Karlsbader Mitteilungsblatt

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Redaktionelle Berichte

Neubau der Psychiatrie orientiert sich stark an Bedürfnissen von Patienten und Mitarbeitern

02.07.2019

SRH Holding feiert mit buntem Fest und vielen Gästen

Quer Beet wurde bei der offiziellen Einweihung des Neubaus der Psychiatrie auf dem Gelände des SRH Klinikums in Karlsbad-Langensteinbach am Dienstag, 25. Juni 2019 das Gesamtkonzept gelobt. Ein Fest und Führungsangebote sowie weitere Akteure sorgten für transparente Einblicke in die Arbeit zur Behandlung von Depressionen, Schizophrenie und anderen psychischen Erkrankungen. Die Festredner – acht an der Zahl – hoben unter anderem hervor, dass die Interessen und Wünsche der Patienten und Mitarbeiter/innen in hohem Maße in die Konzeption und Planung des Baus einfließen konnten. Als  ein  „Vorzeigeprojekt“ bezeichnete Professor Christof Hettich, Vorstandvorsitzender der SRH Holding, den Psychiatrieneubau. Professor Dr. Matthias Weisbrod (Chefarzt der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie) und Dr. Gustav Wirtz – leitender Arzt der Rehaeinrichtung für psychisch Kranke – lenkten in ihren Redebeiträgen u.a. den Blick auf das Wohl der Patienten und deren Bedürfnisse. Bei ihnen müssten Respekt, Wertschätzung und Würde gewahrt werden. Deutlich wurde die Konzeption bei der Vorstellung von Katja Schwarzlmüller – Projektleiterin vom Planungsbüro Arcass. Sie umschrieb die Planungsziele u.a. mit folgenden Vorgabekriterien: Viel Luft und Licht, Gemeinschafts- und Begegnungsflächen, Offenheit, Wohlbefinden und Geborgenheit. Der obere Bereich des dreieinhalb geschossigen Gebäudes bildet den privaten, die beiden unteren Ebenen den öffentlichen Bereich. Für die Psychiatrie und Psychotherapie stehen 97 und in der Tagesklinik 15 Betten bereit.  Ministerialdirektor Dr. Frank Wiehe  sprach von einem besonderen Tag für das Land Baden-Württemberg und hob die gute Gesamtkonzeption aller medizinischen und Rehabilitationseinrichtungen in Karlsbad hervor. Die Zuschüsse in Höhe von 10,6 Millionen Euro vom Land zu den Gesamtkosten von 20 Millionen Euro seien gut angelegtes Geld. Harald Röcker von der AOK Mittlerer Oberrhein freute sich über die gute Nahversorgung und Partnerschaft auf Augenhöhe mit dem Klinikstandort. Bürgermeister Jens Timm erwähnte, dass das Klinikum für die Gemeinde ein wichtiger Faktor mit über 1100 Beschäftigten ist. Er lobte die Beteiligten für das imposante Gebäude und auch das klare Bekenntnis zum Standort Karlsbad. Abschließend bedankte sich auch Jörg Schwarzer -  Geschäftsführer  vom SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach - bei allen Akteuren.   Mit tollem Humor überbrückte Kabarettistin Rosemarie Warth die Eröffnungsreden. Vor und nach dem Feierakt bestand noch viel Gelegenheit, sich umzuschauen.

Impressionen von der Einweihung. Fotos: Gemeinde Karlsbad

Freuen sich über neue Psychiatrie in Karlsbad: V.l. SRH-Chef Prof. Christof Hettich, Stellvertreterin Prof. Dr. Luise Hölscher, Jörg Schwarzer -  Geschäftsführer am Standort Karlsbad, Psychiatriechefarzt Prof. Dr. Matthias Weisbrod, Werner Stalla von SRH, Harald Röcker von der AOK Mittlerer Oberrhein, Gustav Wirtz - Leitender Arzt der Rehaeinrichtung für psychisch Kranke, Ministerialdirektor Dr. Frank Wiehe, Katja Schwarzlmüller, Projektleiterin vom Planungsbüro Arcass und Bürgermeister Jens Timm (von links). Foto: Gemeinde Karlsbad

 

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