Hospizverein Karlsbad-Marxzell-Waldbronn (KMW) | 26.03.2026

Der Tod ist kein Tabuthema - oder doch??
Wir hier im ambulanten Hospizdienst unseres Hospizvereins KMW e.V. machen oft die Erfahrung, dass Sterbende sich noch gerne mitteilen möchten.
Und dies in den verschiedensten Formen:
Mal mit Wut, mal mit Trauer mal mit dem Wunsch nach Aufarbeitung verschiedenster Themen.
Hier kann unser Hospizdienst ein neutraler, unterstützender Türöffner sein.
Außerhalb der allg. Hospizarbeit wird den Sterbenden wohl eher wenig Raum geschenkt, wenn sie nicht gerade in einer Familie wohlbehütet ihre Zeit verbringen dürfen.
Das Thema „TOD“ wird ja sehr oft auch „totgeschwiegen“!! Ein klassisches Tabuthema.
Eine Mischung aus Angst, Hilflosigkeit und aber auch aus Bequemlichkeit verhindert, dass wir mit Menschen am Lebensende eben über diesen sprechen.

Dieses Schweigen kann schwerwiegende Folgen haben:
Zum einen, weil den Sterbenden die Möglichkeit genommen wird, richtig Abschied zu nehmen, ihre letzten Wünsche zu äußern und damit einen versöhnlichen Abschluss zu finden.
Zum anderen, weil keine Vorsorge getroffen werden kann, wenn im Falle einer Krankheit das Umfeld nicht weiß, wie es mit der sterbenden Person umgehen soll?
Wo will sie sterben, welche medizinischen Maßnahmen wünscht sie noch?
Hospiz- und Palliativdienste leisten hier Pionierarbeit. Sie sind es gewohnt, mit den Sterbenden und deren Situation auch mit den An- und Zugehörigen umzugehen.
Liebe An- und Zugehörige und Betroffene. Rufen Sie uns gerne an, lassen Sie sich rechtzeitig beraten, was und wie alles möglich sein kann. Wir helfen Ihnen sehr gerne.
Vorsorge und Vorkehrungen sind der wichtigste Schritt damit das Tabuthema TOD nicht zum Tabu wird.
Sorgen Sie gut für sich
Unser Hospiztelefon erreichen Sie jederzeit unter dieser Rufnummer: 07243 – 93 83 200
Gerne informieren Sie sich auch im Internet auf unserer Homepage www.hospizverein-kmw.de