Karlsbader Mitteilungsblatt

Umweltseite des Garten- und Umweltamtes

Korksammelwettbewerb 2022

03.06.2022

Auch in diesem Jahr veranstaltet der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Karlsruhe wieder einen Korksammelwettbewerb. Teilnehmen können alle Kinder- und Jugendgruppen im Landkreis Karlsruhe (max. 40 Personen). 

Gesammelt werden ausschließlich Flaschenverschlüsse aus Naturkork

Die Gemeinde Karlsbad nimmt am Wettbewerb teil. Alle interessierten Kinder- und Jugendgruppen können sich an das Garten- und Umweltamt wenden: Telefon Garten- und Umweltamt 07248/9144-800 oder per E-Mail an: umweltamt@karlsbad.de

Der Stichtag, zur Sammlung ist der 12. Juli.

Mitmachen lohnt sich!

Jede teilnehmende Gruppe bekommt eine mengenabhängige Sammelvergütung.

Was passiert mit den Korken?

Alle gesammelten Korken werden über die Hanauerland Werkstätten verwertet. Sie erhalten einen Erlös für die sortieren Natur- und Presskorken für die Weiterverarbeitung zu Korkplatten

Wozu sammeln?

Flaschenkorken werden aus der abgeschälten Rinde der Korkeiche gewonnen. Kork ist somit ein natürlicher Rohstoff, der nur dann schonend nachwachsen kann, wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen es zulassen.  Die zunehmende Nachfrage nach biologischen Baustoffen bewirkt, dass die Korkeichenbestände im Mittelmeerraum zu intensiv genutzt werden. Ob eine Neupflanzung von Korkeichenplantagen ein Ausgleich ist, ist fraglich. Kurz- und mittelfristig sicherlich nicht, denn bis zur ersten Ernte vergehen ungefähr 25 Jahre. Bis dahin leisten die Altbestände in den kargen, mediterranen Landschaft auch als Winterquartier für Kraniche einen weit größeren ökologischen Wert als jede Neupflanzung mit Jungeichen.

Wozu das Ganze?

Was ist das Schicksal eines Flaschenkorkens?  Er landet im Müll und hat ausgedient. Wenn man die Korken getrennt sammelt, sie in einer Tüte in die Wertstofftonne wirft oder an bereits vorhandenen Sammelstellen (Rathäuser) oder im Zuge des Sammelwettbewerbs abgibt, hilft man dabei, den Korken eine neue Aufgabe zu geben.

Zudem dient das Korkrecycling noch einem karitativen Zweck, nämlich dem Erhalt von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung.