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Moment mal | 17.01.2026 – 31.01.2026

Wobei gehen Ihnen die Augen auf?

Liebe Leserinnen und Leser,

stellen Sie sich vor, Sie sind am Lebensende angekommen, die Kräfte haben nachgelassen, ihr Verwandten-, Bekannten- und Freundeskreis lichtet sich, Sie möchten sterben. Sie können aber erst sterben, wenn Sie den Herrn gesehen haben. Und ein Jesusfilm zählt nicht!

Am 2. Februar feiern wir die „Darstellung des Herrn“. Simeon hat den Herrn vor ca. 2000 Jahren erkannt, als Maria und Josef den 40 Tage jungen Jesus in den Tempel brachten.

Früher habe ich mir diese Szene sehr bildhaft vorgestellt: Simeon ist alt, schlecht zu Fuß und sieht schlecht. Nichts ahnend schleppt er sich in den Tempel. Wie viele andere Juden erwartete Simeon in einer schweren Zeit Gottes Eingreifen, der seinen Messias sendet. Plötzlich und unerwartet erfüllt sich die Verheißung und Simeon sieht Jesus. Spannend ist: Er erkennt ihn sofort! Ohne Zweifel, ohne wenn und aber gehen ihm die Augen auf und er sieht in dem kleinen Kind den Retter der Welt.

Wobei gehen Ihnen die Augen auf?

Herzliche Grüße auch im Namen des Seelsorge- und Büroteams

Thomas Ries

Katholische Pfarrei St. Martin Ettlingen