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Gartentipps für Herbst und Winter – weniger ist mehr

02.10.2022 – 30.11.2022

(Fortsetzung)

Pflanzzeit nutzen und Frühblüher sähen

Bei der Pflanzenwahl ist es ratsam, den ganzjährigen Nahrungsbedarf der Tiere im Blick zu haben. Im März blühen erst wenige Blumen, Sträucher und Bäume. Jetzt im Herbst ist daher die richtige Zeit, um Blumenzwiebeln von Frühblühern zu verteilen. Die Blumenzwiebeln sollten etwa fünf Zentimeter tief in die Erde gesteckt werden, dann verwandeln sie sich im Frühjahr zu bunten, nahrhaften Blütenteppichen. Hungrige Insekten wie Hummeln und Bienen freuen sich über Schneeglöckchen, Krokusse, Märzenbecher oder Tulpen. Später im Jahr sollten Gärtner*innen Frühlingsblumen, wie etwa Lerchensporn, und typische Sommerblüher, wie Malven, Reseden oder Lavendel einplanen.

Finger weg von Laubsaugern

Die Jahreszeit der Dauerbeschallung ist mancherorts leider in vollem Gange. Mit einem Pegel von 100 Dezibel sind Laubsauger so laut wie Presslufthammer. Laubsauger und Laubbläser mit Verbrennungsmotor stoßen außerdem Abgase wie Kohlenwasserstoffe, Stickoxide und Kohlenmonoxid aus. Zudem stören die Geräte die Bodenbiologie. Denn sie saugen mit den welken Blättern Kleintiere wie Spinnen und Insekten auf und zerhäckseln sie, und sie zerstören Pflanzensamen. Da die mit 220 Kilometern pro Stunde  weggeblasenen Blätter und Äste nicht mehr auf dem Boden verrotten, können sich Humus und Nährstoffe nicht mehr so gut bilden. Harke und Rechen tun's im Herbst auch – und die persönliche Fitness ist dabei auch gleich gepflegt, was die Widerstandskräfte für den Winter stärkt.

Quelle: https://www.bund-bawue.de/tipps