Karlsbader Mitteilungsblatt

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Redaktionelle Berichte

Projekt „Gutes Älterwerden in Karlsbad“

29.10.2018

Fragebogenaktion verschoben von Herbst 2018 auf Frühjahr 2019

Um die bisherigen Erhebungen zum Projekt „Gutes Älterwerden in Karlsbad“ auf breite Beine zu stellen, war geplant, im Herbst diesen Jahres eine Fragebogenaktion in ganz Karlsbad durchzuführen. Da das Verfahren sehr umfangreich ist und weder von der Verwaltung noch vom Seniorenbeirat abgewickelt werden kann, ist geplant, die Erhebung durch einen externen Dienstleister im Frühjahr 2019 durchführen zu lassen.

Hintergrundinfo

Das neue Aufgabenfeld „Gutes Älterwerden in Karlsbad“ begann im November 2017 mit einer Auftaktveranstaltung. Eingeladen waren Vereine, Kirchen, Organisationen, Einrichtungen und Geschäfte, die sich bereits mit dem Thema befassen. Die Altenhilfeplanung des Landkreises war bei der Auftaktveranstaltung ebenfalls beteiligt. Ziel der Arbeit ist letztlich, die Rahmenbedingungen in Karlsbad zu schaffen bzw. weiter zu vertiefen, um mit einer guten Lebensqualität älter zu werden. Dazu tragen Themenbereich wie unter anderem Gesundheit, Wohnen, Pflege und soziales Miteinander bei. Aus den Erkenntnissen des Landkreises über die Situation in Karlsbad ragten die Bedarfe in den Bereichen Tagespflege, betreutes Seniorenwohnen und Betreuungsgruppen zur Entlastung von pflegenden Angehörigen  besonders hervor. 

Bedarfserhebung in den Ortsteilen abgeschlossen und ausgewertet

Nach der Auftaktveranstaltung wurden im Frühjahr 2018 die Verhältnisse in den Ortsteilen näher betrachtet und analysiert. Die Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher haben sich hier dankenswerterweise als „Koordinatoren“ eingebracht. Zunächst wurde die von der Verwaltung erarbeitete Bestandsliste „Sozialer Bestand Karlsbad“ überprüft und ergänzt. Als weitere Aufgabe galt es, die Bedarfe und Handlungsfelder in den Ortsteilen zu definieren. Nach Rücklauf und Durchsicht der Ergebnisse zu beiden Aufgaben fand im Mai ein erstes Abstimmungsgespräch mit dem Seniorenbeirat statt, bei dem das weitere Vorgehen besprochen wurde. Am 24. Juli 2018 wurden die Ergebnisse nochmals im kleinen Rahmen mit den Ortsvorsteher/innen, dem Seniorenbeirat und den Kirchen als wichtigen Akteuren in dem Arbeitsfeld besprochen. Daraus bildete sich ein Arbeitskreis, der die Bedarfserhebung begleiten möchte. Dieser einigte sich inhaltlich auf einen Fragebogen für eine breite Abfrage in der Bevölkerung. Vor dem Start der Befragung wurde allen Beteiligten klar, dass diese nur sinnvoll durch externe Unterstützung abzuwickeln ist. Seitens der Verwaltung werden derzeit hierzu klärende Gespräche geführt.

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