Karlsbader Mitteilungsblatt

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Redaktionelle Berichte

Karlsbad auf dem Weg ins ‚e-mobile‘ Zeitalter

03.12.2019

Gemeinde nimmt Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Betrieb

Die drei E-Ladesäulen, die seit einigen Tagen an den Standorten Hirtenstraße 39 (Langensteinbach – während des Weihnachtsmarktes nicht zugänglich), Untere Grabenäcker 4 (Ittersbach - Wendeschleife) und Rathausplatz 1 (Spielberg) stehen, wurden am 25. November offiziell der Öffentlichkeit übergeben.  „Karlsbad ist ein attraktiver Wohn- und Gewerbestandort. Eine gut ausgebaute Infrastruktur ist dafür von großer Bedeutung. Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge werden dabei über kurz oder lang die Attraktivität eines Standorts mitbestimmen. Denn auch die Elektromobilität ist ein entscheidender Faktor, um zentrale Aufgaben unserer Zeit zu bewältigen. Sie verringert die Belastungen, denen die Menschen durch Schadstoffe ausgesetzt sind, und fördert eine nachhaltige Mobilität; sie trägt dazu bei, die Umwelt zu schützen und unsere Klimaziele zu erreichen.“, so Bürgermeister Jens Timm. Die Inbetriebnahme der Ladesäulen sei ein erster Schritt auf dem Weg ins ‚e-mobile‘ Zeitalter und für mehr Lebensqualität in Karlsbad.

Details zu den Ladesäulen – einfacher Zugang mit EnBW mobility+ App

Die von der EnBW gefertigten und installierten Ladesäulen verfügen über zwei sogenannte Typ 2-Anschlüsse mit maximal 22 Kilowatt Leistung. Gleichzeitig bietet das Energieunternehmen als Vorreiter der Elektro-Mobilität den einfachen und komfortablen Zugang zu der Ladestation. Möglich macht das die kostenlose und mehrfach preisgekrönte EnBW mobility+ App, wie EnBW-Kommunalberater Thomas Pfeifle erläutert: „Mit der Smartphone-App finden auch Ortsfremde die Ladesäulen, Nutzer können sich den aktuellen Status – wie Verfügbarkeit und Kosten – anzeigen lassen und auch die Bezahlung erfolgt direkt über die Anwendung.“ Die App bietet Zugang zu mehr als 30.000 Ladepunkten und damit dem größten Lade-Netz in Deutschland, Österreich und Schweiz. Falls gewünscht, kann zusätzlich eine Ladekarte der EnBW über die App erworben werden. Mit dieser Karte lässt sich vor Ort ebenfalls der Ladevorgang durchführen.

Nur tatsächlich verbrauchter Strom wird berechnet

Thomas Pfeifle wies auf den Ladetarif der EnBW hin:„ Als erster Anbieter hat die EnBW einen reinen Kilowattstunden-basierten Tarif eingeführt. Das heißt, es wird allein der Strom berechnet, der tatsächlich geladen wurde.“ Der Ladetarif ist einfach und transparent, denn er verzichtet auf versteckte Kosten, wie eine Zeitkomponente, Startgebühren für den Ladevorgang sowie Gebühren für das Laden an Stationen anderer Anbieter oder im Ausland. Auch sonstige Nutzungseinschränkungen wie Höchstlademengen gibt es nicht. Für so genannte AC-Ladestationen, wie der in Karlsbad, zahlt der Kunde 39 Cent/kWh im Standard-Tarif. Bei einem Monatsverbrauch von über 50 Kilowattstunden lohnt sich der Viellader-Tarif zu 29 Cent/kWh – in den ersten drei Monaten ohne Grundgebühr, danach fallen zusätzlich 4,99 Euro pro Monat an.Nähere Information zur EnBW mobility+App und zu den Tarifen: https://www.enbw.com/elektromobilitaet/produkte/mobilityplus-app/laden-und-bezahlen

Bild (v.l.): Bürgermeister Jens Timm, EnBW-Kommunalberater Thomas Pfeifle sowie Garten- und Umweltamtsleiter Dr. Klaus Rösch - fachlicher Ansprechpartner in der Gemeinde - an der Ladestation Hirtenstraße 39 (während des Weihnachtsmarktes nicht zugänglich)  Foto: Gemeinde Karlsbad

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