Karlsbader Ansichten

 

 

 

Das Grundstück Flst.Nr. 2039 ist mit einem Wohnhaus, angebauter Scheune und Garage bebaut und wird nur noch zu Wohnzwecken genutzt. Es ist derzeit nicht bewohnt. Die Zufahrt zur Garage und zum Haus erfolgt über das Grundstück Flst.Nr. 2039/2. Das Grundstück Flst.Nr. 2039/1 ist mit dem ehemaligen Milchhäusle bebaut, das anfangs der 90er Jahre zu Wohnzwecken ausgebaut wurde. Das Wohnhaus Lindenstr. 31 (Flst.Nr. 2039) ist in Massivbauweise als Mauerwerksbau erstellt. Es hat 2 Vollgeschosse. Das Dach ist nicht ausgebaut. Das Haus ist voll unterkellert. Gründung normal als Flachgründung mit Streifenfundamenten in Packlage (Alter ca. 270 Jahre); Betonboden; tragende Außenwände in Sandsteinrauhmauerwerk KG bzw. Hbl Mauerwerk EG, OG, DG; tragende Innenwände in KSL- bzw. Hbl-Mauerwerk; nichttragende, aussteifende Innenwände in Holz-Mauerwerk bzw. Bimsbetonplatten; Decken als Betonbalkenfertigteildecken; Satteldach als Sparrendach in zimmermannsmäßiger Holzkonstruktion mit Ziegeldeckung; Holztreppe mit PVC-Belag EG/OG; Eingang zum Keller vom Hof aus. Baujahr 1958.

 

Scheune mit Stall in Massivbauweise als Mauerwerksbau; 1 Geschoss, nicht unterkellert. Gründung normal als Flachgründung mit Streifenfundamenten in Packlage; tragende Außenwände in ca. 50 cm starken Sandsteinrauhmauerwerk bzw. Holzfachwerk mit Flechtriegel; Holzbalkendecken über Stallteil als Eisenschienenbetondecke, sonstige Zwischendecken als Holzbalkendecke; Satteldach als Sparrendach in zimmermannsmäßiger Holzkonstruktion mit Ziegeldeckung. Baujahr 1742.

 

Garage in Massivbauweise als Mauerwerksbau, 1 Geschoss; nicht unterkellert, Gründung normal als Flachgründung mit Streifenfundamtente Beton, Betonbodenplatte, tragende Wände in Hbl-Mauerwerk, Decke als Betonbalkenfertigteildecke; Pultdach als Sparrendach in zimmermannsmäßiger Holzkonstruktion mit Ziegeldeckung (runtergezogenes Scheunendach). Baujahr 1980.

 

Das Grundstück Flst.Nr. 2039/2 dient der Zufahrt zum Hof (Hauszugang, Scheune, Garage) des Grundstücks Flst.Nr. 2039, Lindenstr. 31. Die Grundstücke Flst.Nr. 2039 und 2039/2 werden als wirtschaftliche Einheit bewertet.

 

Auf dem Grundstück Flst.Nr. 2039/1, Lindenstr. 33 ist in Massivbauweise als Mauerwerksbau das ehemalige Milchsammelhäuschen mit Lagerraum errichtet, das in den 90er Jahren zu Wohnzwecken umgenutzt und umgebaut wurde. Das Haus hat 1 Geschoss. Das Dachgeschoss ist nicht ausgebaut. Es ist teilunterkellert. Gründung normal als Flachgründung mit Streifenfundamtenten, Betonbodenplatte, Wände in Sandsteinrauhmauerwerk bzw. Holzfachwerk mit Flechtriegel, Holzbalkendecke über EG, Satteldach als Sparrendach in zimmermannsmäßiger Holzkonstruktion mit Ziegeldeckung. Baujahr 1892.

 

Für das Grundstück besteht kein rechtsverbindlicher Bebauungsplan. Es gelten die allgemeinen Festsetzungen und Bestimmungen.

 

Die Grundstücke sind angenähert eben. Hinweise für Altlasten auf dem Grundstück wurden nicht beobachtet. Der Baugrund ist gut und besteht aus halbfestem bis festem Lehm.

 

Bauliche und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten mit Nachbargrundstücken sind nicht ersichtlich und bekannt. Immissionen (Dämpfe, Gase, Gerüche, Rauch, Ruß o.ä. Einwirkungen) sind nicht gegeben. Straßenlärm ist im üblichen Umfang von der Lindenstrasse her vorhanden, wobei die Verkehrsbelastung der Lindenstraße als gering einzustufen ist. Überörtlicher Verkehr und LKW-Verkehr ist kaum vorhanden.

 

Die Ausstattung des Wohnhauses Lindenstraße 31 ist einfach (Putzfassade, Kunststofffenster mit Isolierverglasung und Rollläden; Entwässerungsinstallation in Guss- bzw. Kunststoffrohren; Kaltwasserleitungen in verzinkten Stahlrohren, Warmwasserleitungen in isolierten Kupferrohren; Elektroinstallation unter Putz verlegt mit sparsamer Zahl an Wand- und Deckenauslässen sowie Steckdosen, Öleinzelofenheizung mit zentraler Ölversorgung, Bad EG mit Einbaustahlwanne, Porzellanwaschbecken einschl. aller Armaturen und Einrichtungsgegenstände, Elektrowarmwasserboiler, Boden und Wände raumhoch gefliest, WV außerhalb der abgeschlossenen Wohnung mit Porzellantoilette mit Tiefspülkasten, Porzellanhandwaschbecken einschl. aller Armaturen und Einrichtungsgegenstände, Elektrowarmwasserboiler, abgetrenntes WC mit Zugang vom Bad mit Porzellantoilette und Tiefspülkasten, Boden und Wände raumhoch gefliest, Küchen mit Abwasser-/Wasseranschluss für Spüle, Fliesenspiegel, Bodenbelag PVC-Belag, Holzanstrichtüren in Holzanstrichzargen; Wände und Decken verputzt und tapeziert, in einem Raum Holzverschalung einer Wand, Bodenbeläge Fliesen im Eingangsbereich, Flur EG sonst PVC-Beläge, Balkon OG mit Fliesenbelag und Metallgeländer mit Holz).

 

Die Ausstattung des Hauses Lindenstraße 33 (ehemals Milchhäusle) ist einfach (Putzfassade, Kunststofffenster mit Isolierverglasung und Rollläden; Entwässerungsinstallation in Guss- bzw. Kunststoffrohren; Wasserleitungen in verzinkten Stahlrohren, Elektroinstallation unter Putz verlegt mit knapper Zahl an Wand- und Deckenauslässen sowie Steckdosen, Öleinzelofenheizung, Duschbad mit Einbaustahlduschwanne, Porzellanwaschbecken einschl. aller Armaturen und Einrichtungsgegenstände, Porzellantoilette mit Tiefspülkasten, Elektrowarmwasserboiler, Boden und Wände gefliest, Küchenzeile mit Abwasser- /Wasseranschluss für Spüle, Fliesenspiegel, Bodenbelag Fliesen, Tür zum Duschbad als Holztür in Holzzarge, Wände und Decken verputzt und tapeziert.

Vergabe nach Beschluss im Gemeinderat gegen Höchstgebot.