Karlsbader Mitteilungsblatt

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Redaktionelle Berichte

Richtfest beim Seniorenzentrum in Ittersbach

26.11.2019

Zehn-Millionen-Projekt soll bis Ende 2020 bezugsfertig sein

Viel Lob für die zeitliche Abfolge vom ersten Baggerbiss Ende April, bis zum jetzigen Richtfest. Bei einem Zehn-Millionen-Projekt wie dem Seniorenzentrum Ittersbach heute sicher kein alltäglicher Vorgang. Investor und Bauherr ist die FWD Hausbau und Grundstücks GmbH aus Dossenheim. Deren Geschäftsführer Matthias Günther nutzte den Rahmen des Richtfestes am 19. November mit rund einhundert geladenen Gästen, um allen Beteiligten für einen bisher sehr zügigen und guten Bauablauf zu danken. Damit sei man dem Ziel deutlich näher, das Projekt bis Ende 2020 einweihen zu können. Die Anlage entsteht auf einem rund 32 Ar großen Grundstück in zentraler Lage an der Ecke Belchenstraße/Pfinztalstraße, das früher im Besitz der Erzdiözese Freiburg war. Das Seniorenzentrum gliedert sich in ein Pflegeheim mit 45 Zimmern auf drei Stockwerken. Im rückwärtigen Grundstücksbereich entstehen 17 barrierefreie Wohnungen für „betreutes Wohnen“, mit einer Größe von 56 bis 91 Quadratmetern, die laut dem Investor bereits komplett verkauft sind. Zwischen den beiden Baukörpern wird es in einem Verbindungstrakt ein von der Gemeinde mitfinanzierter Gemeinschaftsraum geben. „Die Gemeinde, wie auch der Gemeinderat, haben diese Möglichkeit immer begrüßt und unterstützt. Ich sehe hier durch eine offene Nutzung auch Veranstaltungsmöglichkeiten für örtliche Vereine und Organisationen. Insgesamt wird in Ittersbach mit diesem Zentrum das schon lange gewünschte Angebot für Senioren realisiert“; so Bürgermeister Jens Timm in seinem Grußwort. Betreiber des Pflegeheimes wird die „Diakonie im Landkreis Karlsruhe“. Dort bewertet man nach allen Erfahrungen die angrenzenden Wohnungen für „Betreutes Wohnen“ als eine ideale Ergänzung. „Schließlich ist das Richtfest traditionell ein Handwerkerfest“, wie Dachdeckermeister Bernd Waldenberger aus Neustadt/Pfalz herausstellte. Bevor er das Trinkglas vor dem Rohbau zersplittern ließ, stellte er in seinem Richtspruch fest:  „Pflicht ist dies – gewissermaßen, dass ein Volk, das menschlich ist, trotz des schnellen Vorwärtsrasens, seine jungen Alten nicht vergisst“. Text: Weber

Fotos: Weber

 

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