Hundesportverein Karlsbad | 24.03.2026
Am Samstag, den 14. März fand in unserem Vereinsheim die alljährliche Jahreshauptversammlung statt. Nach der Begrüßung der anwesenden Mitglieder sowie der persönlichen Begrüßung der Ehrenmitglieder Manfred Scheib, Jürgen Rapp und Achim Laupp eröffnete die erste Vorsitzende Melanie Michalsky die satzungsgemäß einberufene Versammlung. In ihrem Jahresrückblick hob die Vorsitzende die Übernahme der Bewirtung des Vereinsheims, die Renovierung der Küche sowie die Generalüberholung der Grillanlage für das Hähnchenfest hervor. Zahlreiche Veranstaltungen wie das wiederbelebte Schlachtfest, das Hähnchenfest sowie gemeinsame Veranstaltungen mit dem RZV Hovawart e.V. prägten das Vereinsjahr 2025. Für 2026 sind unter anderem die Fassadenrenovierung und die wetterfeste Gestaltung der Vorhalle geplant.
Im Anschluss folgten die Ehrungen langjähriger Mitglieder: 10 Jahre: Katharina Seiberlich; 25 Jahre: Gisela Heller, Marco Schäfer, Daniel Wilging; 50 Jahre: Manfred Scheib, Hermann Müller, Walter Knodel, Manfred Gohla und Helge Boller.

Im Anschluss leitete Melanie Michalsky zum Tagesordnungspunkt 5 – der geplanten Beitragsanpassung – über. Sie erinnerte daran, dass die letzte Erhöhung exakt elf Jahre zurückliegt. Seitdem seien die allgemeinen Kosten, die Anforderungen an Vereine sowie die Ausgaben für den Trainings- und Vereinsbetrieb deutlich gestiegen. Aus diesem Grund schlägt die Verwaltung vor, künftig zwischen aktiven und passiven Mitgliedsbeiträgen zu unterscheiden. Passive Mitglieder, die den Verein oft seit vielen Jahren unterstützen und keinen zusätzlichen Aufwand verursachen, sollen nicht unnötig stärker belastet werden. Der Familienbeitrag wird künftig auch für unverheiratete Paare gelten, welche an derselben Adresse gemeldet sind. Die Versammlung stimmte einstimmig einer Beitragsanpassung zu.
Verpflichtende Arbeitsstunden werden in diesem Jahr nicht eingeführt; die Verwaltung beobachtet die Unterstützung seitens der Mitglieder und behält sich eine spätere Einführung vor.
Das Jahr 2025 war für den HSV geprägt von zahlreichen Veranstaltungen und umfangreichen Arbeiten am Vereinsheim. Zu Jahresbeginn übernahm die Verwaltung kurzfristig die Bewirtung des Vereinsheims; parallel wurden Küche und Ausstattung erneuert. Höhepunkte waren das wiederbelebte Schlachtfest, das Hähnchenfest, die Bewirtung des Helferfests des Musikvereins Lyra sowie die wieder aufgenommene Zusammenarbeit mit dem RZV Hovawart e.V. Hier fanden auf unserm Gelände ein gemeinsames Training, eine Landessiegerausstellung und eine Zuchttauglichkeitsprüfung statt. Weitere durchgeführte Maßnahmen umfassten den Ersatz eines Tiefkühlschranks, den Ausbau der Elektroinstallation, die Renovierung des Abstellraums sowie das gründliche Aufräumen des „Hähnchenkellers“. Auch auf dem Platz wurde gearbeitet hier wurden unter anderem die Grillanlage für das Hähnchenfest technisch überholt und ein Spiegel für den Übungsplatz montiert.
Das Ausbildungsangebot wurde weiter ausgebaut: Die Basis‑ und Übungsgruppen betreuen derzeit rund 40–50 aktive Mitglieder, das Trainerteam erbringt jährlich etwa 2.000 ehrenamtliche Trainingsstunden. Ein besonderes Highlight war die Wiederaufnahme der Fährtenarbeit. Im Turnierhundesport vertraten Andreas Koch und Annika Schöpfle den Verein; Andreas erzielte bei der Verbandsmeisterschaft jeweils den 1. Platz im Canicross auf der Lang‑ und Kurzstrecke.
Der Kassenbericht wies ein negatives Jahresergebnis aus, das vor allem auf einmalige Instandhaltungs‑ und Renovierungskosten zurückzuführen ist. Die Kassenprüfer bestätigten eine ordnungsgemäße und vorbildliche Kassenführung ohne Beanstandungen. Die Gesamtverwaltung wurde daraufhin einstimmig entlastet.
Bei den per Akklamation durchgeführten Neuwahlen wurden mehrere Vorstandsämter für zwei Jahre bestätigt, u.a. auch Stefan Rothweiler als neu gewählter 2. Vorstand. Alle Gewählten nahmen ihre Wahl an.

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung erinnerte Melanie Michalsky an die anstehenden Termine und Veranstaltungen im März bis Anfang Mai. Im Anschluss brachte Jürgen Rapp sein Anliegen vor: Er möchte eine „Ü65‑Gruppe“ ins Leben rufen, die sich um kleinere Arbeiten rund um die Außenanlagen kümmert. Interessierte dürften sich gerne bei Jürgen Rapp oder der Vorstandschaft melden. Da keine weiteren Wortmeldungen mehr vorlagen, schloss Melanie Michalsky die Jahreshauptversammlung und dankte allen Anwesenden für ihr Erscheinen.