BDH Bundesverband Rehabilitation e. V. Kreisverband Karlsbad (Archiv)

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BDH Bundesverband Rehabilitation e. V. Kreisverband Karlsbad | 17.01.2026 – 31.01.2026

BDH – Rehabilitation. Selbsthilfe. Leben

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zu Besuch in der BDH-Klinik Elzach – konstruktiver Dialog

Ein Besuch zum Jubiläum – und ein Signal der Wertschätzung

Fast auf den Tag genau zum 65-jährigen Jubiläum durfte die BDH-Klinik Elzach hohen Besuch begrüßen: Bundesgesundheitsministerin Nina Warken war vor Ort, um sich ein Bild von der Arbeit der Klinik zu machen und über die aktuellen Reformen in der Krankenhauslandschaft zu sprechen. Die Bundesvorsitzende Ilse Müller und der Geschäftsführer Daniel Charlton begrüßten die Ministerin. Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Yannik Bury, die CDU-Landtagskandidatin Stefanie Wernet sowie Michael Schmieder, Oberbürgermeister von Waldkirch und der Elzacher Bürgermeister Roland Tibi waren gekommen. Für Daniel Charlton war der Besuch nicht nur ein Zeichen der Wertschätzung für die Mitarbeitenden, sondern auch Gelegenheit, eine zentrale Frage der kommenden Jahre offen zu diskutieren: Wie lassen sich Wirtschaftlichkeit, Qualität und Funktionsfähigkeit in einem gestuften und integrierten Versorgungssystem unter Reformbedingungen gleichzeitig sichern?

Vom Kurheim zur hochspezialisierten neurologischen Reha

Die BDH-Klinik Elzach hat in den vergangenen Jahrzehnten eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Aus dem 1961 gegründeten Kurheim wurde eine hoch spezialisierte Einrichtung für neurologisch schwer betroffene Patientinnen und Patienten. Heute zählt Elzach zu den ersten Adressen für neurologische Intensivmedizin und Frührehabilitation sowie für die weiterführende neurologische Rehabilitation. Mit insgesamt 220 Betten ist die BDH-Klinik Elzach der größte Einzelstandort für neurologische Frührehabilitation der Phase B in Baden-Württemberg und fest eingebunden in regionale Gesundheitsstrukturen. Sie arbeitet mit den umgebenden Akutkrankenhäusern zusammen, darunter auch mit dem Universitätsklinikum Freiburg.

Kernanliegen im Gespräch: Gestufte Versorgung statt Konkurrenzdenken

Im Gespräch mit der Bundesgesundheitsministerin adressierte Charlton die Frage, wie sich unter den aktuellen Reformbedingungen ein Versorgungssystem so gestalten lässt, dass Qualität, Wirtschaftlichkeit und Funktionsfähigkeit nicht gegeneinander ausgespielt werden. Er machte deutlich, dass spezialisierte Fachkliniken wie die BDH-Klinik Elzach und Grund- und Regelversorger mit klarem Leistungsprofil wie die BDH-Klinik Waldkirch keine Konkurrenz zu Maximalversorgern wie dem Universitätsklinikum Freiburg sind. Im Gegenteil: Sie sind aus betriebswirtschaftlicher und versorgungspolitischer Perspektive eine Voraussetzung dafür, dass Maximalversorger ihre Aufgaben dauerhaft erfüllen können.

Warum nicht jede Leistung an jeden Ort gehört

Grund- und Regelversorger übernehmen die Versorgung häufiger, planbarer Krankheitsbilder effizient und qualitätsgesichert. Dadurch bleiben in Maximalversorgern Kapazitäten frei für hochkomplexe Fälle, die dort hingehören. Fachkliniken bündeln spezialisierte Leistungen in hoher Fallzahl und sichern so Qualität und Wirtschaftlichkeit, insbesondere bei komplexen neurologischen Verläufen und in der Frührehabilitation. Gleichzeitig funktioniert die gestufte Versorgung als Filter: Fälle werden zielgerichtet in die passende Versorgungsstufe geleitet – dorthin, wo Expertise, Strukturen und Ressourcen optimal zusammenpassen.

Der Kreisverband Karlsbad ist vor Ort in Karlsbad, wenn es nötig kommen wir zu ihnen und beraten Sie in ihrer gewohnten Umgebung oder per Telefon alternativ bieten wir auch an mit uns per Videotelefonie oder Internet in Kontakt zu treten. Sie können aber auch nur einen Termin zu den Sprechzeiten in Karlsbad/Ittersbach im Rathaus mit uns vereinbaren.

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