chirurgie oder der TLIF-Technik (Transforaminal Lumbar Interbody Fusion). Von ihm entwickelte Implantatsysteme, wie beispielsweise der „Harms-Titan-Korb", werden weltweit bei der Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen und -verletzungen eingesetzt. Die unter Professor Harms gegründete Harms Study Group stellte erstmalig weltweit anerkannte Behandlungsrichtlinien von Skoliosen auf. Diese wurden erst kürzlich in dem Buch „Idiopathic Scoliosis – The Harms Study Group Treatment Guide" veröffentlicht. Neben Patienten mit Verletzungen, die hoch komplizierte und komplexe Eingriffe an der Wirbelsäule notwendig machten, waren es besonders Kinder, denen Professor Harms mit seiner medizinischen Kompetenz Hoffnung und neuen Lebensmut gab. Durch seine Initiative besuchen und erfreuen seit mehr als sechs Jahren die Klinikclowns des „Rote Nasen e.V." die jungen Patienten des SRH Klinikums Karlsbad-Langensteinbach. „Das SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach ist Professor Harms zu großem Dank verpflichtet. Professor Harms hat vielen Menschen geholfen und der Medizin und Wissenschaft mit seiner Arbeit einen großen Dienst erwiesen", so der Geschäftsführer des SRH Klinikums Karlsbad-Langensteinbach, Jörg Schwarzer.

Harms 

Professor Dr. med Jürgen Harms beendete Ende vergangenen Jahres seine Tätigkeit beim SRH-Klinikum Karlsbad-Langensteinbach. Foto: SRH Klinikum

"Raus aus dem Alltag und rein in die VHS"

Neues Kursangebot der Volkshochschule Karlsbad für das erste Semester 2012 lockt

Die Volkshochschulen stehen für Bildung vor Ort und bieten Kurse für alle Bevölkerungsschichten und für jedes Alter. Das umschreibt in prägnanten Worten das Ziel der Volkshochschulen Karlsbad und Waldbronn. Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel wurde das gemeinsame Programmheft der Volkshochschulen Karlsbad und Waldbronn vorgestellt. Jetzt, gleich zum Jahresbeginn, sollte man die Zeit nutzen, die Broschüre in Ruhe durchzusehen und das passende Kursangebot zur persönlichen Weiterbildung / Gesundheitsbildung auszuwählen. „Gehen Sie raus aus dem Alltag und rein in die VHS" empfehlen Geschäftsstellenleiterin Brigitte Keßler (VHS Karlsbad) und VHS-Leiter Christian Steigert (VHS Waldbronn) als Motto bei der Suche. Die Bereiche Computer, Sprachen, Gesundheit und Wellness, Seminare und Vorträge, Kreatives, Studienfahrten und –reisen, sowie Musik und Kochen sprechen sicher viele Bedürfnisse an. Für die jüngeren VHS-Teilnehmer/innen gibt es die Rubrik Junge VHS I und II und Menschen im Übergang zur und in der dritten Lebensphase finden Angebote unter der Überschrift Generationplus.

Lohnender Blick ins Programm

Im Fachbereich PC gibt es neben den Standardschulungen in Windows, Word, Excel, Outlook, Powerpoint und Internetkursen unter anderem auch viele Workshops zur Wissensvertiefung. Neu in diesem Fachbereich sind Kurse zum Thema „Das digitale Fotoarchiv", „Facebook, Skype und Co." sowie „Mama, die Familienmanagerin und ihr PC, ein zuverlässiger Assistent". Eine Stärke der Volkshochschule ist der Sprachbereich. Neben den aktuellen Sprachkursen in Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch gehören auch ein Lateinkurs sowie spezielle Sprachkurse für den Urlaub zum Repertoire. Auf Wunsch werden auch Einzel- oder Gruppensprachkurse organisiert. In lockerer Art und Weise kann man bei Seminaren und Vorträgen einiges zu den Themen Gesundheit, Verbraucherfragen oder zu sozialen Fertigkeiten erfahren. Gesundheit und Wellness wird auch für die Volkshochschulen als Angebot immer wichtiger. Eine gesunde Lebensweise unterstützen unter anderem Kurse wie Hatha-Yoga, Qigong, Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training und Klangmassage. Auch Tanzen steigert das positive Lebensgefühl – z.B. mit Line-Dance oder Salsa-Kursen. Stärker körperlich orientiert sind Kurse unter den Stichworten Gymnastik und Fitness, Pilates oder Wasssergymnastik bzw. Nordic-Walking. Zu den ganz neuen Kursangeboten in diesem Bereich gehören unter anderen Yoga am Nachmittag, Yogilates, Fitness trifft Yoga und die Rückenschule. Kreativität und musische Neigungen fördern Töpfer- und Kochkurse. Die Junge VHS I hat Kurse speziell für Kinder und Jugendliche – z.B. Computerkurse oder Tastaturschreiben, Kurse um „Aktiv zu sein", wie z.B. Tanzen, Bewegen, Entspannen und einiges mehr zu bieten. Auch die kreative Seite wird gefördert: Basteln mit Naturmaterialien, Töpfern sowie ein Haustierseminar runden das Programm ab. Die Junge VHS II bietet schulspezifische Angebote für Schülerinnen und Schüler der Grundschulen und der weiterführenden Schulen. In diesem Bereich gibt es Computerkurse, Vortragsschulungen, Mathe- und Sprachtraining, Angebote zur Prüfungsvorbereitung und zur Berufswahl. Eine Kursauswahl aus verschiedensten Fachbereichen findet sich unter dem Stichwort Generationplus wieder. In jedem Alter kann der Horizont ohne Leistungsdruck und intensiv erweitert werden. Lassen Sie sich überraschen!

Allgemeine Informationen

Die VHS-Broschüre für das 1. Semester 2012 (Januar bis Juli 2012) ist kostenlos in den Ortsverwaltungen der Rathäuser, bei den örtlichen Kreditinstituten, einigen Geschäften sowie Arztpraxen und selbstverständlich in der VHS-Geschäftsstelle, Wikingerstraße 9 erhältlich. Anmeldungen nimmt das Team der VHS gerne entgegen. Nur eine zeitige Anmeldung sichert einen Teilnehmerplatz. Informationen und Auskünfte gibt es über das VHS-Telefon 07202-1793. Selbstverständlich findet sich das gesamte Kursangebot auch auf der VHS-Homepage www.vhs-karlsbad.de. Das VHS Büro ist in der Wikingerstraße 9. Die Bürozeiten sind: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 09:00 bis 12:00 Uhr sowie Montag von 17:00 bis 19:00 Uhr. Gerne können Ihre Anmeldungen auch per Post, Fax (Tel.07202/3508) oder Mail (info@vhs-karlsbad.de) geschickt werden.

VHS Karlsbad 

Die Karlsbader Volkshochschule in der Wikingerstraße 9 in Langensteinbach. Foto: Gemeinde Karlsbad

Braunkehlchen sucht Wiesen für den Nachwuchs

Grundstückseigentümer im Braunkehlchenschutzgebiet bei den Pfinzquellen gefragt

Wahrscheinlich ist nur wenigen bekannt, dass einheimische Wiesenvögel und ihre Lebensräume Wiesen besonders schützenswert sind. Auch in Karlsbad und der näheren Umgebung kommen Wiesenvögel vor. So lebt beispielsweise das Braunkehlchen im Pfinzquellgebiet und hat dort eines der letzten Brutgebiete in der Region. Der Verein „Lebendige Wiese e.V." sucht Wiesengrundstücke im Pfinzquellgebiet zum Verkehrswert zu kaufen und will durch aktiven Naturschutz den Lebensraum von Braunkehlchen & Co. erhalten. Daneben ist es auch möglich, Extensivierungsverträge mit den Landratsämtern Enzkreis und Karlsruhe abzuschließen, um eine spätere Mahd ohne finanzielle Einbußen zu ermöglichen. Dadurch wird eine naturgerechte Bewirtschaftung der Schutzgebietsflächen gefördert. Das Braunkehlchenschutzgebiet liegt zwischen Pfinzweiler, Langenalb, Ittersbach und Pfaffenrot. Wer sich mit dem Gedanken trägt, sein Wiesengrundstück zu verkaufen und so zum Arten- und Naturschutz beitragen möchte, kann gerne nähere Informationen beim Vorsitzenden des Vereins „Lebendige Wiese e.V.", Herrn Döppenschmitt, Waldstr.6, 75248 Ölbronn-Dürrn,Telefon 07237-7822 einholen. Wer wissen will, ob sein Grundstück in das Schutzgebiet von Braunkehlchen & Co. fällt, kann sich bei Herrn Auer im Rathaus Schwann – Telefon 07082/948-741 informieren,

Schutz von Wiesen als Lebensraum

Der eingetragene Verein „Lebendige Wiese e.V." hat sich zum Ziel gesetzt, das Ökosystem Wiese (z.B. Feuchtwiesen, Trockenrasen, Streuobstwiesen) als Lebensraum für viele heimische Tier- und Pflanzenarten in der Region zu bewahren und somit künftigen Generationen die Artenvielfalt zu erhalten. Er wird von einer Stiftung im Enzkreis die Naturschutzprojekte unterstützt gefördert. Das Land Baden-Württemberg hat im Pfinzquellgebiet ebenfalls Feuchtwiesen aufgekauft und somit die besondere Bedeutung dieses Gebietes für den Naturschutz unterstrichen.

Braunkehlchen

Für den Schutz des Braunkehlchens und anderer Wiesenvögel gilt es, Grundstücke im Braunkehlchenschutzgebiet bei den Pfinzquellen entsprechend zu bewirtschaften. Foto: privat

 

Entspannt parken und in Straßenbahn einsteigen - nutzen Sie das Angebot!

Parkdeck im Gewerbegebiet Karlsbader Schießhüttenäcker liegt ideal

Der öffentliche Personennahverkehr soll attraktiv sein. Getreu diesem Motto wurde im Zuge der neuen Haltestelle Schießhüttenäcker auch ein Parkdeck mit ebenerdigem Zugang zur Haltestelle gebaut. Diese weitsichtige Planung ermöglicht es, dass Autofahrer ihr Fahrzeug bequem und geschützt unterbringen und dann in die S-Bahn Richtung Karlsruhe einsteigen können. Für dieses Angebot hat die Gemeinde Karlsbad Geld in die Hand genommen. Die Gemeinde hat zusätzlich zu den eigenfinanzierten Mitteln GVFG-Fördermittel für die Schaffung des Park-and-Ride-Platz erhalten. Über die tatsächliche Förderhöhe wird jedoch erst nach Fertigstellung entschieden. Hierfür ist die Inanspruchnahme maßgebend. Es lohnt sich daher doppelt, das Parkhaus zu nutzen: für den eigenen Vorteil und zu Gunsten der Gemeinde.

Parkdeck KSC

Parkdeck KSC

Parkdeck KSC

Seit Dezember vergangenen Jahres ist die Haltestelle Schießhüttenäcker in Betrieb. Es lohnt sich, den Weg in das überdachte Parkdeck (Zufahrt im Vordergrund) zu suchen und dort zu parken um anschließend in die Straßenbahn umzusteigen. Fotos: Gemeinde Karlsbad

Teil 9 der Interviews zum Leitbildprozess

Interview M. Lambarth                                                                                                        

Wie lange wohnen Sie schon in Karlsbad?

Ich wohne hier schon seit ich lebe und das ist schon eine ganze Weile.

Was macht Karlsbad für Sie lebenswert?

Es ist eine lebendige Gemeinde, hier gibt es aller und nichts ist hier unmöglich.

 

Was unterscheidet Karlsbad von anderen Gemeinden?

In unserer Region ist Karlsbad der Mittelpunkt.

 

Warum leben Sie hier? Fühlen Sie sich hier zuhause?

Ich lebe gerne hier, denn da sind wir daheim.

 

Was würden Sie anders machen, wenn Sie Bürgermeister wären?

Ich würde die Parksituation in unseren Ortsteilen und besonders in den Seitenstraßen beobachten - denn das ist einmalig. Gerne würde ich dazu mit ihm eine kleine Rundfahrt durch diese Seitenstraßen machen. In unserem wunderschönen Freibad würde ich die Öffnungszeiten etwas kundenfreundlicher gestalten. Die Badegäste wären dafür sehr dankbar, da bin ich mir ganz sicher, denn ich arbeite im Förderverein Freibad ein bisschen mit.

Interview Barbara Rauschnabel

Wie lange wohnen Sie schon in Karlsbad?

Wir sind 1992 nach Auerbach gezogen, da mein Mann damals in Köngisbach-Stein arbeitete und ich nach Ettlingen fahren musste. Auerbach lag also fast in der Mitte.

Was macht Karlsbad lebenswert für Sie?

Da wir gerne ausgedehnte Spaziergänge oder Radtouren unternehmen ist Karlsbad ideal für uns. Außerdem nutzen wir regelmäßig das Freibad bzw. im Winter das nahe gelegene Thermalbad in Waldbronn. Hinzu kommen die sehr guten Einkaufsmöglichkeiten in Langensteinbach. Außerdem schätzen wir die verkehrsgünstige Lage (Autobahnen, Bahnhof Karlsruhe und Flughäfen) – man kann Karlsbad schnell mal „verlassen", um z.B. das kulturelle Angebot Karlsruhes zu nutzen. Kurz gesagt: man lebt in der Natur, kann aber schnell die Annehmlichkeiten von größeren Städten in Anspruch nehmen.

Was unterscheidet Karlsbad von anderen Gemeinden?

Ehrlich gesagt, glaube ich, dass es viele Gemeinden gibt, die ein ähnliches Angebot wie Karlsbad haben.

Warum leben Sie hier? Fühlen Sie sich hier zu Hause?

Wir sind aus beruflichen Gründen nach Karlsbad gezogen und haben damals in Auerbach ein passendes Haus gefunden. Wir haben uns aber schnell eingelebt und fühlen uns sehr wohl hier, was nicht zuletzt an der angenehmen Nachbarschaft liegt.

Was würden Sie anders machen, wenn Sie Bürgermeister von Karlsbad - wären?

Ich glaube langfristig wäre es, -- vor allem finanziell – sinnvoll, die Verwaltung Karlsbads in Langensteinbach zu konzentrieren und nicht in jedem Ortsteil entsprechende Räumlichkeiten vorhalten zu müssen. Die frei werdenden Gelder könnten an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden.

Außerdem fände ich es schön, wenn die Verwaltung schneller und vor allem flexibler auf Anliegen der Bürger reagieren würde. In anderen Gemeinden ist es z.B. durchaus möglich, die Freibadsaison bei herrlichem Wetter früher als geplant beginnen zu lassen.

Ganz wichtig ist es sicherlich, die Ideen der Bürger, die sich jetzt wieder ehrenamtlich in der Agenda-Arbeit für die Gemeinde engagieren, aufzugreifen und nach Möglichkeit auch umzusetzen.

Jesus schützt die Minderheiten

Neue Jahreslosung der evangelischen Kirchengemeinde Karlsbad-Langensteinbach

Mit der Jahreslosung aus dem 2. Korintherbrief „Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig" orientiert sich die evangelische Kirchengemeinde Langensteinbach nach Lateinamerika. Seit Jahresanfang prangt das drei mal neun Meter große Plakat auf dem Turm der Ludwigskirche. Es wurde mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Karlsbad angebracht. Die Geschichte der Entstehung begann im Sommer 2011: Generalsekretär Enno Haaks vom Gustav-Adolf-Werk berichtete über die weltweite Diaspora-Arbeit. Dabei wurde die Idee geboren, dieses Thema für die Jahreslosung zu verwenden. Auf Empfehlung des Gustav-Adolf-Werkes entwarf die 83jährige Künstlerin Rita Bromberg Brugger ein lateinamerikanisches Aquarell. Es ist in kräftigen und leuchtenden Farben gestaltet und zeigt Jesus Christus wie dieser mit seinen Armen die Minderheiten in der ganzen Welt umfasst und stärkt.

Jahreslosung 2012

Foto: Gemeinde Karlsbad

Rennatmosphäre in der Ittersbacher Wasenhalle

Weltgrößte Ninco Autorennbahn für Slotcars lockte viele Besucher an.

Rennfieber in der Ittersbacher Wasenhalle. Die größte und mit 300 Metern längste vierspurige NINCO-Rennbahn der Welt faszinierte am Dreikönigstag jung und alt. Hier durfte jeder Besucher mit den kleinen, im Maßstab 1 zu 32 gebauten Rennautos sein Geschick nach mehreren Testfahrten im Rennen mit drei weiteren Mitbewerbern sein Geschick im Umgang mit der sensiblen Geschwindigkeitsregelung unter Beweis stellen. Spätestens beim offiziellen Eintrag für die Fahrer Lizenz fühlte sich so manches Nachwuchstalent ein klein wenig in die Boxen-Gassen des Formel-1-Zirkus versetzt. Auf der Grundfläche von 15 mal 27 Metern in der Ittersbacher Wasenhalle präsentierte sich die 4-spurige Rennbahn bei der beeindruckenden Länge von 300 Metern als großes High-Tec-Gebilde des Modellbaus. Mehr als 2000 Streckenteile wurden hier verbaut. Eine Gerade von etwa 25 Metern ermöglichte Höchstgeschwindigkeiten von über 70 Kilometer. Veranstalter war der Motorradclub Ittersbach zusammen mit „Pintilie Slotcars" aus Ittersbach. „Wir hatten für dieses Riesenspektakel eine Planungsphase von über drei Monaten", so René Pintilie, der fachkundig moderierte und zusammen mit Dirk Keller die Gesamtorganisation stemmte. Chrasttets, Truckrennen, Paralellfahrten, ein kleiner Hubschrauber mit Kamera der das Geschehen auf der Rennstrecke verfolgte sowie Kameraautos, die für eine Übertragung der Wettbewerbe in das Foyer der Wasenhalle sorgten, faszinierten die Besucher wie auch die mutigen aktiven Teilnehmer. Jeannette und Silvio Beer aus der Nachbargemeinde Marxzell sprachen von einer tollen Veranstaltung, wobei sich ihre beiden vierjährigen Zwillinge Marek und Hanka eher daran begeisterten, dass so mancher Renner in den engen Haarnadel-Kurven aus der Bahn flog. Zu den besonderen Attraktionen zählten die Demonstrationen des Slotcar-Clubs „Baden-Power e.V.", dessen Akteure auch bei Europameisterschaften in diesem Metier aktiv sind. Hier waren Truck-Wettbewerbe wie auch Show- und Speedrennen angesagt. Spannend auch ein Blick in die Boxenwerkstatt, wo von „Moosgummireifen" über Ersatz-Rennachsen aus Hartmetall, speziellen Rennölen bis zu Präzisionsmessgeräten für Reparaturen, alles präsent war. Die Länge der 300 Meter Bahn ist in der Ittersbacher Wasenhalle nicht mehr zu erweitern. Jetzt träumt René Pintilie von eine sechsspurigen Rennstrecke als weitere große Herausforderung an die Technik und Logistik. Der Erlös der Veranstaltung, die nur mit großer Unterstützung zahlreicher Sponsoren möglich war, wie die Veranstalter herausstellen, soll dem Ittersbacher Kindergarten zugute kommen.

 

Überwachen Sie Ihr Budget!

Wichtige Hinweise für alle Redakteure des Mitteilungsblattes

Im Herbst 2011 wurden die Jahresbudgets aller Vereine und Institutionen erhöht. Diese Jahresbudgets gelten auch für das komplette Jahr 2012. Die Budgetwerte wurden im System eingepflegt. Jeder Redakteur ist für sein Jahresbudget selbst verantwortlich. Die Redaktion empfiehlt, dieses laufend zu kontrollieren. Die Kontrolle ist ganz einfach: Wer einen Artikel schreibt, sieht über diesem einen Informationskasten „Budgetberechnung". Dieser zeigt, wie hoch das Jahresbudget ist und wie viel verbraucht worden ist. Sobald der Verbrauch zu hoch ist, erscheinen darin negative Werte (rote Zahlen). Näheres ergibt sich aus dem Schulungsvideo: "Beschreibung der Änderungen Februar 2011: Was ist neu - In diesem Video werden die neuen Funktionen (z.B. das Jahresbudget) kurz erklärt".

 

Höhere Preise für das Anrufsammeltaxi

Tariferhöhung beim AST ab  01.01.2012

Der Kreistag des Landkreises Karlsruhe hat in seiner Sitzung am 01.12.2011 beschlossen, dass die AST-Tarife ab 01.01.2012 um jeweils 1,00 € zu erhöhen sind. Der AST-Grundtarif erhöht sich somit von 2,00 € auf 3,00 €, bei Vorlage einer KVV-Fahrkarte sind anstatt 1,00 € künftig 2,00 € zu zahlen.

 

Harmonischer Markt

Prämierung der schönsten Weihnachtsmarktstände

„Es war immer wieder Publikum am harmonischen Weihnachtsmarkt zu sehen" meinte Bürgermeister Rudi Knodel bei seiner persönlichen Bilanz zum 35. Karlsbader Weihnachtsmarkt. Am Donnerstag, 15. Dezember fand im Neuen Rathaus in Karlsbad-Langensteinbach die Verleihung der Preise für die schönsten Stände statt. In seinen Dank an alle Akteure bezog Knodel die Bäckerei Nussbaumer und die Firma Piston Edeka für die Spende von 100 Dambedeis und zwei Kosten Orangen ein. Auch der Verkehrsverein habe unter Leitung von Volker Ried wieder eine souveräne Bewertung der Stände gewährleistet. Ried freute sich über „einen der schönsten Märkte in vielerlei Hinsicht". Dem Dank schlossen sich auch Jürgen Augenstein und Harald Borvitz vom Ordnungsamt an. In einer offenen Runde wurden noch verschiedene Änderungsvorschläge angesprochen. Knodel übergab anschließend Dankurkunden und Preise an folgende Teilnehmer: Den ersten Preis erhielt Ulrike Bürkle für ihren Stand. Der zweite Preis ging an die Familie Kristina und Stefan Schweisgut. Platz drei erreichten die Pfadfinder – vertreten durch Dieter Scholz. Diese stellten auch den Nikolaus - hierfür gab es einen Sonderpreis. Die katholischen Frauen – vertreten durch Annemarie Klauda und Dorothea Lepschy - kamen auf den vierten Rang. Auf dem fünften Platz landeten zum Einen der Freundeskreis für Mission – vertreten durch Helga Burtsche und zum Andern Renate Eichelhardt sowie Marion Braun.

Weihnachtsstandprämierung

Preisträger und Akteure sowie Vertreter des Ordnungsamtes mit Bürgermeister Rudi Knodel bei der Prämierung für die schönsten Weihnachtsmarktstände 2011. Foto: Gemeinde Karlsbad

Neue Standesbeamte in Karlsbad

Beim Standesamt gibt es Änderungen. Mit Wirkung ab 15. Dezember wurden Stefan Prigl als Standesbeamter und Ortsvorsteher Rolf Bodemer als Eheschließungsstandesbeamter offziell per Urkunde bestellt. Bürgermeister Rudi Knodel und Hauptamtsleiter Roland Tibi freuten sich über den „Zuwachs". Stefan Prigl wird ab Frühjahr 2012 nach dem Ausscheiden der jetzigen Standesbeamtin Christa Rühle die Nachfolge übernehmen. Eine Rechtsänderung im Personenstandrecht ermöglicht es, reine Eheschließungsstandesbeamten zu ernennen. Diese können ausschließlich Eheschließungen durchführen. Rolf Bodemer zeigte Interesse, vorrangig für Mutschelbach und im Bedarfsfall auch im gesamten Standesamtsbezirk von Karlsbad Paare trauen zu können. Nach einer Schulung gab es für diesen Wunsch jetzt auch grünes Licht.

Standesbeamtenbestellung 

V.l.n.r. Bürgermeister Rudi Knodel, Eheschließungsstandesbeamter Rolf Bodemer und Standesbeamter Stefan Prigl mit Hauptamtsleiter Roland Tibi im Trauzimmer. Foto: Gemeinde Karlsbad

Über 300 Stunden ehrenamtlicher Einsatz für Karlsbader Freibad

Förderverein zieht positive Bilanz – weitere Mitglieder und Spenden herzlich willkommen

„Wir haben bereits viel erreicht" meinte die Vorsitzende des Fördervereins für das Freibad in Karlsbad-Langensteinbach Heike Günther bei der Mitgliederversammlung am 8. Dezember 2011. So leisteten die Mitglieder über 300 Stunden ehrenamtliche Arbeit um die Gemeinde zu entlasten und Kosten einzusparen. Die größten Einsätze waren die Malerarbeiten vor der Freibaderöffnung im Frühjahr und das Einsammeln des Laubs im November, bei dem vier große Container mit Laub gefüllt wurden. Weitere Helfer für die im Frühjahr anstehenden Aktionen sind sehr willkommen, ebenso wie Spenden auf das Girokonto des Fördervereins: Konto Nr. 1436179 bei der Sparkasse Karlsruhe-Ettlingen, BLZ 660 501 01, für die der Förderverein Spendenbescheinigungen ausstellt. Ansprechpartnerin für Interessierte: Heike Günther, Mozartstraße 110, 76307 Karlsbad, Telefon: 07202/2204, E-mail-Adresse: heike.guenter.ka@googlemail.com

Laubrechenaktion 

Vier große Container konnten bei der Laubsammelaktion des Fördervereins für das Freibad in Karlsbad-Langensteinbach gesammelt werden. Foto: privat

Umstellung des Winterdienstes in Karlsbad für den kommenden Winter

Verringerung des Standards – Gemeinde leistet dennoch mehr als gesetzliche Mindestanforderung

Der Umfang des bisherigen Winterdienstes der Gemeinde Karlsbad geht über das erforderliche Maß hinaus und übertrifft auch den Standard in anderen Gemeinden weit, bescheinigte der Badische Versicherungsverband im vergangenen Jahr. Die damit verbundenen hohen Kosten von derzeit durchschnittlich rund 112.000 Euro im Jahr veranlassten die Gemeindeverwaltung, ein neues Winterdienstkonzept zu erar-beiten. Dafür wurden zunächst die gesetzlichen Anforderungen geprüft, um diesen auf jeden Fall nachkommen zu können. Gesetzlich sind Gemeinden auf Fahrbahnen nur verpflichtet, innerhalb der geschlossenen Ortslage an verkehrswichtigen und gefährlichen Stellen der Räum- und Streupflicht nachzukommen. Beide Voraussetzungen müssen gleichzeitig erfüllt sein. Als „verkehrswichtig“ im Sinne der Rechtssprechung gelten grundsätzlich nur Hauptverkehrs- und Durchgangsstraßen sowie sonstige Verkehrsmittelpunkte, auf denen erfahrungsgemäß mit stärkerem Verkehrsaufkommen zu rechnen ist. Als „gefährlich“ definiert der Bundesgerichtshof Straßenstellen, an denen Kraftfahrer er-fahrungsgemäß bremsen, ausweichen oder sonst ihre Fahrtrichtung oder Geschwindigkeit ändern. Gerade diese Umstände können bei Eis- und Schneeglätte zum Schleudern oder Rutschen und damit zu Unfällen führen. Gefährliche Stellen sind beispielsweise scharfe, unübersichtliche oder sonst schwierig zu durchfahrende Kurven, weiterhin starke Gefällstrecken, unübersichtliche Kreuzungen und Straßeneinmündungen sowie zur Glättebildung neigende Brücken und Straßen an Wasserläufen. Die Nebenstraßen und Anliegerstraßen erfüllen in der Regel nicht die beiden Kriterien „gefährlich“ und „verkehrswichtig“ und unterliegen somit weder einer Räum- noch einer Streupflicht.

Winterdienst 01 05

Die Räum- und Streupflicht für Gehwege einschließlich der fußläufigen Verbindungen und Treppenanlagen innerhalb geschlossener Ortslagen ist in Karlsbad mit der Streupflicht-Satzung auf die Anlieger übertragen worden. Dies bedeutet, dass die Grundstückseigentümer und Mieter selbst die Gehwege von Schnee zu räumen und bei Schnee- und Eisglätte zu bestreuen haben. Die Gemeindeverwaltung weist auf diese Verpflichtung hin. Die Gemeinde muss diesbezüglich nur tätig werden, wenn sie selbst Anliegerin ist. Im Übrigen ist die Gemeinde verpflichtet zu überprüfen, ob die Anlieger der Räum- und Streupflicht nachkommen (Kontrollpflicht).

Bisher wurden von der Gemeinde alle Straßen in der Länge von etwa 92 km geräumt und gestreut, was mit durchschnittlichen Gesamtkosten pro Jahr (von den Jahren 2006 bis 2010) von rund 112.000 Euro verbunden war (im Jahr 2010 wurden wegen des sehr langen und harten Winters sogar rund 270.000 Euro für den Winterdienst aufgewendet). Das gesetzliche Minimum des mit Winterdienst zu versorgenden Stra-ßennetzes beträgt in Karlsbad rund 35 km - die Kosten hierfür würden sich auf circa 43.000 Euro belaufen.

Durch den Vorschlag der Gemeindeverwaltung, bei dem die Gemeinde freiwillig mehr Leistungen erbringt als gesetzlich erforderlich wäre und gleichzeitig den bisherigen Standard absenkt können durchschnittlich rund 33.000 Euro jährlich eingespart werden.

Kosten Winterdienst

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 26.10.2011 diesem neuen Winterdienstkonzept zugestimmt.

Konkret sieht das neue Konzept wie folgt aus:

Der gesetzliche Mindeststandard wird um zusätzliche Bereiche erweitert. Der Mindeststandard wurde insbesondere ergänzt um Hauptverkehrsverbindungen, die zwar nicht gefährlich sind, jedoch zur Leichtigkeit des Verkehrsflusses beitragen. Darüber hinaus wurden wichtige Nebenstraßen und Steilstrecken aufgenommen. Verbindungen innerhalb des Ortes bleiben bestehen, wenn auch teilweise durch kleinere Umwege. Die Erreichbarkeit der wichtigen Einrichtungen (Krankenhaus, Feuerwehrgerätehäuser, Straßenbahnhaltestellen, Schulen, Kindergärten und Einrichtungen der Wasserversorgung) bleibt gewährleistet. Entgegen der bisherigen Verfahrensweise werden die übrigen Strecken nicht mehr mit Winterdienst versorgt. Eine Ausnahme besteht bei extremer Witterungslage (extremer Schneefall, extreme Eisglätte): Dann werden im Rahmen der Möglichkeiten und Kapazitäten auch die Nebenstrecken geräumt und gestreut. Vorrang haben jedoch stets die wichtigen und gefährlichen Strecken.

Gehwege an unbebauter Lage werden zukünftig nur dann von der Gemeinde geräumt und gestreut, wenn vermehrt Fußgängerverkehr stattfindet. Bei den Fahrradwegen erfolgt der Winterdienst auf gefährlichen und verkehrswichtigen Stellen.

Die neue Winterdienststrecke beläuft sich auf 54 km. Die Veränderungen betreffen bereits den kommenden Winter. Welche Bereiche geräumt und gestreut werden, ist auf der Homepage hinterlegt (bitte hier anklicken).

Notarzt noch schneller vor Ort

Karlsbader Standort verbessert die Notfallversorgung der Region südlicher Landkreis Karlsruhe – unter der Nummer 112 im Notfall erreichbar

In Zukunft startet auch vom SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach ein Notarztwagen zu Rettungseinsätzen in der Region. Harald Röcker, Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein, der im Wechsel mit den Vertretern des DRK die Federführung im zuständigen Bereichsausschuss hat, verspricht sich von der Einrichtung die Sicherung der Notfallversorgung zwischen Ettlingen, Pforzheim und Bad Herrenalb. Mit der Stationierung des Notarztwagens hat das SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach zusammen mit den Krankenkassen und den Rettungsdiensten einen wichtigen Baustein für eine optimale Versorgung von Schwerverletzten und kritisch Kranken in der Region umgesetzt. Neben dem neuen Hubschrauberlandeplatz, der neuen Notaufnahme und der direkt angebundenen Liegendzufahrt bildet der Notarztwagen die idealen Vorraussetzungen für eine schnelle und professionelle Versorgung. „Uns stehen in der Notaufnahme ein Schockraum, ein eigenes CT und auch alle anderen wichtigen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten zur Verfügung. Die kurzen Wege und die moderne Ausstattung vereinfachen uns im Ernstfall die Versorgung der Patienten", so der medizinische Leiter der Zentralen Aufnahme Ralph Oberacker. Für eine optimale Versorgung hat der Arbeiter Samariter Bund und das Deutsche Rote Kreuz ein nach den neuesten medizinischen und technischen Anforderungen ausgestattetes Fahrzeug zur Verfügung gestellt. Dieses Fahrzeug wird von in der Notfallmedizin erfahrenen Notärzten aus der Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin unter der Leitung von Chefarzt Dr. Andreas Eichler besetzt. Für die Zusatzqualifikation „Notarzt" müssen die Mediziner ein halbes Jahr Erfahrung in der Intensivmedizin nachweisen, 50 Einsätze im Rettungsteam gefahren sein und eine 80stündige Spezialausbildung erfolgreich absolviert haben. Auch Bürgermeister Rudi Knodel zeigte sich von dem neuen Angebot am Klinikum begeistert.

Notarztwagen 

Notarztwagen startet ab jetzt auch aus Karlsbad-Langensteinbach – v.l.n.r. Jörg Schwarzer, Geschäftsführer des SRH Klinikums; Bürgermeister Rudi Knodel; Notarzt Dr. Joachim Seiler; Chefarzt der Abteilung Anästhesie & Intensivmedizin Dr. Andreas Eichler; Kreisgeschäftsführer des DRK Kreisverbandes Karlsruhe Jörg Biermann; Geschäftsführer der AOK Mittlerer Oberrhein Harald Röcker und Geschäftsführer des ASB RV Karlsruhe Klaus Münch. Foto: Klinikum

Freude an großen und schönen Spielen

Karl- und Hilde Holzschuhstiftung unterstützt Spieletreff für Senioren mit 1.000 Euro für Kauf von Spielen

Strahlende Gesichter allenthalben gab es Ende November bei der Übergabe von Spielen im Trauzimmer des Neuen Rathauses in Karlsbad-Langensteinbach die von der Karl- und Hilde Holzschuhstiftung mit 1.000 Euro gesponsert wurden. Helga Müller – Organisatorin des Spieletreffs für Senioren – hatte hierzu ältere Bürger ab 60 Jahren eingeladen. Schon im Vorfeld des offiziellen Termins herrschte an den Tischen im Trauzimmer reger „Spielbetrieb". Da freuten sich auch Stiftungsvorsitzender Hans-Peter Dufner, Stiftungsrat und Bürgermeister Rudi Knodel sowie Günter Sing vom Seniorenbeirat über die neuen, hochwertigen und seniorengerechten Spiele. Ein Ausfluss der Arbeit des Seniorenbeirats ist der Spieletreff für Senioren. Man habe – so Helga Müller – beim Kauf der Spiele auf seniorengerechte Angebote geschaut und auch dauerhaft nutzbare Spiele aus Holz die in einer Behindertenwerkstatt gefertigt wurden eingekauft. Neben den klassischen Spielen wie beispielsweise Mühle, Dame, Halma und Schach sowie Mensch ärgere dich nicht wurden auch moderne Spiele besorgt. „Beim Spielen werden ganz praktisch das Gedächtnis und die Koordination des Körpers geschult und Freude vermittelt" meinte Müller abschließend. Mit dem Geld der Bürgerstiftung werden auch ein gemeinsames Abendessen bei der Adventsfeier sowie die passende Dekoration und kleine Geschenke finanziert.

Spielespende

V.l.n.r. Spielbegeisterte Seniorin mit Stiftungsvorsitzender Hans-Peter Dufner, Stiftungsrat und Bürgermeister Rudi Knodel, Seniorenbeirat Günter Sing und Helga Müller – Organisatorin des Spieletreffs für Senioren. Foto: Gemeinde Karlsbad

Jahresbadekartenvorverkauf 2012 startet am 02. Dezember 2011

Ende Vorverkauf 30. April 2012

Wie bereits in den vergangenen Jahren bietet die Gemeinde Karlsbad wieder einen Vorverkauf für Jahresbadekarten der kommenden Badesaison 2012 an. Ab dem 02. Dezember können Sie für das Karlsbader Freibad und die in Kooperation stehenden Remchinger und Waldbronner Freibäder zu den Vorverkaufspreisen Jahresbadekarten erwerben:

- Jugendliche / Ermäßigte 32,00 € statt 35,00 €

- Erwachsene 59,00 € statt 65,00 €

- Familien (1 Erw., 1 Kind) 68,00 € statt 75,00 €

- Familien (1 Erw., 2 und mehr Kinder) 75,00 € statt 83,00 €

- Familien (2 Erw. mit oder ohne Kinder) 90,00 € statt 99,00 €

Der Vorverkauf endet am 30. April 2012.

Verkaufsstellen sind auch wie im letzten Jahr die jeweiligen Ortsverwaltungen und das Bürgerbüro der Gemeinde Karlsbad. Wir weisen darauf hin, dass Kinder die das 6. Lebensjahr vollendet haben und einen Schwimmkurs belegen, eine gültige Jahres- oder Tageskarte benötigen. Der Kauf einer Jahreskarte lohnt sich daher.

Das ideale Weihnachts- oder Ostergeschenk für Verwandte, Freunde und Familie ist eine Jahresbadekarte für das Freibad.

 

Haben Sie schon Ihre Weihnachtsgeschenke gekauft?

Karlsbad-Taler

Der „Karlsbad-Taler", das ideale Geschenk, ging Mitte November an den Start!

Der Karlsbad-Taler ist ein schön gestalteter Gutschein, der im Wert von 10€ und 20 € verfügbar ist.

 

Diese Taler können seit Mitte November bei folgenden Verkaufsstellen in der Gemeinde Karlsbad erworben werden:

Bei der Sparkasse Karlsruhe-Ettlingen,

bei der Volksbank Wilferdingen-Keltern,

bei der Volksbank Ettlingen und außerdem

bei einigen Karlsbader Geschäften.

Alle Verkaufsstellen haben

ein grünes Plakat mit der Aufschrift:

„Hier erhalten Sie Karlsbad-Taler"

im Schaufenster.

Karlsbad-Taler 

 

Durch die 10€ und 20€ Taler kann jeder gewünschte Betrag verschenkt werden, egal ob von der Oma für den Enkel oder vom Chef als Weihnachtsgruß für seine Mitarbeiter.

 

Einkaufen können die Beschenkten bei allen teilnehmenden Karlsbader Geschäften.

Diese bieten ein umfangreiches Sortiment an Produkten und Dienstleistungen an.

Alle teilnehmenden Geschäfte sind auf den

Karlsbad-Talern aufgedruckt.

Zusätzlich haben diese Geschäfte ein blaues Plakat mit der Aufschrift:

„Hier können Sie mit Karlsbad-Talern einkaufen" im Schaufenster.

Karlsbad-Taler 

Mit mehreren Gutscheinen können sich die Beschenkten verschiedene Wünsche bei unterschiedlichen Unternehmen erfüllen.

 

 

Karlsbad-Taler 

 

 

Folgende Karlsbader Unternehmen akzeptieren den Karlsbad-Taler als Zahlungsmittel:

All-Electro

http://www.all-electro.de

Draisstraße 7 ∙ Karlsbad-Langensteinbach

 

Bäckerei und Konditorei Richard Nußbaumer 

http://www.baeckerei-nussbaumer.de

– Hirtenstraße 45 ∙ Karlsbad-Langensteinbach
– Draisstraße 7 ∙ Karlsbad-Langensteinbach
– Descostraße 2 ∙ Karlsbad-Ittersbach
– Waldenserstraße 63 ∙ Karlsbad-Mutschelbach
– Zeilstraße 1 ∙ Karlsbad-Spielberg

 

Bauunternehmen Norbert Becker

http://www.becker-bauunternehmen.de

Auf der Hub 23 ∙ Karlsbad-Ittersbach

 

BeautyForm – Massage und Gesundheit

http://www.beautyform24.de

Am Neubruch 5 ∙ Karlsbad-Auerbach

 

Blumenfachhandel „s`Pflänzle"

http://www.spflaenzle.de

Weinbrennerstraße 8 ∙ Karlsbad-Langensteinbach

 

„Blütenzauber" Blumenladen

Im Stöckmädle 25 ∙ Karlsbad-Ittersbach
– Hertzstraße 1 ∙ Karlsbad-Langensteinbach

 

Buchhandlung Lettera

http://www.buchhandlung-lettera.de

Weinbrennerstraße 3 ∙ Karlsbad-Langensteinbach

 

Central-Apotheke

http://www.cenapo.de

Ettlinger Straße 2 ∙ Karlsbad-Langensteinbach

 

Deko- und Geschenkartikel i-tuepfelchen

http://www.i-tuepfelchen-shop.de

In den Schneidergärten 9 ∙ Karlsbad-Langensteinbach

 

Der Trendjuwelier

http://www.dertrendjuwelier.de

Hertzstraße 1 ∙ Karlsbad-Langensteinbach

 

ECO-Schuhe in Karlsbad

http://www.eco-schuhe.de

Benzstraße 1 ∙ Karlsbad-Langensteinbach

 

Farbe & Gestaltung Birkenberger-Pitz

http://www.birkenberger-pitz.de

Hailerstraße 1 ∙ Karlsbad-Auerbach

 

Garten- und Landschaftsbau Achim Jansen

http://www.galabau-jansen.de

Taubenbrunnwiesen 1 ∙ Karlsbad-Langensteinbach

 

Gasthaus „Grüner Baum"

Ettlinger Straße 1, Karlsbad-Langensteinbach


 

GöPi – Ihr Biomarkt

Hertzstraße 1 , Karlsbad-Langensteinbach


 

HAGO Druck & Medien

http://www.hago.org

Becker-Göring-Straße 15 ∙ Karlsbad-Ittersbach

 

Heimdecor Schmidt

http://www.heimdecor-schmidt.com

Dieselstraße 4 ∙ Karlsbad-Langensteinbach

 

Hörakustik Fischbach

http://www.hoerakustik-fischbach.de

Pforzheimer Straße 17 ∙ Karlsbad-Langensteinbach

 

Ihr Kaufmann Alexander Bodemer


de-de.facebook.com/pages/Ihr-Kaufmann-Bodemer/155375431171357
Remchinger Straße 64a ∙ Karlsbad-Auerbach

 

Kreative Floristik Mohnblüte

Brunnenstraße 6, Karlsbad-Mutschelbach


 

Metallbau &Schweißfachbetrieb Selinger

http://www.selinger.de

Draisstraße 3 ∙ Karlsbad-Langensteinbach

 

Metzgerei Maier – Gasthaus „Zum Anker"

Hauptstraße, Karlsbad-Langensteinbach

 


Metzgerei & Party-Service Bernfried Pfeil

Pforzheimer Straße 4, Karlsbad-Langensteinbach


Michelbräu

http://www.michelbrau.de

– „Michel`s Wirtshaus" ∙ Badhausweg 2 ∙ Karlsbad-Ittersbach
– Gasthaus „Schlössle" ∙ Mühlenweg 1 ∙ Karlsbad-Auerbach

 

Mietwagen Anton Hunzelmann

Eisenbahnstraße 15, Karlsbad-Langensteinbach


 

Ökologisches Weingut Kuckuckshof

http://www.kuckuckshof.de

Lange Straße 51 ∙ Karlsbad-Ittersbach

 

Pflanzen-Oase Ralf Jansen

http://www.baumschule-jansen.de

Taubenbrunnwiesen 1 ∙ Karlsbad-Langensteinbach

 

Piston’s Edeka-Märkte

http://www.pistons.de

– Benzstraße 13 ∙ Karlsbad-Langensteinbach
– Im Stöckmädle 25 ∙ Karlsbad-Ittersbach

 

PROFI Schmitt Werkmarkt

http://www.profi-werkmarkt.de

Draisstraße 4 ∙ Karlsbad-Langensteinbach

 

RistoranteValtellina

http://www.Ristorante-Valtellina.de

Kurfürstenbadstraße 1 ∙ Karlsbad-Langensteinbach

 

Schreinerei Achim Lötterle

http://www.schreinerei-loetterle.de

Badhausweg 12 ∙ Karlsbad-Ittersbach

 

Schreinerei Zeyer

http://www.azeyer.de

Tornadostraße 3 ∙ Karlsbad-Ittersbach

 

Schülerhilfe Hans Maier

http://www.schuelerhilfe-maier.de

Eisenbahnstraße 11 ∙ Karlsbad-Langensteinbach

 

St. Barbara Apotheke

http://www.st-barbara-apotheke-karlsbad.de

Hauptstraße 29 ∙ Karlsbad-Langensteinbach

 

Tankcenter Kappler Brennstoffe

http://www.kappler-brennstoffe.de

Im Stöckmädle 29 ∙ Karlsbad-Ittersbach

 

Rekordzahl an Feuerwehrangehörigen entgegen dem Trend

Dienst rund um die Uhr bei der Jahreshauptversammlung gewürdigt – vorbildliche Jugendarbeit

Eine beeindruckende Bilanz präsentierte Kommandant Manfred Schwan bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Karlsbad in der Auerbacher Talblickhalle. Die Abteilungswehren sind gut aufgestellt, so die Einschätzung des Kommandanten, bei seinem Rechenschaftsbericht. Den Stellenwert, den die Feuerwehr einnimmt, unterstrich die Anwesenheit kommunalpolitisch Verantwortlicher und Repräsentanten der Feuerwehr. Musikalische Eröffnungsklänge servierte der Spielmannszug Mutschelbach unter der Stabführung von Franz Konstandin. 197 aktive Mitgliede, darunter 12 weibliche, in fünf Abteilungen zählt die Karlsbader Wehr. Trotz persönlicher und berufsbedingter Austritte sei ein deutlicher Zuwachs aus der Jugendwehr zu verzeichnen. Manfred Schwan hob dabei besonders die Nachwuchsarbeit als wichtigste Quelle für den Einsatzbestand hervor. Zusammen mit den 118 Jugendlichen bekennen sich 366 Personen aktiv und passiv zur Feuerwehr. Das, so Manfred Schwan, sei ein Rekord in der Karlsbader Feuerwehrgeschichte. Aus seiner Sicht ist diese Entwicklung entgegen dem landesweiten Trend auf eine kompetente und strukturierte Arbeit sowohl in der Einsatzabteilung als auch im Jugendbereich zurückzuführen. „Unser Image findet durch eine gute Öffentlichkeitsarbeit bei der Bevölkerung Anklang", stellte Manfred Schwan erfreut fest. Die Statistik weist 87 Einsätze aus, darunter 21 Brände, 21 technische Hilfen, 2 Tierrettungen, 10 Sicherheitswachen, 13 Überlandhilfen und 20 Fehlalarme. Ausführlich ging der Kommandant auf die Grundlagenarbeit der Arbeitskreise Atemschutz und Ausbildung ein. Die Palette reicht von kontinuierlichen Ausbildungen im Rahmen der Übungen, über Container-Übungen bis hin zu zentralen Ausbildungsthemen mit Photovoltaikanlagen und mobiler Brandabschluss. Dazu zählt auch das Ablegen von Prüfungen zu den Leistungsabzeichen. Ein voller Erfolg war die 75Jahrfeier der Abteilungswehr Spielberg mit vielfältigen Aktivitäten und einem bunten Unterhaltungsprogramm. Breiten Einzug in die Feuerwehr hält die EDV, so dass eine umfangreiche Datenpflege und das Erfassen von Einsätzen durch mehrere Stellen möglich werden.

Sehr gute Arbeit in Jugendfeuerwehr

Eine der „wichtigsten Abteilungen" der Karlsbader Wehr ist die Jugendfeuerwehr. Dass den Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung angeboten wird, bewies der Jahresbericht von Jugendwart Dominik Dann, der schon in seinem ersten Jahr in der Gesamtverantwortung einen Terminkalender voller Aktionen und Veranstaltungen vermelden konnte. Die Anzahl der aktiven Jugendlichen konnte von 2009 auf 2010 sogar um eine Person erhöht werden (117 Angehörige 2009 und 118 Angehörige 2010). Neben den feuerwehrtechnischen Übungen kam ebenso der gesellige Teil mit Sport und Spaß nicht zu kurz. Beim Kreisindiakatournier sicherte sich Langensteibach den 2. und 3. Platz. Dominik Dann würdigte die Arbeit des Jugendleiterteams und die Unterstützung durch den Feuerwehrausschuss. Nach dem Bericht des Kassenprüfers Michael Kronenwett, der eine einwandfreie Kassenführung durch Bernd Dambacher bestätigte, erfolgte die einstimmige Entlastung der Verwaltung. „Retten, Bergen, Schützen", die Feuerwehr hat gehalten was der Slogan sagt, anerkannte Bürgermeister Rudi Knodel. Zwei Prozent der Bürgerinnen und Bürger seien in der Feuerwehr eingebunden, eine gute Quote. Der Bürgermeister dankte den „stillen Helfern" für ihre gefahrvollen Einsätze. Sie genießen eine hohe Wertschätzung in der Bevölkerung. „Wir helfen immer", möge weiter die Arbeit der Aktiven bestimmen. Gute Zensuren erhielt die Wehr vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Ullrich Koukola, der eine funktionierende Jugendarbeit als zukunftssichernd wertete. Die Grüße des Kreisfeuerwehrverbandes und des Polizeipostens Albtal überbrachten der stellvertretende Verbandsvorsitzende Eckard Helms und Postenführer Martin Rickersfeld. Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden Torsten Ries, Abteilung Mutschelbach und Gunnar Goerke, Abteilung Langensteinbach mit dem Ehrenzeichen in Silber geehrt. Eine besondere Auszeichnung erhielt für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst Hartmut Bollinger aus der Abteilung Ittersbach. Ihm wurde das Ehrenzeichen in Gold verliehen. Vom Feuerwehrmann zum Löschmeister befördert wurden Marcus Sickinger und Heiko Hunzelmann, vom Löschmeister zum Oberlöschmeister Markus Fuhr sowie vom Brandmeister zum Oberbrandmeister Holger Fuhr, Gunnar Goerke und Markus Weishäupl. Text zu wesentlichen Teilen mit freundlicher Genehmigung der BNN.

Feuerwehrhauptversammlung 2011 

V.l.n.r. vorne: Feuerwehrkommandant Manfred Schwan mit Hartmut Bollinger (40 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit), Gunnar Goerke (25 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit), Torsten Ries (25 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit), hinten: Bildmitte Bürgermeister Rudi Knodel, 2. von rechts: stellvertretender Kreisbrandmeister Ullrich Koukola

Feuerwehrhauptversammlung 2011 

Feuerwehrhauptversammlung 2011

Feuerwehrhauptversammlung 2011

Feuerwehrhauptversammlung 2011

Eindrücke von der Feuerwehrhauptversammlung. Fotos: Gemeinde Karlsbad

 

Salatbar und mehr für gesunde Ernährung

Fördergemeinschaft des Gymnasiums Karlsbad schafft Voraussetzungen für Salatangebot in Mensa – Sachspenden im Wert von 7.000 Euro übergeben

Ein lang gehegter Wunsch der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Karlsbad ist in Erfüllung gegangen. Neben dem bisherigen Angebot wird in der Mensa jetzt auch eine Salatplatte als Mittagessen angeboten. Bisher war dieser Wunsch wegen der hohen Kosten für eine Salatbar nicht erfüllbar. Kürzlich hat aber die Fördergemeinschaft des Gymnasiums Nägel mit Köpfen gemacht und nicht nur eine professionelle Salatbar angeschafft, sondern auch eine für die Salatzubereitung notwendige Küchenmaschine und einen Kühlschrank für die Salatlagerung im Gesamtwert von über 7.000 Euro. Noch vor den Herbstferien wurde die Salatbar in Betrieb genommen. Schüler und Schulleitung sind erfreut und dankbar für diese Anschaffung. Damit ist eine sinnvolle Ergänzung des Essensangebots der Mensa des Schulzentrums möglich geworden.

Gymnasium Salatbar 

Die Salatbar lockt: V.l.n.r. Schulleiter Norbert Braun, Gabriele Edelmann - Vorsitzende der Fördergemeinschaft, Silke Stech - Schatzmeisterin.

Von November bis manchmal März - Auerbacher Fasching immer mit Herz

Keine Chance für Obrigkeit beim Rathaussturm

Endlich war es wieder so weit: Am historischen Datum 11.11.2011 zog eine große Faschingskarawane die Remchinger Straße in Auerbach hinunter. Ziel war traditionell das Rathaus. Mit schnellen Schritten und lautem Geschrei stürmte pünktlich um 19.11 Uhr der Elferrat das Rathaus um den Machtwechsel einzuleiten. Der Auerbacher Ortsvorsteher Helmut Kunz konnte dem Elferrat nichts entgegensetzen und überreichte den goldenen Schlüssel an FGAV-Präsident Christian Zechiel. Anschließend mussten Helmut Kunz und der stellvertretende Karlsbader Bürgermeister Peter Kiesinger den obligatorischen Krawattenzipfel den Narren überlassen. Kunz zeigte danach Galgenhumor. „Es macht jedes Jahr Spaß, früher und auch heute", grinste der Auerbacher Ortsvorsteher. Trotzdem übermittelte Kunz mit einem leichten Wehrmutstropfen die Nachricht, dass er das Amt des Zeremonienträgers in Zukunft abgeben will. Christian Zechiel quittierte die Bitte von Kunz mit einem Lächeln und merkte an, das es die Aufgabe des Ortsvorstehers sei, einen Nachfolger für das Amt zu finden. Bei seiner Ansprache ließ sich FGAV-Präsident Zechiel einen Seitenhieb auf die griechische Politik nicht nehmen. „Keine Angst. Trotz der fünften Jahreszeit spielen wir nicht Griechenland im Auerbacher Haushalt", lächelte Zechiel. Für den anwesenden Bürgermeister-Stellvertreter Peter Kiesinger, der kurzerhand von Zechiel zum Faschingsbürgermeister getauft wurde, sollen die Bad Banks auch fern von Karlsbad bleiben. Für den abtretenden Zeremonienstabträger Kunz hatte Kiesinger einige Worte parat. „Faschingspräsidenten werden bei Bedarf eingemottet und wieder zurück geholt, so wird es dir auch gehen", äußerte sich Kiesinger. Am Rande der Veranstaltung wurde auch das Prinzenpaar Janine I. und Frank I. verabschiedet. Die beiden gaben ihr Zepter an Präsident Zechiel ab. Neben den Reden der Offiziellen konnte auch die Guggenmusikgruppe „Dodderdabber" , der KGO Karlsruhe unter der Leitung von Norbert Müller, mehrmals ihr bestes Preis geben. Die zahlreich erschienene Bevölkerung ließ sich das Schunkeln nicht nehmen. Die Funkengarde überzeugte bei ihrem mystischen Auftritt in dunklen Kleidern mit einem Ausschnitt aus dem Musical „Der Tanz der Vampire" ebenso. Nach dem kurzweiligen Programm wurde der Machtwechsel im aufgebauten Zelt hinter dem Rathaus weiter gefeiert. Die weiteren Termine der FGAV im Überblick: 21.1.2012 Narrenbaumstellen auf dem Rudolf-Kohl-Platz, 10./11.2.2012 Große Punksitzung sowie am 19.2.2012 Familienfasching in der Talblickhalle.

Der Rathaussturm in Auerbach - keine Chance für die Obrigkeit. Fotos: Gemeinde Karlsbad  

Mit Narrenwecken Fasnetkampagne eröffnet

„Narr, wach auf und sei bereit, es beginnt die fünfte Jahreszeit", rief Zunftmeister Wolfgang Gegenheimer dem noch im Bett schlafenden „Ittersbacher Obernarr" zu.

In Ittersbach hat man mit dem Narrenwecken die fünfte Jahreszeit eröffnet. Pünktlich um 19.11 Uhr starteten die Hästräger der Narrenzunft zum „kleinen Nachtumzug". Mit im Schlepptau: ein noch tief schlafender Narr im rollenden Bett. Im Ortszentrum, vor dem Gasthaus „Zum Rössle", wurde dieser durch sanfte Schläge mit dem großen Gummihammer, begleitet von lautstarkem Getöse der Schellen und Rätschen der „Jaköblen" und „Stöckmädlen" schließlich geweckt und „ins Narrenleben bis Aschermittwoch" so der Zunftmeister, zurückgeholt. Erstmals beteiligt an der Zeremonie der traditionellen Ittersbacher Straßenfasenacht war in diesem Jahr die neue „Guggen-Musik" der Zunft mit rund 20 Akteuren, die sich ab sofort als „schräger Klangkörper" das Fasnettreiben der Ittersbacher Zunft bereichern wollen. Beim anschließenden Narrentreiben im Rössle-Saal wurden neue Zunftmitglieder mit dem „Ittersbacher Narrenstempel" auf dem Bauch gekennzeichnet. Dieser muß laut Beschluss des Ittersbacher Zunftrates bis Aschermittwoch getragen werden. Sonst droht für die Betroffenen der Ausschluss aus der Zunft. Für den Zunftrat war das Narrenwecken eine willkommene Gelegenheit, die wichtigsten Veranstaltungen der kommenden Kampagne zu verkünden. Hierzu gehören das Narrenbaumstellen am 21. Januar 2012 auf dem Rathausplatz, der „Abend der Zünfte" am 11. Februar in der Wasenhalle und der große Ittersbacher Fasnetumzug am 12. Februar kommenden Jahres. Am schmotzigen Donnerstag, 16. Februar, sind die Hästräger vormittags beim „Kartoffelsingen" in den Ortstraßen unterwegs und abends steht der „Rathaussturm" auf dem Programm. Der traditionelle Hexenball geht am 18. Februar in der Wasenhalle über die Bühne, dort findet auch am 21. Februar mit der Familienfasenacht die Kampagne ihren Ausklang.

Mit dem Gummi-Hammer wurde der schlafende "Ittersbacher Obernarr" ins Narrenleben bis Aschermittwoch zurückgeholt. Die Narrenzunft hat damit die Kampagne der traditionellen Straßenfasenacht eröffnet.

Foto: Weber 

Auch die "Jaköblen" der Zunft freuen sich auf die Kampagne

Foto: Weber

Weg des Bewahrens durch zukunftstaugliche Strukturen geschaffen

Feier zu 40 Jahre Karlsbad – Festredner Landtagspräsident Willi Stächele (CDU)

„Karlsbad hat eine Auszeichnung mit Goldrand verdient" meinte der launige Festredner Willi Stächele beim Feierakt zum 40-jährigen Bestehen von Karlsbad. Wetter, Programm, Stimmung und eine große Ausstellung am Sonntag, 9. Oktober in der Talblickhalle in Auerbach passten jedenfalls. Nach dem kompakten Programm mit Reden und Akkordeon Musik von AccoMusica nutzten viele Bürger und Bürgerinnen – die Talblickhalle war voll – die Gelegenheit zum Plausch und Genießen der Ausstellung. Karlsbad erhielt auch Lob für die Initiativen in Sachen gemeindeübergreifende Zusammenarbeit insbesondere mit Waldbronn. In diesem Zusammenhang passte dann auch, dass AccoMusica ein Verein ist, der sowohl in Karlsbad als auch in Waldbronn tätig ist. Nachdem sich Prominente und Gestalter von Karlsbad in das Gästebuch der Gemeinde eingetragen hatten, hielt Bürgermeister Rudi Knodel eine Ansprache – sie ist im folgenden wiedergegeben. Zu Beginn erklang eine Staumeldung mit Karlsbad.

Rede Bürgermeister Rudi Knodel

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, sehr geehrte Gäste, so kennt jeder Karlsbad - die Autobahn durch unsere Gemeinde als Nadelöhr des Verkehrs. Doch Karlsbad ist mehr als eine Staumeldung von der Autobahn - obwohl der Verkehr eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Wohnen, arbeiten, erholen, so umschreibt das Logo Karlsbad. Am 1. September 1971 vereinigten sich mit Auerbach, Ittersbach, Langensteinbach, Mutschelbach und Spielberg fünf selbständige und selbstbewusste Ortschaften zur neuen Gemeinde Karlsbad. Um es etwas bunt zu sagen, „Kuckucke, „Göckler, Russen, Eierkuchen und Schmierbrenner" fanden eine neue gemeinsame Heimat. Da sollten wir aufs Erste Gott danken für dieses Privileg, dass sich Karlsbad – trotz mancher Scharmützel – 40 Jahre in demokratischer Freiheit entwickeln konnte.

Unterschrift im Krankenhaus

Lassen wir das maßgebende Unterschriftsbild der Vertragsunterzeichnung vom Juli 1971 im Klinikum einmal auf uns wirken. Es hat historischen Wert und stammt von unserem Mitbürger Ludwig Müller. Sie alle können die Eindrücke im Anschluss durch die mit viel Emotion und Arbeit zusammengestellte Ausstellung zum 40-jährigen Bestehen noch vertiefen. In dieser Zeit ist viel Licht und Schatten über Karlsbad gegangen, die Sonnenseite dominiert Gott sei Dank meines Erachtens sehr deutlich. Karlsbad ist aus der damaligen Gemeinde- und Kreisreform in Baden-Württemberg hervorgegangen. Die Verflechtung Land/Region/Landkreis und Gemeinden hat Tradition. Deshalb darf ich zuerst die Repräsentanten aus der überörtlichen Politik begrüßen: Vorneweg Herrn Willi Stächele – Präsident des Landtags von Baden-Württemberg – er wird die Festansprache halten. Ich heiße als Staatssekretär vom Kultusministerium Herrn Dr. Frank Mentrup willkommen, ebenso seinen Kollegen vom Landtag, unseren bewährten Abgeordneten Herrn Werner Raab sowie seinen verdienten Vorgänger, Herrn Minister a.D. Dr. Erwin Vetter. Herrn Dr. Christoph Schnaudigel – Landrat des Landkreises Karlsruhe gilt ebenfalls mein Gruß sowie Herrn Dr. Gerd Hager, Verbandsdirektor des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein. Aus der Nachbarschaft beehren uns heute mit ihrem Besuch die Bürgermeister Wolfram Jäger, Karlsruhe, Franz Masino, Waldbronn, Ulrich Pfeiffer, Keltern, Raimund Schuster, Marxzell, und Bürgermeisterstellvertreter Reiser, Straubenhardt mit Gattinnen. Im gleichen Atemzug sind die Gründerväter von Karlsbad zu nennen, die Unterzeichner des Fusionsvertrags waren. Ich freue mich über die Anwesenheit des damaligen Spielberger Bürgermeisters Werner Steger mit Gattin und des letzten Mutschelbacher Schultes Willi Konstandin. Erich Fehringer, damals Bürgermeister von Auerbach, musste sich leider entschuldigen. Für die inzwischen verstorbenen Bürgermeister Franz Würl aus Ittersbach und Karl Ried aus Langensteinbach darf ich Töchter und Söhne in unserer Mitte willkommen heißen. Der erste Karlsbader Bürgermeister Erich Hoffmann mit Gattin hat es sich ebenfalls nicht nehmen lassen, an seine frühere Wirkungsstätte zu kommen, denn er hat ja pilothaft Karlsbad organisatorisch zusammengeführt – ein Kraftakt. Mein direkter langjähriger Vorgänger Alfred Seeger ist mit Gattin ebenfalls da. Unter uns sind auch Mitglieder der Verhandlungskommission aus allen Ortschaften, die Karlsbad angebahnt haben; Insider sagen, dass damals die Nachsitzungen kaum mit Null Komma Null Promille geendet haben. Ich grüße weiter die heutigen und früheren Ortsvorsteher, etliche Mandatsträger aus dem jetzigen und früheren Gemeinderat, den Ortschaftsräten und dem Agendarat. Eine besondere Gruppe haben wir für heute eingeladen – mein spezieller Gruß gilt den heute 40-Jährigen, also den im September 1971 geborenen und in Karlsbad wohnhaften Einwohnern sowie den Ehepaaren, die im September 1971 geheiratet haben – soweit sie noch beisammen sind.

Baumsymbol und Wappen

Neben mir sehen Sie im Bild ein Unikat aus dem Karlsbader Wald. Das Original steht unmittelbar vor dieser Halle. Ich möchte diesen Baum als vergleichendes Symbol zur Entwicklung von Karlsbad sehen. In den zurückliegenden Jahrhunderten haben sich unsere Ortschaften individuell entwickelt, jede hat ihre eigene Geschichte. Das ist der geteilte Abschnitt des Baumes. Mit der Neubildung von Karlsbad wachsen alle Ausbuchtungen zusammen, das ist der obere Teil des Baumes – ist das bei Karlsbad ebenso? Mir gefiel die Aussagekraft dieses Sonderexemplares; unseren Forstleuten entbiete ich bei dieser Gelegenheit im „Jahr des Waldes" meinen Willkommensgruß. Ein weiteres Symbol der Gemeinsamkeit ist aus dem Gemeindewappen erkennbar. Es betont neben der Trinkschale die zusammenfließenden Linien für die fünf Ortsteile zu einem Gemeinwesen. Sind wir in der Realität ein Gemeinwesen? Es gibt Passagen da zweifle ich; wenn ich aber etwa an das Schulzentrum, an den ökumenischen Gottesdienst in der St. Barbara-Ruine, an den Karlsbad-Pokal im Sport, an die Karlsbad-Konzerte denke, dann glaube ich, wir sind mindestens auf dem richtigen Weg einer Karlsbad-Identität.

40 Jahre Karlsbad 1 41

V.l.n.r. Dr. Frank Mentrup - Staatssekretär der Landesregierung und Willi Stächele – Präsident des Landtags von Baden-Württemberg mit Bürgermeister Rudi Knodel und Dr. Christoph Schnaudigel – Landrat des Landkreises Karlsruhe.

 

Nun, was geschah in den vergangenen 40 Jahren? Ich möchte ein paar Punkte herausgreifen und ein gerafftes Resümee zu Karlsbad ziehen.

Karlsbader Eigenheiten

Karlsbad weist eine Gemarkungsfläche von 3.800 Hektar aus. Über drei Viertel hiervon sind landwirtschaftliche, forstwirtschaftliche und Naturflächen. Darum will ich alle, die sich mit dem Thema Natur und Landwirtschaft auseinandersetzen, willkommen heißen. Karlsbad steht für Ökologie – diese Zielrichtung wurde in den vergangenen Jahrzehnten konsequent entwickelt, strukturiert und von außen anerkannt: Beispiele hierzu sind: Karlsbader Ökologieprogramm, Umweltschutz-preise, Streuobstbauförderung, Umwelttage. Einwohnerentwicklung – beim Start hatte Karlsbad etwa 11.300 Einwohner, heute sind es circa 15.800. Nach einem lange Jahre stetigen Bevölkerungszuwachs – unter anderem durch etliche Neubaugebiete - stagniert Karlsbad seit einiger Zeit. Wir versuchen gegenzusteuern mit gezieltem Ausbau der Kinderbetreuung der 10 Kindergärten, Kernzeitbetreuung an den Grundschulen sowie Förderung der offenen Jugendarbeit und werben für unsere Wohnmöglichkeiten mit Innenentwicklung. Auch für die Senioren wollen wir attraktiv bleiben – in den vergangenen Jahrzehnten wurden bekannte Einrichtungen wie die Sozialstation, das Seniorenzentrum Kurfürstenbad, Haus der Senioren in Spielberg oder Blumenhof geschaffen. Nicht zu vergessen das AWO-Heim Spielberg. Deshalb begrüße ich in dieser Runde Kindergartenträger, Erzieherinnen, Mitglieder des letzten Jugendgemeinderates, Seniorenbeirat und Sozialanbieter. Unser Konzept der allgemein bildenden Schulen ist stimmig; gestützt auf unsere fünf Grundschulen – je eine in jeder Ortschaft, halten wir unser Schulzentrum hoch. Neben der damaligen Hauptschule, heute Werkrealschule, haben aktuell die Realschule und das Gymnasium ebenfalls 40-jähriges Bestehen gefeiert. Zuerst investierte die neue Gemeinde Karlsbad Millionen in das Schulzentrum, später ergänzte sie durch die Aula und eine Mensa das Angebot. Hunderttausende von Euro (damals auch DM) wurden aber auch in die energetische und bauliche Sanierung – insbesondere nach dem Gymnasiumbrand 1993 - gesteckt. Circa 2.600 Schüler besuchen jeden Tag das Schulzentrum, die Grundschulen sowie Förderschulen. Ich freue mich daher ausdrücklich, Vertreter aus der Bildungslandschaft inklusive der Volkshochschule begrüßen zu können. Kultur beleuchtet das Leben von neuen Seiten, weckt Interesse, bringt Freude und gegenseitigen Austausch. Als Beispiel dafür stehen das Heimatmuseum Ittersbach, das Haus Conrath und die seit 2009 im Ort befindliche Gemeindebücherei. Diese Einrichtungen tragen ebenso wie die Kulturvereine mit Gesang, Musik und Kleinkunst zu einem abwechslungsreichen Angebot bei. Die kommunale Musikschule sowie die Kunst- und Musikschule e.V. bringen sich immer wieder bei Veranstaltungen ein. Liebe Kulturmacher und Kulturverantwortliche, seien Sie alle herzlich gegrüßt! In diesen Willkommensgruß schließe ich ausdrücklich die Musiker von AccoMusica mit ein, die unser Programm festlich umrahmen, Danke! Was wäre Karlsbad ohne seine Vereine? Schon von Anbeginn der Gemeinde standen diese im Fokus der Gemeindepolitik. Dies zeigt sich in der konsequenten Ausstattung fast aller Ortschaften mit Sport- und Mehrzweckhallen. Dies geschah vor allem in den 80-er Jahren, erst in jüngster Zeit entstand die Beckerhalle. Ein Höhepunkt und finanzieller Kraftakt war die Neugestaltung des Freibades 1988. Jetzt kooperieren wir mit zwei Nachbarfreibädern unter Mithilfe des Fördervereins. Auch mehrere Sportplätze in den Ortschaften sowie das sanierte Stadion im Schulzentrum sind Garanten für sportliche und ideelle Erziehung und sorgen für Gesundheit. Liebe Vereinsvertreter, liebe Träger von Ehrenauszeichnungen des Ehrenamtes, ich möchte auch Sie herzlich begrüßen! Die mit den Partnergemeinden Hüttau im Salzburger Land und Heldrungen in Thüringen verbundenen Bürger sowie Gäste aus den Partnergemeinden sind ebenfalls herzlich willkommen. Die Partnerschaftsfahnen von Heldrungen und Hüttau stehen für Dialog. Ein festes Fundament für unsere Sicherheit bilden die Freiwillige Feuerwehr mit ihren fünf Abteilungen, die DRK-Bereitschaften, die DLRG-Ortsgruppe sowie die Polizei im Albtal. Allen anwesenden Verantwortlichen, ebenso allen Behördenvertretern z.B. vom Notariat ein herzliches Grüß Gott. Beeindruckend ist die Entwicklung im Gesundheitsbereich. Die SRH-Stiftung hat das Krankenhaus in Karlsbad sehr gut im Markt platziert und in den vergangenen Jahren viel Geld in die Hand genommen um im Gesundheitsmarkt fit zu bleiben. Die letzte Etappe war die Umgestaltung der Notaufnahme mit neuem Hubschrauberlandeplatz. Ich freue mich über die Vertreter aus dem Klinikum sowie alle im Gesundheitsbereich in Karlsbad tätigen Bürgerinnen und Bürger die heute hier anwesend sind, Hausärzte, Fachärzte, Apotherinnen und Pflegekräfte. Karlsbad ist reich an kirchlichem Leben unterschiedlicher Art. Neben der evangelischen und katholischen Kirche sind weitere Richtungen vertreten. Das Bibelheim Bethanien und die Langensteinbacher Höhe feierten vor nicht allzu langer Zeit runde Jubiläen. Sie alle sorgen für geistliche Orientierung. Sehr geehrte Kirchenvertreter, ich begrüße Sie herzlich in Auerbach. Beeindruckend ist die Bilanz der wirtschaftlichen Seite in Karlsbad. Wer hätte gedacht, dass ein so mächtiges und negatives Ereignis wie ein Tornado 1968 zusätzlich Schubkraft für ein gesundes Wirtschaftsleben liefert? Und doch - ausgehend von den Tornadoflächen prosperierten Unternehmen in die neuen Flächen des Gewerbegebietes Ittersbach hinein. In Langensteinbach entwickelte sich seit 1985 das Pilotmodell Gewerbegebiet Schießhüttenäcker. Heute präsentiert es sich aufgefüllt mit großen Handelsbetrieben und Fachmärkten. 6.300 Arbeitsplätze gibt es aktuell in Karlsbad, die Gemeinde ist seit 2003 regelmäßig mit dem Bund der Selbständigen auf der Offerta. Seit vorigem Jahr ist unser Offerta-Auftritt mit Waldbronn verknüpft. Ich begrüße alle Unternehmerinnen und Unternehmer in Karlsbad und bedanke mich zugleich für deren Tatkraft und ihre Steuerzahlungen! In Karlsbad funktioniert scheinbar Unmögliches. Es gab erhebliche Zweifel an der Leistungsfähigkeit des Doppelkreisels in Langensteinbach. Nach dessen Durchbruch „kreiselt" es an immer mehr Stellen, derzeit an fünf. Die guten Grundlagen des ÖPNV wurden bei der Gemeindegründung mit dem S-Bahn-Ausbau der AVG, später mit dem integrierten Verkehrskonzept, Busverkehr, sowie AST gelegt. Demnächst steht die Einweihung des zweigleisigen Ausbaus der S-Bahn zwischen Langensteinbach und Reichenbach an. Trotzdem bleibt der Verkehr weiter ein drängendes Thema. Ich nenne hier insbesondere als Stichwort den Ausbau der BAB A 8 im Bereich Mutschelbach oder den Autobahnzubringer L 623. Alle Verantwortlichen im Verkehrsbereich und jeder Verkehrsteilnehmer seien herzlich gegrüßt. Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts. Ich meine, Karlsbad hat sich trotz Höhen und Tiefen zu einer finanziell soliden Kommune entwickelt – mit zwischenzeitlichem Wechsel von der Kameralistik zur sogenannten Doppik. Ich danke allen, die daran in Gremien, Verwaltung und Aufsichtsbehörden mitgestaltet haben und heiße an dieser Stelle auch die Vertreter der Sparkasse und Volksbanken willkommen. Die Presse verfolgt seit der Neugründung von Karlsbad intensiv unser Geschehen, ihre Vertreter begrüße ich ebenfalls. Und nun bin ich gespannt, wie unsere heutigen Gastredner Karlsbad bewerten. Ist Karlsbad ein Erfolgsmodell aus der Gemeindereform? Das Primat hat heute der Landtagspräsident, Herr Stächele.

Richtungsweisende Entscheidung

„Wir können viel, wenn wir zusammenstünden" so umschrieb Willi Stächele – Präsident des Landtags von Baden-Württemberg - die Stimmung, die um die Zeit der Bildung von Karlsbad geherrscht hat. Karlsbad habe im Nachhinein betrachtet ein wesentliches Ziel der Gemeindereform mustergültig erreicht: Neue und funktionsfähige Einheiten zu schaffen, um die Selbstverwaltung auch richtig leben zu können. Durch zukunftstaugliche Strukturen sei Karlsbad den Weg des Bewahrens gegangen. Bei der Gemeindereform wurden aus 3378 Gemeinden letztlich 1111 Gemeinden. Dies sei ein außerordentlicher Kraftakt gewesen. Die gestiegene Verwaltungskraft von Karlsbad wurde benötigt, um die Ansprüche, die an das neue Gemeindegebilde gestellt wurden, erfüllen zu können – Schuleinrichtungen, Hallen, Straßen, Baugebiete etc. Wirtschaftssituation (quasi Vollbeschäftigung), Einnahmen und Schuldenstand (30 Prozent unter dem Landesdurchschnitt) seien in Karlsbad günstig und die Gemeinde habe sich als Unterzentrum zu einem David neben dem Goliath Karlsruhe entwickelt. „Auch wenn man sich ab und zu in den Haaren hat" sei die Gemeindeentwicklung in Karlsbad zukunftsgerichtet. Die Karlsbad-Konzerte zeigten die kulturelle Zusammengehörigkeit. Stächele bekannte sich zu einer gesunden, dezentralen Struktur und bedankte sich bei den Ortsvorstehern und Ortschaftsräten für deren Tätigkeit. Die baden-württembergischen „Herzelemente" seien überschaubare Einheiten in denen sich die Bürger und Bürgerinnen wohl fühlten und sich engagierten. So wurde in Karlsbad „aus Fünf Eines". Stächele spannte abschließend einen Bogen zu Europa. Auch hier sei es wichtig, zusammenzukommen. Nach den Kriegen habe man dadurch ein friedliches Miteinander entwickelt. Man brauche Europa zur Friedenssicherung und als Antwort auf die Globalisierung. Allerdings dürfte Europa auch kein „Zentralstaat" werden.

Grußworte Dr. Frank Mentrup und Dr. Christoph Schnaudigel

„Nein, es ist nicht so, dass Karlsbad wegen dem Stau einen schlechten Ruf hat" formulierte Dr. Frank Mentrup – Staatssekretär der Landesregierung als „Neigschmackter" die Sichtweise von außen. Er sprach auch im Namen von Werner Raab – MdL (CDU). Es sei der Gemeinde hervorragend gelungen, dass sie von außen als Gesamtgemeinde wahrgenommen wird. Es gebe dabei sowohl die Ortsteil- als auch die Karlsbad-Identität. Er selbst habe in Mannheim mit der Gemeindereform zu tun gehabt. Die Gemeinde sei dafür zu loben, dass sie durch die Zusammenarbeit mit Waldbronn schon die nächsten Schritte gehe. „Karlsbad kommt ins Schwabenalter" meinte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, aber „Karlsbad sei schon vor vierzig Jahren gescheit gewesen". Die Verantwortlichen hätten klar erkannt, dass man alleine zu klein sei. Als wirtschaftsstarker Standort mit einem entsprechenden Finanzierungsanteil im Landkreis sei Karlsbad ein wichtiger Partner für den Landkreis. Die Gemeinde habe außerdem einige vorbildliche Projekte angestoßen und umgesetzt: z.B. Energiemanagement, kaufmännische Buchführung, Innenstadtentwicklung (Mokka) und sei Standort der Schule für Körperbehinderte. In den 40 Jahren habe sich Karlsbad zu einem hervorragenden Gemeinwesen und einer „starken Säule im Landkreis" entwickelt.

Erich Hoffmann – Unmögliches möglich gemacht

Der erste Karlsbader Bürgermeister – Erich Hoffmann – hob in seiner Rede hervor, dass man bei der Geburt von Karlsbad allerlei „Unmöglichkeiten" überwunden habe: Er sei als Schwabe aus dem Allgäu Bürgermeister im Badischen geworden. Beim Durchsetzen des „unmöglichen" Namens „Karlsbad" habe Bürgermeister Karl Ried geholfen. Auch beim Postversand habe sich „Unmögliches" in Bezug auf das tschechische Karlsbad ergeben. Schließlich sei das Gemeindewappen mit dem geschwungenen Bogen im Abschluss einmalig in der Bundesrepublik. Zum Abschluss des Programms warb Bürgermeister Rudi Knodel für die Bürgerbeteiligung „Karlsbad 2020" und bedankte sich bei allen Mitwirkenden, Aktiven und Machern von Karlsbad bevor es an das Anschneiden der Karlsbad-Torte – gestiftet von der Bäckerei Nußbaumer – ging.

Ausstellungsplakate auf Homepage der Gemeinde

Aufgrund vielfacher Nachfragen und spontanem Interesse während des Festaktes hat die Gemeindeverwaltung die Plakate auf die Homepage der Gemeinde gesetzt. Sie sind unter dem Link Gemeinde Karlsbad / Willkommen / Geschichte hinterlegt.

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Volles Haus beim Festakt 40 Jahre Karlsbad in der Talblickhalle in Karlsbad-Auerbach. Fotos: Weber

Redaktionsschluss unbedingt beachten!

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Informationen zum Pflegestützpunkt

Pflegestützpunkt – was ist das?

Im Pflegestützpunkt erhalten Pflegebedürftige sowie ihre Angehörigen kostenlos Informationen rund um das Thema Pflege und Alter. Der Pflegestützpunkt ist eine neutrale Beratungsstelle. Er bietet neben Informationen über gesetzliche und kommunale Leistungen auch Auskünfte über regionale Betreuungsangebote und Hilfestellung bei der Inanspruchnahme der Leistungen. Zudem ist der Pflegestützpunkt kompetenter Ansprechpartner für Selbsthilfegruppen und ehrenamtlich Tätige. Der Pflegestützpunkt befindet sich im Begegnungszentrum am Klösterle, Klostergasse 1, 76275 Ettlingen, Tel. 07243/ 101-546. Er ist zuständig für die Städte Ettlingen und Rheinstetten sowie für die Gemeinden Karlsbad, Waldbronn und Marxzell. Außerhalb des Standortes Ettlingen werden in jeder beteiligten Gemeinde Sprechtage in ein- und zwei-wöchigem Rhythmus abgehalten.

Die Mitarbeiter des Pflegestützpunktes arbeiten mit folgenden Partnern zusammen:

Landratsamt Karlsruhe

Pflege- und Krankenkassen

Gemeinde- und Stadtverwaltungen

Beratungs- und Anlaufstellen für Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen

Sozialdienste der Krankenhäuser

Leitungsfachkräfte sowie Mitarbeiter/-innen der Pflegedienste und Einrichtungen der Altenhilfe im Landkreis

Ärzte, Therapeuten

Betreuungsbehörde sowie ehrenamtliche Betreuer und Berufsberater

Gesundheitsamt

Selbsthilfegruppen

Nachbarschaftshilfe

Kirchengemeinden

Kreisseniorenrat sowie Seniorenräte der Städte und Gemeinden

ambulante, teilstationäre und stationäre Pflegeeinrichtungen im Landkreis

Hospizgruppen

Niederschwellige Betreuungsangebote für Demenzkranke

Wohnberatungsstellen....

Was ist das Neue und Besondere am Pflegestützpunkt?

Optimale Beratung in allen Angelegenheiten der Pflege durch verbesserte Koordination und Vernetzung mit den o.g. Partnern. Die Beratung erfolgt kompetent, umfassend, wohnortnah und ist für Sie kostenlos.

Wann ist der Pflegestützpunkt die richtige Anlaufstelle?

Bei beginnendem Hilfebedarf sind die ersten Schritte oft schwierig und belasten Betroffene und Angehörige zusätzlich. Der Pflegestützpunkt gibt Auskunft:

Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?

Wo erhalte ich diese Unterstützung?

Wie beantrage ich eine Pflegestufe?

Wer hilft mir im Haushalt?

Welche Entlastungsmöglichkeiten gibt es für Angehörige?

Sprechzeiten

Mitarbeiterin: Sabrina Menze

Ettlingen

Begegnungszentrum am Klösterle

Klostergasse 1

76275 Ettlingen

Tel. 07243/ 101-546 mobil: 0161/ 7077566

Montag – Mittwoch 10.00 - 13.00

2. und 4. Mittwoch 14.30 – 17.00

Donnerstag 11.00 – 13.00

14.30 – 18.30

Freitag 10.00 – 13.00

14.30 – 17.00

Weitere Sprechzeiten in den Städten und Gemeinden:

Karlsbad

1. und 3. Dienstag 14.30 – 17.00

Rheinstetten

Montag 14.30 – 17.00

Stadthaus 1, Rappenwörthstr. 49

Neues Rathaus, Hirtenstr. 45

Waldbronn

1. und 3. Mittwoch 14.30 – 17.00

Rathaus, Marktplatz 7

Marxzell

2. und 4. Dienstag 14.30 – 16.30

Rathaus Pfaffenrot, Karlsruher Str. 2