Karlsbader Mitteilungsblatt

ARCHIV: Aus der Arbeit des Agendarates

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Berichte aus den Arbeitskreisen

06.10.2015 – 23.11.2015

Sitzung des Agendarates am 22. September 2015

In der jüngsten Sitzung des Agendarates berichtete Helmut Müller (Arbeitskreis Miteinander) über den Wohlfühlplatz bei der „Traube“ in Spielberg. Die Anlage befinde sich auf der „Zielgeraden“, einige Dinge seien  noch zu klären. Der Schwerpunkt des Arbeitskreises Wirtschaft und Berufsorientierung liege derzeit bei dem Leitfaden für die Innerortsentwicklung, so Dr. Markus Kampker. Eine Diskussionsgrundlage für den Agendarat liege gegenwärtig noch nicht vor. Annegret Ewert-Wurster (Arbeitskreis Mobil) teilte mit, dass die Bewerbung der Gemeinde für den Fußwegecheck nicht berücksichtigt wurde. Hauptamtsleiter Benedikt Kleiner bemerkte hierzu, dass wohl nur größere Städte/Kreisstädte bisher ausgewählt wurden. Die Auswahlkriterien wurden noch nicht veröffentlicht, aber es wäre möglich, dass es noch eine zweite Auswahlrunde gibt. Kleiner informierte auf Nachfrage zum Sachstand Kreiselfest darüber, dass das Landratsamt die Idee unterstütze. Felicitas Becker berichtete, dass die Interessengemeinschaft barrierefreies Miteinander die neu aufgelegte Karlsbad-Broschüre mit Piktogrammen bereichert hat. Der Wegweiser wird erweitert und verschiedene Praxen (wie Ergotherapie, Logopädie etc.) bewertet. Sie freute sich, dass Ittersbacher Straße barrierefrei gestaltet wurde und wohl auch die Gotenstraße bald entsprechend ausgebaut werden kann. Der Geschäftsführer des KVV habe zugesagt, dass bis 2017 nach und nach Niederflurbahnen für die S11 Strecke eingesetzt werden. Bis zum Jahr 2022 sei der Einsatz von Niederflurbahnen gesetzlich vorgeschrieben. Frau Niemeier erzählte von zwei gut besuchten Veranstaltungen der Nationalitätenbegegnung. Für die nächsten Monate sei eine neue Reihe „Gelungene Integration“ geplant. Das Projekt „Mein Kind kann mehr“ werde vom Lions Club gefördert und soll Kinder mit Migrationshintergrund unterstützen. Derzeit werden sieben Kinder von Lehrern zusätzlich unterrichtet. Die Fördergelder machten es möglich, dass weitere Kinder aufgenommen werden können. Der Seniorenbeirat beschäftigt sich weiterhin mit einer zukunftsorientierten Demografiestrategie und einem seniorenpolitischen Gesamtkonzept, so erläuterte Dieter Hartz.

Rückmeldungen aus den Fraktionen – Radwegekonzept – weitere Informationen

GR Norbert Ried (CDU) sagte, dass die Fraktion derzeit folgende Themen behandelt: Breitbandausbau, Vereinsförderung, Gemeinschaftsschule, Baugebiete, Friedhofshalle Langensteinbach und Feuerwehrkonzept. Ulrike Eblenkamp vom Arbeitskreis Mobil berichtete, dass sie in Sachen Radwegkonzept bis auf Spielberg bei allen Ortschaftsräten vorstellig gewesen sei. Gemeinsam habe man die beliebtesten Radfahrstrecken zusammengetragen und auf einem Plan beschrieben. Damit sei eine gute Vorarbeit für das Landratsamt geleistet worden. Dort plane die Verwaltung,  das Kreisradnetz neu zu überarbeiten. Im Kreiswegenetz werden die schnellste Verbindungen zwischen den Ortschaften sowie touristische Radwegestrecken dargestellt. Dr. Klaus Rösch berichtete, dass die Untere Naturschutzbehörde eine negative Stellungnahme zu dem südlich geplanten Radweg zwischen Auerbach und Langensteinbach abgegeben hat. Deshalb solle man sich auf die nördliche Route konzentrieren. Das Konzept in Langensteinbach sei auch an den Radschulwegeplan angepasst worden. Noch offen sei die Radstrecke entlang der L 623 (Autobahnzubringer). Bürgermeister Jens Timm stellte klar, dass Dr. Klaus Rösch Ansprechpartner für die Radwegekonzeption in der Verwaltung ist. Der Ausbau des Radwegenetzes werde, so Timm, einige Zeit in Anspruch nehmen. Vorhandene Radwege aufzunehmen und richtig auszuschildern sei ein erster Teil des Projektes. Man müsse jedoch auch die Folgekosten der Radwege bedenken. Als nächste Schritte stehen Beratungen im Spielberger Ortschaftsrat an, dann soll ein Radwegeplan ausgearbeitet und im Gemeinderat vorgestellt werden. Schließlich müssten noch Mittel im Haushaltsplan veranschlagt werden.  Annegret Ewert-Wurster  erkundigte sich  zum Thema Breitbandausbau. Hauptamtsleiter Benedikt Kleiner berichtete, dass derzeit die Diskussion bzgl. der innerörtlichen Verlegung und deren Umsetzung im Anschluss an die Backbone- Netze der Landkreisgesellschaft in den Gemeindegremien laufe. Bei derzeitigen und künftigen Tiefbaumaßnahmen werden die notwendigen Rohre bereits mitverlegt. Analog zu Wasser- oder Kanalanschlüssen könne dann zu einem späteren Zeitpunkt jeder Anlieger den Anschluss an den Hauptstrang beantragen, so z.B. bereits umgesetzt im Rahmen einer Tiefbaumaßnahme in Ittersbach. Das Gesamtprojekt erstrecke sich jedoch über einige Jahre.