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Redaktionelle Berichte | 31.01.2012 – 29.02.2012

Interview Friedel Schnebele

Wie lange wohnen Sie schon in Karlsbad?  

Wir wohnen seit 1977 in Karlsbad-Langensteinbach

Was macht Karlsbad für Sie lebenswert?

Zum einen die geografische und zentrale Lage, man ist sehr schnell im Schwarzwald, in der Rheinebene und in der Pfalz und auch die an Baden grenzende Schweiz und das Elsass sind schnell zu erreichen. Darüber hinaus wird die Gemeinde von einer schönen Landschaft umgeben und es gibt hier vielfältige Möglichkeiten zu wandern.

Was unterscheidet Karlsbad von anderen Gemeinden?

Im Gegensatz zu meiner Heimatgemeinde, die in der Pfalz liegt, sind hier die Menschen etwas verschlossener und nicht ganz so unkompliziert. Der menschliche Umgang war in der Pfalz vielleicht herzlicher und ehrlicher, es wurden eher menschliche Empfindungen geäußert.

Warum leben Sie hier? Fühlen Sie sich hier zuhause?

Ich lebe gerne hier doch zu Hause fühlt man sich hier meiner Meinung nach erst dann, wenn man auf mehrere Generationen, die hier beheimatet waren, zurückblicken kann.

Was würden Sie anders machen, wenn Sie Bürgermeister wären?

Ein großes Anliegen für mich ist, dass es Fortschritte in der Jugendarbeit gibt, denn die Jugendlichen sind unsere Zukunft und auch unser Kapital. Darüber hinaus sollten Eltern durch Vorträge kompetenter Fachleute in der heute immer schwieriger werdenden Eltern- und Erziehungsarbeit unterstützt werden. In diesem Zusammenhang plädiere ich auch für eine Stärkung der Vereinsarbeit. Auf Grund des demografischen Wandel muss es für ältere Menschen auch andere Lebensformen als Seniorenheime geben, anzudenken wäre z.B. die Schaffung eines Mehrgenerationenhauses. Die Kommunikation zwischen Menschen aller Altersgruppen und Nationen ist zu stärken und zu intensivieren, so können wichtige Erfahrungen weitergegeben werden.