Karlsbader Mitteilungsblatt

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Redaktionelle Berichte

Freundschaft mit französischen Kriegsgefangenen-Nachkommen

08.01.2019

Besuch bei Christine Baudrand

Bei dem am 13. Dezember 2018 im Mitteilungsblatt abgedruckten Artikel haben sich redaktionelle Fehler eingeschlichen. Daher wird er hier nochmals korrigiert abgedruckt: Im September 2018 besuchten Enkelinnen der Familien Kies und Dambacher Christine Baudrand in Saint-Romain-en-Gal hoch über dem Rhonetal bei Lyon. Christine ist die Tochter von André Laurent, einem französischen Kriegsgefangenen, der von 1941 bis Kriegsende rund vier Jahre in Langensteinbach in der Landwirtschaft der genannten Familien mitarbeiten musste. Die befreundeten Besucher wurden herzlich empfangen und mit der typisch französischen Gastfreundschaft bewirtet. André hatte sich bei „seinen Familien“ in Langensteinbach wohl gefühlt und über all die Jahre einen freundschaftlichen Kontakt gepflegt. Seit Anfang der 60er Jahre gab es wechselweise Besuche hin und her, obwohl 600 Kilometer Distanz dazwischen liegen. Auch nach Andrés Tod im Jahre 2003 blieb diese Verbindung bestehen.  Bürgermeister Jens Timm hatte als Würdigung der jahrzehntelangen deutsch-französischen Freundschaft für den September-Besuch einen Karlsbad-Teller mit einem kleinen Gruß an den dortigen Bürgermeister mitgegeben. Dieser ließ es sich nicht nehmen, seinerseits einen Bildband über die Mont-Pilat-Region zu überreichen, verbunden mit guten Wünschen für ein weiterhin friedvolles Miteinander.

Bürgermeister Jens Timm (2.v.l.) mit dem Bildband seines französischen Kollegen, den ihm  Margit und Joachim Just (2.v.r. und rechts) sowie Siglinde und Günter Krauß überreichten. Foto: privat

Siglinde und Günter Krauß (hintere Reihe)mit den Enkelinnen Romina und Valentina, in der Mitte Christine Baudrand mit dem Karlsbad-Teller, daneben Margit und Joachim Just. Foto: privat