Die Telefonanlage im Rathaus Ittersbach ist ausgefallen. Somit sind die Rathäuser sowie Garten- und Umweltamt und Technischer Dienst NICHT über die Telefonnummer des Ortsnetzes Marxzell (07248 / 9144-XXX) erreichbar.

Sie erreichen die Dienststellen aber über die parallel im Rathaus Langensteinbach betriebene Telefonanlage unter der Telefonnummer des Ortsnetzes Karlsbad (07202 / 9304-XXX). Die Durchwahlnummern der einzelnen Mitarbeiter bzw. Rathäuser oder Ortsverwaltungen sind in beiden Ortsnetzen identisch.

Sobald die Störung behoben ist, informieren wir wieder. Lt. Telekom soll es sich aber um einen Kabelschaden handeln.

Karlsbader Mitteilungsblatt

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Grundschule Langensteinbach

Die Grundschule Langensteinbach auf der „Reise zum Mond“

24.06.2024

Vom 17. Juni bis 21. Juni fanden an unserer Grundschule mit der Unterstützung des Leiters der SWR- Wissenschaftsredaktion, Herrn Uwe Gradwohl, Projekttage unter dem Thema „Reise zum Mond“ statt. 21 Gruppen durchliefen verschiedene Stationen und erfuhren viele spannende Dinge rund um das Thema „Mond“, „Mondfahrt“ und „Astronauten“. Hier ein kurzer Überblick über die einzelnen Stationen, die von den „Astronautenteams“ durchlaufen wurden:

Energie-Riegel

Astronautinnen und Astronauten essen vorbereitete Mahlzeiten, die sie von der Erde mit zum Mond nehmen. An Bord einer Raumstation wachsen keine frischen Früchte. Es gibt dort auch keine Bäume, Äcker oder Tiere, die Milch geben könnten. Die gesamte Nahrung muss mit Versorgungsraumschiffen zur Raumstation gebracht werden, auch das Wasser. Aber nicht jede Art von Nahrung eignet sich fürs Weltall, denn in der Schwerelosigkeit bleiben die Nahrungsstücke nicht auf dem Teller liegen und Krümel fallen nicht auf den Tisch oder auf den Boden, sondern schweben überall herum. Die einzelnen Gruppen überlegten sich in dieser Station also, was den Astronauten und Astronautinnen auf dem Mond Kraft und Energie geben könnte, ohne zu krümeln. Zerquetschte Banane, Haferflocken und getrocknete Früchte wie Aprikosen, Feigen oder Cranberrys bieten sich hervorragend als Weltall-Nahrung an. Und so durfte jedes Kind mit der Herstellung seiner Energie-Riegel starten. Die gesunden Fitmacher schmeckten allen Kindern hervorragend. Ob die Weltraumbummler auch so leckere Riegel haben?

Konservieren und vakuumieren

Was essen Astronautinnen und Astronauten im Weltall? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler an dieser Station. Nahrung für die Reise zum Mond haltbar zu machen, ist ein Problem. Man kann sie nicht in Konservendosen einschweißen, denn beim Öffnen würde der feste und flüssige Inhalt durch das Raumschiff schweben. Die Kinder lernten während der Projekttage, dass man Gewicht sparen kann, wenn man Nahrungsmittel trocknet. Um sie länger haltbar zu machen (zu konservieren), werden die getrockneten Nahrungsmittel anschließend luftdicht verpackt (vakuumiert). Denn in einem Vakuum halten die Lebensmittel länger, da keine Bakterien oder Schimmel aus der Luft an sie herangetragen werden können. Anhand eines Apfels durften die Schülerinnen und Schüler dies selbst ausprobieren und waren sich am Ende  einig: Getrocknete Apfelringe schmecken richtig lecker!

Weltraumforschung und Robotik – Willkommen bei den Bienenrobotern

Spielen und probieren, Routen planen und programmieren. Das waren die Phasen, die alle Schüler bei dieser spannenden Station durchliefen. In Teams wurden so grundlegende Erfahrungen des Problemlösens, Programmierens und exakten Arbeitens gesammelt. Ganz unterschiedlich gingen unsere Astronauten mit den Anforderungen um und jeder konnte ganz individuell und nach eigenen Stärken und Niveaus arbeiten.

Fit fürs All ? – das Astronauten Training

Los ging es mit einem Aufwärmprogramm für junge Astronauten. Denn wer auf den Mond fliegen möchte, sollte eine gute Kondition und starke Muskeln mitbringen. Dafür hatte die Leiterin sich einen abwechslungsreichen Trainings-Parcours in unserer Turnhalle mit verschiedenen Stationen ausgedacht. Hier konnten immer 2 Astronautenteams nach Herzenslust die notwendigen körperlichen Fähigkeiten, wie Koordination, Kraft und Gleichgewicht trainieren. Atemlos, glücklich und um manche Körpererfahrung reicher verließen die Astronauten-Teams nach 60 Minuten das Trainingslager wieder.

ComCheck

Im April 1970 begaben sich drei Astronauten mit der Apollo 13 auf eine Mondmission. Allerdings kam es beim Verlassen der Erdatmosphäre zu einer Explosion in einem Teil der Rakete und dabei wurde das Sauerstoffversorgungsgerät beschädigt. Die Astronauten mussten zurück zur Erde kommen. In der Kommandozentrale der Erde versuchten die Menschen aus Teilen der Rakete ein Ersatzteil zu bauen. Nun mussten sie den Astronauten erklären, wie sie sich das Ersatzteil selbst bauen können. Die Erklärung des Bauens eines Musters machten unsere fleißigen Technikerinnen und Techniker sehr gut. Unsere Astronautinnen und Astronauten versuchten räumlich getrennt das erklärte Muster so gut es geht nachzubauen.

VR Brille + Fotostation + Bau der KinderSpaceStation KSS

Wie sieht so eine Raumstation überhaupt aus, welche Räumlichkeiten brauchen Astronauten denn und viele weitere Fragen beantworteten die verschiedenen Teams an dieser Station. In kreativer Weise setzten die Teams ihre Ideen um und stellten einzelne Teile der KSS her, die miteinander verbunden wurden, so dass am Ende der Woche eine riesige KSS- Raumstation stand. Wie fühlt es sich an, wenn ein Astronaut seine Base verlässt? Dies durften die Kinder im Rahmen der Projektwoche selbst erfahren. Von Kopf bis Fuß verschwanden sie in ihre eigene Astronautenkleidung. Dann ging es zur vorbereiteten Fotowand, um eine bleibende Erinnerung ihrer Mission zu erhalten. Stolz kehrten sie wieder zurück zur ISS, die sie hautnah über die VR-Brille nachempfinden durften. Der eine oder andere fühlte sich tatsächlich schwerelos. Mit Abnehmen der Brille endete leider für manche der Astronautentraum. Vielleicht kehrt der eine oder die andere als Erwachsener wieder dorthin zurück.

Mondhäuser bauen

Leben auf dem Mond? Das wäre doch toll, wenn die Menschen, die zum Mond fliegen, dort auch längere Zeit wohnen könnten, oder? Genau daran forscht u.a. die ESA, die European Space Agency, mit dem Europäischen Astronauten Zentrum in Köln. Da ein Transport mit Materialien von der Erde aus viel zu kostspielig wäre, überlegen die Forscher, wie man die Materialien auf dem Mond nutzen könnte, um Häuser zu bauen, z.B mit einer Menge Mondstaub und einer aufblasbaren Matte, über den man Mondstaub gibt. So etwas Ähnliches haben die Astronauten in der Projektstation „Mondhausbau“ gemacht. Durch ein Loch in einem Karton, stopften die Astronautenteams einen aufgeblasenen Luftballon, legten eine Toilettenpapierrolle als Eingang an und gaben über alles genügend Gips, um es stabil zu machen. Das war eine knifflige und recht matschige Angelegenheit, die auf jeden Fall Spaß gemacht hat und tolle Mondhäuser zum Ergebnis hatte.

Raketenstartplatz

Am Raketenstartplatz herrschte höchste Konzentration und Disziplin. Schließlich war das Gebiet zum Hochsicherheitsareal erklärt worden. Auf Kommando der Flugkontrolle erledigten Starter, Kommandanten, Startplatzkontrolleure und Betanker ihre Aufgaben sehr zuverlässig und wurden mit tollen und erfolgreichen Raketenflügen belohnt.

Moonwalkers

Wie lange waren die ersten Astronauten auf dem Mond? Und wie bewegten sie sich dort oben fort? Wie schnell fährt denn ein Mondauto? Und warum hat es keine Scheiben? All diese Fragen galt es erstmal zu besprechen. Anhand von Bildern und einem kurzen Video bekamen die SchülerInnen zunächst eine Vorstellung, wie ein Moonwalker aussieht und welche Funktionen er erfüllen muss. Anschließend wurde fleißig mit Lego Technik gebaut, gesteckt und ausprobiert. Fast alle Moonwalker konnten zum Schluss gehen und so war die ein oder andere Batterie Ende der Woche leer. Die Kinder hatten große Freude am Bauen und zeigten Biss, wenn es mal knifflig wurde.

Fragenhagel

Im Fragenhagel hatten die SchülerInnen die Möglichkeit unserem Experten Herrn Gradwohl Löcher in den Bauch zu fragen. Viele ihrer vorher überlegten oder im Laufe der Woche aufgeploppten Fragen konnten kompetent erklärt werden. Seine Erzählungen wurden sehr anschaulich durch den riesigen Leuchtmond unterstützt.

Astrokino

Wie im echten Kino konnten die Kinder bei einem Checker, Löwenzahn oder Sendung mit der Maus Film ein bisschen ausruhen, Informationen aufnehmen und sich Sachverhalte erklären lassen.

 

Projektpräsentation – Tag der offenen Tür

Am Freitagnachmittag, den 21. Juni 2024, öffnete sich die Grundschule Langensteinbach bei herrlichem Sonnenschein dann endlich für alle Interessierten, um den Familien und Freunden Einblicke in die verschiedenen Stationen zu ermöglichen. Nach einem feierlichen, gemeinsamen Auftakt mit einer Tanzdarbietung und einem Lied, zeigten viele Kinder voller Stolz die einzelnen Stationen, die sie in der Woche durchlaufen hatten. Zur Stärkung und Kräftigung hatte der Förderverein auf dem Hof zum Verweilen und Beisammensein bei Kaffee und Kuchen eingeladen. Es war ein rundherum gelungener Abschluss der gesamten Woche.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Eltern, die uns in dieser Woche so tatkräftig unterstützt haben, an Frau Vöhringer, Herrn Wendland und Herrn Wettach vom Förderverein, an Herrn Gradwohl, aber vor allem auch an das gesamte Kollegium der Grundschule Langensteinbach, die diese Woche durch ihren Einsatz und ihr Engagement so erfolgreich gemacht haben.