Redaktionelle Berichte | 17.04.2026
Am 15. und 16. April 2026 machte das MakerMobil des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg Station an der Realschule Karlsbad. Als erste Schule im Landkreis erhielten ausgewählte Schülerinnen und Schüler, die die Zusatzausbildung Media-Peers erwerben, die Möglichkeit, dieses innovative Angebot zu nutzen. Hinzu wurde das Mobil von einzelnen Klassen der Klassenstufe 7 und 8 besucht. „Ein ganz anderer und sehr interessanter Unterricht war das in den letzten beiden Tagen“, resümierte eine Schülerin der 7. Klasse.
Der mobile Makerspace bringt moderne Technik wie 3D-Druck, Robotik und Medienproduktion ins Klassenzimmer. Die Teilnehmenden konnten dabei kreativ werden, eigene Ideen umsetzen und neue Technologien erproben. Schwerpunktmäßig wurden an den beiden Tagen die Themen 3D-Druck und Lasercuttern erlernt.
Bereits seit sechs Jahren werden an der Realschule jährlich Schülermedienmentorinnen und -mentoren, seit 2026 Media-Peers genannt, ausgebildet. Sie unterstützen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler sowie Lehrkräfte bei digitalen Themen im Schulalltag. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Medienbildung an der Schule. Beim Besuch des MakerMobils lernten die Media-Peers ein professionelles CAD-Programms kennen, eigene Produkte selbst zu kreieren (Vasen, Raumorganisator, Tassen, usw.) und konnten diese anschließend mit den 3D-Druckern vor Ort direkt ausdrucken. Angeleitet von Fachkräften des Landesmedienzentrums setzten sie eigene Projekte um.
Auch Bürgermeister Björn Kornmüller war bei Ihnen und zeigte sich beeindruckt: „Die Begeisterung der Jugendlichen ist vom ersten Moment an spürbar. Genau solche Motivation und Eigeninitiative benötigen wir bei unseren Schülerinnen und Schülern“.
Das Projekt stärkt die Medien- und Technikkompetenz der Schülerinnen und Schüler nachhaltig, setzt neue Maßstäbe bezüglich der Verbindung von modernster Technik und praktischen Handeln und begeistert dabei auch die Schülerinnen und Schüler. „Die beiden Tage waren wirklich sehr toll und lehrreich. Schade, dass sie schon vorbei sind“, lobte auch ein Media-Peers-Teilnehmer das Projekt.

