BUND Ortsverband Mittleres Albtal | 28.06.2026
Ganz Deutschland stöhnt unter der Hitze, und leider müssen wir laut dem Deutschen Wetterdienst in diesem Sommer auch noch öfters damit rechnen. Tropische Nächte, Temperaturen an die 40 °C und Starkregen mit Überschwemmungen – das sind auch in Mittel- und Nordeuropa keine Ausnahmetage mehr, sondern neue Normalität. Jahr für Jahr im Sommer stellen sich viele Menschen Fragen: Wie bleibt die Wohnung auch bei Hitze möglichst kühl? Wie lassen sich meine Gartenpflanzen vor dem Vertrocknen schützen? Und lohnt es sich, Straßenbäume zu gießen? Doch was macht eigentlich die Politik, um Menschen, Tiere und Natur vor der Hitze und Trockenheit zu schützen und die Klimakrise einzudämmen?
Wir hätten da ein paar Ideen:
• Ursachen der Klimakrise bekämpfen, damit Extremwetter künftig nicht immer weiter zunehmen. Das bedeutet: aus fossilen Energiequellen wie Gas, Kohle und Öl auszusteigen, erneuerbare Energien auszubauen und eine sozial gerechte Wärme- und Mobilitätswende zu gestalten.
• Kühle Schneisen in der Stadt schaffen. Dazu gehören mehr Grünanlagen in Siedlungen, gesunde Stadtbäume und das Entsiegeln von Flächen.
• Boden schützen. Wenn der Boden mehr Wasser speichern kann, schützt uns das vor Überschwemmungen und versorgt gleichzeitig den Boden mit dringend benötigter Feuchtigkeit. In Siedlungsgebieten muss das Konzept der Schwammstadt umgesetzt werden, in der Landwirtschaft muss ökologische Bewirtschaftung mit Mischkultur, Fruchtfolge und Weidehaltung von Nutztieren gefördert werden.
• Natur muss wiederhergestellt werden. Moore müssen wieder vernässt werden, Wälder aufgeforstet und Auen und Flüsse renaturiert werden.
• Für schnellen Hitzeschutz sorgen. Dazu gehören kostenfreie kühle Räume, Trinkwasser-Brunnen, Hitzeschutz in Krankenhäusern und Pflegeheimen und verpflichtende Hitzeaktionspläne der Kommunen.
Was sind für Sie die wichtigsten Maßnahmen, mit denen wir auf Hitzesommer und Klimakrise reagieren sollten? Kommen Sie möglichst gut durch die Hitze!