Evang. Kindertagesstätte Pestalozzi | 18.06.2026
Auch in diesem Jahr nahmen wir wieder an der EDEKA Aktion „ Gemüsebeete für Kids“ teil.
Unser Hochbeet wartete schon sehnsüchtig darauf bepflanzt zu werden. Als dann am Donnerstag den 11.Juni ein Sprinter vor unserer KITA stand und zwei Gärtnerinnen ausstiegen, waren unserer Kinder, die sich als Interessensgruppe für die Pflanzaktion gemeldet hatten, sehr gespannt.
Säcke mit frischer Erde wurden ausgeladen und auf dem Hochbeet entleert. Dann kam noch Frau Bergmann vom EDEKA in Ittersbach dazu. Sie brachte eine Kiste mit frischem Gemüse mit. Jetzt konnte es losgehen.
Die Kinder saßen auf unseren kleinen Bänken im Halbkreis vor unserem Hochbeet und lauschten was passieren würde. Wir begrüßten uns und schon gleich kam die erste Frage einer der Gärtnerinnen. „ Wer weiß denn welches Gemüse Frau Bergmann uns mitgebracht hat?“ Das war für unsere Kinder leicht zu beantworten. Tomaten, Gurke, Paprika, Lauch, Karotten, Radieschen, Salat. Aber dieses runde dunkle Etwas? Rote Beete! So sieht sie also aus.
Die Gärtnerin holte eine kleine Kiste in der sich allerlei kleine Pflänzchen und zwei Samentütchen tummelten. Ein kleine Ratespiel folgte. Welches Pflänzchen passt zu welchem Gemüse? Das war interessant. Am Ende hatte wir alles herausbekommen. Nur die beiden Tütchen hatten es in sich.
„ Augen schließen und die Ohren weit öffnen. Hört mal, wie unsere Samen sich im Tütchen anhören.“ Die einen hörten sich lauter und größer an. Das andere Päckchen leiser und feiner. „Welcher Same gehört wohl zu den Karotten und welcher zu den Radieschen?“ Welch eine Überraschung. Die kleinen Radieschen haben große Körner und die großen Karotten winzig kleine.
Jetzt ging es zum Einpflanzen. Alle Kinder verteilten sich um das Beet. Jedes Kind nahm seine zwei „Grabekrallen“ , die es ganz praktisch, immer an seinen Armen bei sich trägt und lockerte damit die Erde. Wie fühlt sich eigentlich Erde an? Warm-kalt, feucht-trocken, fest-locker, schwer-leicht? Einfach mal die Erde spüren.
Eine der Gärtnerinnen holte ein Glas mit kleinen Pellets darin. Was das wohl sein konnte. „Extranahrung für die Pflänzchen.“ erklärt sie.Getrockneter Pferdemist der zu kleinen Pellets gepresst wurde. Auch den arbeiteten die Kinder vorsichtig in die Erde ein. Jedes Kind konnte zwei bis drei Pflänzchen pflanzen. Zuerst mit der Faust ein Loch bohren, dann den Setzling vorsichtig hineinsetzten. Wurzel nach unten, Blätter nach oben. Danach die Erde anfüllen und leicht andrücken, damit das Wasser später besser in die Erde fließen kann.
Und was machen wir mit den Samen? Die kamen in zwei Erdrinnen. Jedes Kind hatte in einer Handfläche Samen und mit der anderen Hand holte es immer wieder einige Körner und verteilte sie in der Rinne. Danach Erde darauf und fertig.
Jetzt ging es zum Gießen. Jeder mit seiner eigenen kleinen Gießkanne. Weil es den Pflanzen nicht gefällt wenn man ihnen das Wasser über den Kopf schüttet und die Wurzeln dann auch nicht soviel davon abbekommen, haben die Kinder um die Setzlinge herum gegossen. So können die Wurzeln richtig schön trinken.
Was so eine Pflanze zum Wachsen braucht haben die Kinder schon gleich zu Beginn unserer Aktion erfahren. Für heute hatten wir unsere Arbeit getan.
Zum Schluss bekam jedes Kind ein Gärtnerzertifikat und was super war: Frau Bergmann hat uns ihre ganze Kiste mit dem frischen Gemüse geschenkt. Gemüse kann man ja nicht so lange aufbewahren und so haben wir gleich am nächsten Tag einen knackigen gemischten Salat zubereitet. Der war richtig schnell wegschnabuliert.
Wir wollen dem EDEKA Team ganz herzlich Dankeschön sagen für die schöne Aktion und wir sind gespannt, was bei uns in den nächsten Wochen so alles wächst.
Zum Schluss noch ein kleines Geheimnis, das uns ein Kind während es seinen Salat aus seinem Schüsselchen verputzte verriet: „Zuhause esse ich nie Salat.“
