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Karlsbader Mitteilungsblatt

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Redaktionelle Berichte

Der Winter kann kommen

07.12.2021

Salzlager der Gemeinde Karlsbad sind gut gefüllt – Geräte und Personal sind auf Winterdienst vorbereitet

Autofahrer haben schon die ersten winterlichen Bedingungen in der Region und auch in Karlsbad erlebt. Da rückt das Thema Winterdienst wieder in den Blickpunkt. Der Technische Dienst der Gemeinde Karlsbad ist vorbereitet. Derzeit bevorratet die Gemeinde Karlsbad in ihren beiden Lagern ca. 150 Tonnen Streusalz für den Winterdienst. Der kommunale Winterdienst auf dem Gemeindegebiet wird ausschließlich von Mitarbeitern und Fahrzeugen der Technischen Dienste geleistet. Er umfasst ca. 60 km innerörtliche Straßen und Wege sowie öffentliche Plätze und die Gehwege entlang von Gemeindeliegenschaften.  Es sind dabei drei Großfahrzeuge für den Straßenräumdienst, zwei Kleinfahrzeuge für Wege und Plätze, sowie 12 Mitarbeiter mit Handwerkzeug im Einsatz.

Schon im Sommer an den Winterdienst denken – verkehrssichere Straßen bei minimaler Umweltbelastung als Ziel

Die Vorbereitungen für den Winterdiensteinsatz beginnen bereits im September. Die Einsatz- und Streckenpläne werden aktualisiert, ebenso die Winterdienstgeräte überprüft und gegebenenfalls instandgesetzt. Im Oktober erfolgt die Kontrolle der Streugutlager und in diesem Zuge werden auch die für den Einsatz benötigten Streusalzmengen angeliefert.

Ende Oktober werden die Mitarbeiter des Technischen Dienstes in Sachen Winterdienst unterwiesen. Dabei wird auf die Qualitäts- und Umweltstandards eingegangen und eventuelle Änderungen zum Vorjahr besprochen. Beim Ausbringen der Streumittel gilt der Grundsatz: Soviel wie nötig, aber so wenig wie möglich. Der tatsächliche Bedarf muss jedoch vor Ort vom jeweiligen Mitarbeiter abgeschätzt werden, natürlich abhängig von den aktuellen Witterungs- und Bodenverhältnissen. Durch den Winterdienst sollen verkehrssichere Straßen und Wege bei minimalster Umweltbelastung gewährleistet werden.

Wie läuft der Einsatz ab?

Der Winterdiensteinsatz wird vom Einsatzleiter anhand nächtlicher Kontrollfahrten ausgelöst und bedarfsgerecht koordiniert. Es ist beispielsweise durchaus möglich, dass in Mutschelbach Regen fällt und Plusgrade herrschen, während in Ittersbach und Spielberg bereits eine geschlossene Schneedecke liegt. Der Einsatz beginnt teilweise bereits um 3.30 Uhr, so dass alle Strecken bis spätestens um 7.00 Uhr zum Beginn des Berufsverkehrs geräumt und verkehrssicher sind.

Hindernisse für den Winterdienst – Verantwortung der Bürgerinnen und Bürger

Die beste Organisation des Winterdienst läuft jedoch ins Leere, wenn Streufahrzeuge durch falsch geparkte Fahrzeuge behindert werden oder unverrichteter Dinge abziehen müssen, weil eine Durchfahrt nicht möglich ist. Deshalb weist die Gemeinde erneut darauf hin, dass für Räum- und Streufahrzeuge eine Durchfahrt von mindestens 3.50 Meter Breite notwendig ist (Fahrzeugbreite + Ablagefläche für Schnee).

Was für den Winterdienst durch die Bürger auf Gehwegen zu beachten ist, regelt die Streusatzung der Gemeinde Karlsbad. Diese kann auf der Homepage der Gemeinde in vollem Wortlaut eingesehen werden.

Hier geht es zu den Bestimmungen

https://www.karlsbad.de/resources/ecics_135.pdf

Anlieferung von Streusalz für den Winterdienst. Foto: Archiv Gemeinde Karlsbad