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Schulstandort bleibt attraktiv - Öffnung über Karlsbad hinaus
Ende Januar erreichte die Gemeinde Karlsbad eine frohe Botschaft vom Regierungspräsidium Karlsruhe: Die Einrichtung einer Werkrealschule Karlsbad mit Beginn vom Schuljahr 2010/2011 an ist genehmigt. Damit haben sich die gemeinsamen Anstrengungen von Gemeindeverwaltung, Schulleitung, Eltern und Schüler gelohnt. Ein kurzer Blick zurück: die Gemeinde Karlsbad hatte versucht, eine Kooperation mit Waldbronn zu erreichen. Nachdem hier keine Einigung erreicht wurde, stellte die Verwaltung mit Segen des Gemeinderates einen Antrag auf alleinige Einrichtung einer Werkrealschule. Am vergangenen Donnerstag, 04. Februar freuten sich Elke Rosenberg als Schulleiterin der künftigen Werkrealschule Karlsbad zusammen mit Bürgermeister Rudi Knodel und Hauptamtsleiter Roland Tibi über den Erfolg. Elke Rosenberg erläuterte, dass die bisherigen Hauptschüler jetzt Werkrealschüler sind. Sie können auf der neuen Werkrealschule entweder einen Hauptschulabschluss oder die Mittlere Reife machen. Auch der bisherige Schulbezirk wurde auf Antrag der Gemeinde aufgehoben. Damit können Schüler außerhalb von Karlsbad die neue Werkrealschule Karlsbad besuchen. Karlsbader Eltern haben die Wahlmöglichkeit, ihre Kinder entweder auf die Werkrealschule Karlsbad oder auf eine andere Hauptschule/Werkrealschule zu schicken. In Karlsbad wird diese Wahlmöglichkeit vor allem als Chance gesehen. Anmeldungen können ab sofort an die neue Werkrealschule gerichtet werden. Elke Rosenberg wies darauf hin, dass am Dienstag, 2. März um 19.30 Uhr im Musiksaal der Werkrealschule Karlsbad eine Elterninformation stattfindet.
V.l.n.r. Bürgermeister Rudi Knodel, Elke Rosenberg - Leiterin der Werkrealschule Karlsbad und Hauptamtsleiter Roland Tibi betonen, dass mit der Entscheidung für die Werkrealschule Karlsbad der Bildungsstandort gestärkt wird. Anmeldungen werden gerne entgegengenommen. Foto: Gemeinde Karlsbad