Karlsbader Mitteilungsblatt

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Redaktionelle Berichte

Die evangelische Kirchengemeinde Langensteinbach hat wieder einen Pfarrer

12.11.2019

Johannes Werle im Rahmen eines Festgottesdienstes in sein Amt eingeführt

Die vierzehnmonatige Vakanzzeit in Langensteinbach, bei der mit rund 2 800 Mitgliedern größten der fünf evangelischen Kirchengemeinden Karlsbads, ist vorbei. Mit einem Festgottesdienst in der voll besetzten Ludwigskirche konnte Dekan Martin Reppenhagen den neuen Ortsgeistlichen, Pfarrer Johannes Werle in sein Amt einführen. „Die Vakanz hat ein Ende, Amen“, so Dekan Martin Reppenhagen zum Auftakt der offiziellen Amtseinführung von Johannes Wehrle. „Die Wiederbesetzung der Pfarrstelle hatte viele Geburtshelfer, aber die Wege des Herrn sind oft unergründbar aber erfolgreich, wie sich hier beweist. Schließlich kommt der neue Pfarrer aus der Pfalz und somit aus einer anderen Landeskirche. Das musste beim Oberkirchenrat in Karlsruhe natürlich gut überlegt sein“, meinte Reppenhagen schmunzelnd. Die Personalstellen auf beiden Seiten hätten jedoch unbürokratisch agiert. Sein besonderer Dank galt dem örtlichen Kirchengemeinderat und nicht zuletzt Vakanz-Pfarrer Wolfram Stober, für das Engagement während der pfarrerlosen Zeit. Der neue, 49-jährige Pfarrer habe eine bewegte Vita. An der Elfenbeinkünste geboren, begann bereits 1982 seine Mitarbeit in der Kirchengemeinde Dudenhofen (Vorderpfalz). Nach dem Theologiestudium folgten ein Vikariat in Ludwigshafen, die Position des CVJM-Sekretärs in München und schließlich die Pfarrerstellen in Mecklenburg-Vorpommern, in Luthersbrunn und schließlich zuletzt in Thaleischweiler-Fröschen (beides Dekanat Pirmasens). „Lieber Johannes Werle, du übernimmst in Langensteinbach eine sehr lebendige Gemeinde mit vielfältigen Aktivitäten im Jugend-, Erwachsenen- und Seniorenbereich, aber auch in Sachen Kirchenmusik. Denke immer daran, Gott hegt und pflegt seine Gemeinden und seine Kirche, denn er ist der Herr. In diese Gemeinden sind wir Pfarrer berufen“, erinnert der Dekan. Der neue Ortsgeistliche bezog sich in seiner Predigt auf Jeremia 29 „Suchet der Stadt Bestes“. Es gehe immer um die Nähe zu Gott. „Lasst uns gemeinsam auf den Weg machen, Gott zu suchen und zusammen in die Zukunft gehen“. „Wir freuen uns auf den gemeinsamen Weg mit der neuen Pfarrfamilie, mit Johannes und Martina Werle und ihren fünf Kindern, die bereits seit drei Wochen in unserem Pfarrhaus leben“; betonte die Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Corina Dörnenburg. Text: Weber

Bei der Amtseinführung des neuen Langensteinbacher Pfarrers: Von Links: Dekan Martin Reppenhagen,  Pfarrer Johannes Werle, Gattin Martina Werle, Kirchenälteste Corina Dörnenburg und Bürgermeister Jens Timm. Foto: Weber

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