Karlsbader Mitteilungsblatt

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Redaktionelle Berichte

Haushalte übermitteln ihren Stromverbrauch online – Netze BW bedankt sich mit

26.11.2019

Spende des eingesparten Portos für Karlsbader Vereine und Institutionen

Die Netze BW ruft seit dem vergangenen Jahr dazu auf, ihr den Stand des Stromzählers nicht mehr per Post, sondern mittels elektronischer Medien mitzuteilen. Als Anreiz verspricht der Netzbetreiber, das dadurch eingesparte Porto einer gemeinnützigen Einrichtung vor Ort zu spenden. Das Versprechen wird nun eingelöst. Etwas aus der Portokasse bezahlen – diese Redewendung erhält im Falle der Netze BW-Aktion „Zählerstand online erfassen“ eine positive Bedeutung. So kamen in Karlsbad 1.827,45 Euro mit dieser Aktion zusammen. Der Betrag kommt in je gleichen Teilen den Jugendabteilungen folgender Vereine zugute: TSV Auerbach, ATSV Mutschelbach, VFR Itterbach, SV 1920 Spielberg e.V. und SV Langensteinbach. Vertreter der Vereine nahmen am 14. November in Anwesenheit von Bürgermeister Jens Timm den Spendenscheck entgegen. „Ich freue mich, dass die Vereinsarbeit so auch noch unterstützt wird“, so Bürgermeister Jens Timm. Der Dank der Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertreter richtete sich an alle Karlsbader Haushalte, die ihren Zählerstand online mitgeteilt und somit zur Spende beigetragen hatten. „Unser Ziel ist es, mehr und mehr von der postalischen Datenübermittlung abzurücken“, erklärt Andreas Götz von der Netze BW. „Darum bieten wir verschiedene zeitgemäße Wege an, um die Angaben ohne große Umstände durchgeben zu können.“ Dadurch sparen die Kunden Zeit und die Netze BW optimiert die Qualität ihrer Datenerfassung. Und obendrein wird ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Denn der Verzicht auf die bislang übliche Ablesekarte bedeutet auch, dass sich dadurch das Papier und der Transport per Post erübrigt. „Wenn immer mehr der Netze BW-Kunden auf die Zählerkarte verzichten, kann also jede Menge CO2 und Energie eingespart werden. Und da uns die Umwelt am Herzen liegt, haben wir unsere Aktion als kleine Zusatzmotivation ins Leben gerufen“, so Götz. Für jeden Zählerstand, der pro Kommune online erfasst wird, geht das Rückporto an eine dort tätige gemeinnützige Organisation. Zur Verwendung des Betrags kann die Kommune Vorschläge machen. Die Aktion wird in diesem Jahr fortgeführt. Weitere Informationen zur Zählerstanderfassung gibt es im Internet unter: www.netze-bw.de/Zaehler/Stromzaehler.

Vertreter von EnBW und Netze BW mit Bürgermeister Jens Timm und die Spendenempfänger der Vereine. Foto: Gemeinde Karlsbad

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