Die Telefonanlage im Rathaus Ittersbach ist ausgefallen. Somit sind die Rathäuser sowie Garten- und Umweltamt und Technischer Dienst NICHT über die Telefonnummer des Ortsnetzes Marxzell (07248 / 9144-XXX) erreichbar.

Sie erreichen die Dienststellen aber über die parallel im Rathaus Langensteinbach betriebene Telefonanlage unter der Telefonnummer des Ortsnetzes Karlsbad (07202 / 9304-XXX). Die Durchwahlnummern der einzelnen Mitarbeiter bzw. Rathäuser oder Ortsverwaltungen sind in beiden Ortsnetzen identisch.

Sobald die Störung behoben ist, informieren wir wieder. Lt. Telekom soll es sich aber um einen Kabelschaden handeln.

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Forum der Agrarwissenschaftlichen Gymnasien ehemals „Wettbewerb Stärkung des ländlichen Raums“ 25.10 -27.10 in Stuttgart

21.11.2023 – 05.12.2023

Bertha-von-Suttner Schule in Ettlingen als Teilnehmer

Unsere Teilnehmer:innen des  Seminarkurses "Essen ist politisch?! - Stärkung des ländlichen Raumes“ machten sich Ende Oktober zusammen mit Herrn Dannenmann auf in die Landeshauptstadt zum Forum der Agrarwissenschaftlichen Gymnasien.

An der Universität Hohenheim fand das Fachforum der Agrarwissenschaftlichen Gymnasien 2023 statt. Im Seminarkurs „Stärkung des Ländlichen Raums“ der Agrarwissenschaftlichen Gymnasien erarbeiten die Schüler:innen Ideen für einen zukunftsstarken Ländlichen Raum in Baden-Württemberg.

In Baden-Württemberg gibt es sechs Schulstandorte, die ein Agrarwissenschaftliches Gymnasium (AG) anbieten: Ettlingen, Freiburg, Nürtingen, Öhringen, Radolfzell und Wangen.

In ihren Seminarkursen bearbeiteten die Schüler:innen vertiefte und wissenschaftspropädeutisch Themen und stellten die Ergebnisse in Form einer schriftlichen Dokumentation, einer Präsentation und im Rahmen eines Kolloquiums vor.

In Hohenheim kamen sie nun dieses Jahr unter der Leitung von Staatssekretär Schebesta einer Vertreterin des Ministeriums für ländlichen Raum in einem Forum zusammen, um sich auszutauschen und die Erbegnisse ihrer Seminararbeiten vorzustellen.

Von der Bertha waren dieses Jahr sechs Teilnehmer:innen der Jahrgangsstufe 2 vertreten, die sich näher mit folgender spannenden Themen beschäftigt hatten:

Jakob Musger -  Agroforstwirtschaft - Eine Möglichkeit die Landwirtschaft zukunftsfähiger zu gestalten?

Tim Jünger - Verbraucht Tierhaltung zu viel Fläche und wäre Vegetarismus sinnvoller?

Lisa Borne - Krabbeltier statt Rindvieh - gesund, nachhaltig und von der Gesellschaft akzeptiert?

Nina Getto - In-Vitro Fleisch - Retter des Fleischkonsums?

Paul Huber - Hunger – „das größte lösbare Problem der Welt“ und die Mission des Welternährungsprogramms

Jonathan Bär - CRISPR/Cas9 - Möglichkeiten der Genschere am Beispiel des Weizens

Drei Tage lange konnten sie sich bei einem abwechslungsreichen Programm über die Belange der Stärkung des ländlichen Raums informieren und mit den Schüler:innen der anderen 5 AGs austauschen.

Zur Zusammenfindung stand am Mittwoch nach dem Ankommen und Abendessen ein gemeinsamer Bowlingabend auf dem Programm. Donnerstags liefen die Vorstellung der Seminarkursarbeiten des letzten Schuljahres und der erste Austausch mit den anderen Gymnasien. Echtes Unileben schnuppern konnten unsere Seminarkursteilnehmer:innen dann am Freitag bei  der Vorstellung der Studiengänge und einiger Forschungsbereiche der Uni Hohenheim. Abgerundet wurde der Tag an der Hochschule mit einem obligatorischen Essen in der Mensa.
Für die Bertha prasentierte dieses Jahr Jakob Musger (AG13) vor Minister Hauck und Staatssekretär Schebesta sein Thema „Agroforstwirtschaft“- Eine Möglichkeit die Landwirtschaft zukunftsfähiger zu gestalten?“

Wir sind stolz so engagierte Schüler:innen zu haben und erwarten gespannt, welche innovativen Ideen im ländlichen Raum in Zukunft umgesetzt werden können.

Hintergründe  zum Fachforum der Agrarwissenschaftlichen Gymnasien 2023 aus dem Presseartikel des Ministeriums:

„Der Kabinettsausschuss Ländlicher Raum fördert in der gemeinsamen Zusammenarbeit aller Fachressorts der Landesregierung von Baden-Württemberg gezielt und effektiv die Zukunftsfähigkeit des Ländlichen Raums. Damit schaffen wir insbesondere für künftige Generationen die Basis für beste Zukunftschancen und Gestaltungsmöglichkeiten. Damit die nachfolgende Generation schon frühzeitig eingebunden wird und mitgestalten kann, hat die interministerielle Arbeitsgruppe ‚Bildung im Ländlichen Raum‘ für Schülerinnen und Schüler den Seminarkurs ‚Stärkung des Ländlichen Raums‘ ins Leben gerufen. Junge Menschen werden motiviert, ihre Vorstellungen über einen zukunftsfähigen Ländlichen Raum in Baden-Württemberg einzubringen. Zudem trägt der Seminarkurs dazu bei, dass die Abiturientinnen und Abiturienten der Agrarwissenschaftlichen Gymnasien die grundlegenden Zusammenhänge zwischen Landwirtschaft, ländlicher Strukturpolitik, Natur- und Umweltschutz in den Themenfeldern Agrar- und Umweltwissenschaften unter einem neuen Blickwinkel vertiefen“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) und Vorsitzende des Kabinettsausschusses Ländlicher Raum, Peter Hauk, am 27. Oktober 2023, im Rahmen des Fachforums der Agrarwissenschaftlichen Gymnasien an der Universität Hohenheim.

Ländlichen Raum aktiv gestalten

„Von der Vielfalt der Themen und der Innovationsfreude der Schülerinnen und Schüler an den Agrarwissenschaftlichen Gymnasien bin ich begeistert“, sagte Staatssekretär Schebesta. „In ihren Arbeiten machen sie sich Gedanken zu ganz unterschiedlichen Fragestellungen – zum Beispiel, ob Agroforstwirtschaft ein zukunftsweisendes Modell ist oder wie die Milchviehhaltung im Schwarzwald weiterentwickelt werden kann. Dabei kommen sie durchweg zu differenzierten und auch kritischen Ergebnissen, und zeigen, dass es keine einfachen Antworten auf wichtige Fragen der Zukunft gibt. Gerade deshalb ist uns der Austausch und die Vernetzung der agrarwissenschaftlichen Gymnasien ein wichtiges Anliegen. Aus der Kooperation mit der Universität Hohenheim ergeben sich wegweisende Möglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler, sich auch weiterhin aktiv in die Gestaltung des Ländlichen Raums einzubringen.“

Minister Peter Hauk und Staatssekretär Volker Schebesta betonten abschließend: „Die Seminararbeiten liefern uns wichtige Impulse, wie eine zukunftsfähige Gestaltung des Ländlichen Raums aussehen kann. Diese werden in die Arbeit des Kabinettsausschusses Ländlicher Raum Einfluss finden. Dafür danken wir den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften, die die Arbeiten betreut haben.“