Karlsbader Mitteilungsblatt

Redaktionelle Berichte

50 Jahre Karlsbad

14.09.2021

Wohnen – arbeiten und erholen als Motto

Leider können die geplanten Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Bestehens von Karlsbad aufgrund der Corona-Lage nicht stattfinden. In dieser Mitteilungsblattausgabe soll jedoch anlässlich des Gründungsdatums daran erinnert werden.Am 1. September 1971 vereinigten sich Auerbach, Ittersbach, Langensteinbach, Mutschelbach und Spielberg offiziell zur neuen Gemeinde Karlsbad. Besiegelt wurde die vertragliche Vereinbarung dazu am 23. Juli 1971 im Gemeinschaftssaal des Südwestdeutschen Rehabilitationskrankenhauses in Langensteinbach. Die damaligen Bürgermeister Karl Ried – Langensteinbach, Werner Steger – Spielberg, Franz Würl – Ittersbach, Willi Konstandin – Mutschelbach und Erich Fehringer – Auerbach hoben Karlsbad gemeinsam  „aus der Taufe“.  Das Karlsbader Gemeindewappen zeigt in der Mitte eine Trinkschale, die an das ehemalige Fürstenbad in Langensteinbach erinnern soll. Die nach unten auslaufenden Pfähle symbolisieren die fünf Ortsteile. Zum Fusionszeitpunkt zählte man in den Gemeinden der fünf Ortsteile rund 11.300 Einwohner. Die Bürgerinnen und Bürger wählten am 28. November 1971 Erich Hoffmann als  ersten Karlsbader Bürgermeister.  In Baden-Württemberg wurden aus den damals insgesamt 3.379 Gemeinden, davon über die Hälfte unter 1.000 Einwohnern, bis zum Jahre 1975 schließlich 1.111 Gemeinden.

Die Gemeinde Karlsbad im Jahr 2021

Heute ist Karlsbad eine „Großgemeinde“ in Baden-Württemberg mit rund 16.000 Einwohnern, ein Unterzentrum im Sinne der Landesplanung. In den vergangenen 50 Jahren haben sich unter den Stichworten wohnen, arbeiten und erholen viele Einrichtungen und Angebote in Karlsbad entwickelt. Karlsbad ist aktuell sehr breit aufgestellt. Als Bildungs- (alle allgemeinbildenden Schulen – überaus gutes Kinderbetreuungsangebot), Gesundheits- (SRH-Klinikum und Gesundheitslandschaft) und Arbeitsplatzstandort (sehr großes Arbeitsplatzangebot)  ist sie attraktiv. An den S-Bahn-Schienenstrang Richtung Karlsruhe konnten Langensteinbach, Spielberg und Ittersbach angeschlossen werden. Eine eigene Autobahnausfahrt sorgt immer wieder für „Werbeeffekte“ in den Medien. Eingebettet in große Waldgebiete finden die Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste in Karlsbad reichlich Erholungsraum. Partnergemeinden gibt es in Hüttau im Salzburger Land und Heldrungen in Thüringen.

 

Unterzeichnung der vertraglichen Vereinbarung zur Gründung von Karlsbad: V.l. Bürgermeister Willi Konstandin (Mutschelbach), Bürgermeister Franz Würl (Ittersbach), Regierungspräsident Werner Munzinger, Bürgermeister Karl Ried (Langensteinbach), Bürgermeister Werner Steger (Spielberg), Bürgermeister Erich Fehringer (Auerbach), dahinter Günter Höger für das Protokoll. Foto: Gemeinde Karlsbad

Das Karlsbader Gemeindewappen zeigt in der Mitte eine Trinkschale, die an das ehemalige Fürstenbad in Langensteinbach erinnern soll. Die nach unten auslaufenden Pfähle symbolisieren die fünf Ortsteile.

 

 

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