Redaktionelle Berichte (Archiv)

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Redaktionelle Berichte | 24.01.2012 – 24.02.2012

Teil 11 der Interviews zum Leitbildprozess

Interview Dominik Keller

Wie lange wohnen Sie schon in Karlsbad?

Ich bin hier von meiner Geburt bis zum 19. Lebensjahr aufgewachsen, danach zog ich für vier Jahre nach Straubenhard und lebe seit Oktober 2011 wieder in Karlsbad-Langensteinbach.

Was macht Karlsbad für Sie lebenswert?

Das Schulzentrum, die guten Einkaufsmöglichkeiten in den verschiedenen Einkaufszentren, durch die Straßenbahnanbindung ist man schnell in Karlsruhe, Ettlingen oder Pforzheim und man kann das Auto auch mal stehen lassen. Für Berufstätige ist die nahe Anbindung an die Bundesautobahn ebenfalls sehr vorteilhaft.

Was unterscheidet Karlsbad von anderen Gemeinden?

Karlsbad ist für die Wirtschaft ein guter Standort und es haben sich viele Firmen angesiedelt, die interessante Arbeitsplätze anbieten. Darüber hinaus gibt es hier ein großes Klinikum, viele soziale Projekte wie z.B. den Ferienspaß und eine lebendige und aktive Vereinsarbeit.

Warum leben Sie hier? Fühlen Sie sich hier zuhause?

Karlsbad ist meine Heimatgemeinde, hier habe ich meine Kindheit und Jugend verbracht, ich fühle mich hier sehr wohl und außerdem sind die größeren Städte Karlsruhe und Pforzheim nicht sehr weit weg und gut zu erreichen.

Was würden Sie anders machen, wenn Sie Bürgermeister wären?

Bei Neuinvestitionen wäre vielleicht – wenn möglich – der Einsatz von erneuerbaren Energien wie z.B. der Solarpark wünschenswert, auch könnte eine noch engere Zusammenarbeit der Gemeinden Karlsbad und Waldbronn für beide Seiten Vorteile bringen und sollte deshalb noch effizienter betrieben werden. Weiter würde ich die Konzeption des Schwimmbades klarer umreißen und auch hier enger mit der Nachbargemeinde Waldbronn zusammenarbeiten, z.B. Langensteinbach als Familienbad einrichten und in Waldbronn könnte ein reines Jugendbad entstehen – vielleicht würden die Bäder dann rentabler. Die Identifizierung von Firmen mit Vereinen könnte zu mehr Förderung der Vereine führen.