Karlsbader Mitteilungsblatt

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Redaktionelle Berichte

Neue Fahrzeuge für Langensteinbacher Abteilungswehr

07.01.2020

Übergabe im Dezember 2019

Gleich doppelten Grund zur Freude hatte die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Langensteinbach kurz vor den Weihnachtstagen. Am Donnerstag, 19. Dezember 2019 erhielt die Abteilung zwei neue Fahrzeuge. Bei der Feierstunde am Feuerwehrgerätehaus Langensteinbach waren neben Bürgermeister Jens Timm auch zahlreiche Gemeinderäte anwesend. „Die Hilfe kann nur geleistet werden, wenn die Voraussetzungen stimmen, deshalb stehen wir als Kommune hinter der Feuerwehr“, so  Timm. 

Mit dem DLAK (23/12) erhielt die Wehr ein neues Drehleiterfahrzeug. Das Fahrzeug ersetzt den 29 Jahre alten Vorgänger und ist mit 10,17 Meter das längste Feuerwehrfahrzeug in Karlsbad. Die Leiterlänge beträgt 32 Meter und bietet eine Tragfähigkeit von 500 Kilogramm. Laut Holger Fuhr, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Karlsbad, erfüllt das Fahrzeug der neuesten Generation eine überörtliche Funktion und kommt bei rund 60 Einsätzen im Jahr zum Einsatz. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 638.000 Euro, wobei die Gemeinde einen Anteil von 264.000 Euro trägt.

Die Beschaffung des zweiten Fahrzeuges – eines Hilfeleistungslöschfahrzeuges wurde aufgrund eines schweren Unfalls mit Totalschaden im Februar 2019 notwendig. „Aufgrund der kurzen Beschaffungsdauer haben wir uns für ein Vorführfahrzeug entschieden“, so Fuhr. Das Fahrzeug ist bereits seit Sommer im Einsatz und die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 138.000 Euro. Bürgermeister Jens Timm freute sich, dass es den Beteiligten des damaligen Unfalls den Umständen entsprechend deutlich besser geht. Kreisbrandmeister Jürgen Bordt machte auf die wichtige Stellung der Karlsbader Feuerwehr im Landkreis aufmerksam. „Vor allem aufgrund der neuen Drehleiter kommt der Karlsbader Feuerwehr eine noch bedeutsamere Stellung zu“, so Bordt. Er machte keinen Hehl daraus, dass der Einsatz eines Drehleiterfahrzeugs große Übung erfordert. „Vor allem in der Erstphase eines Einsatz gilt es die richtigen Entscheidungen zu treffen“, erläuterte Bordt. Zweifelsohne traut der Kreisbrandmeister dies den Aktiven der Feuerwehr Karlsbad zu. Den kirchlichen Segen spendete der evangelische Pfarrer Johannes Werle. Er überbrachte einen Scherbenengel, der in Bethlehem durch junge Leute aus den Scherben von zersprungenen Fenstern gefertigt wird. Dieser gilt als Zeichen der Hoffnung. Text: Meister



V.l. Johannes Werle, Peter Zimmermann, Uwe Freidinger, Jens Timm, Holger Fuhr, Nils Roth und Gunnar Goerke vor dem neuen Drehleiterfahrzeug.

V.l. Jens Timm, Holger Fuhr, Nils Roth, Gunnar Goerke und Peter Zimmermann freuen sich über das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug. Fotos: Meister