Karlsbader Mitteilungsblatt

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Redaktionelle Berichte

Wiederaufnahme des Regelbetriebs

05.05.2020

Sicherheit von Patienten und Mitarbeitern steht im Fokus - Trennung in „Corona-“ und „Nicht-Corona-Bereiche“ am Langensteinbacher Klinikum bleibt bestehen

Knapp die Hälfte der 422 Betten am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach wurde in den letzten Wochen nicht belegt, da aufgrund der aktuellen Pandemie keine elektiven Eingriffe durchgeführt wurden. Die Kapazitäten von Intensivbetten und Beatmungsplätzen wurden in dieser Zeit verdoppelt. Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern wurde das Klinikum in "Corona-Bereiche" und "Nicht- Corona-Bereiche" getrennt. In der Corona-Krise hat das Krankenhaus Verantwortung für die medizinische Versorgung im Landkreis übernommen. Mit dem Rückgang der Zahl an Covid19-Erkrankungen beginnt für die Klinik die stufenweise Rückkehr in den Normalbetrieb. „Die räumliche Trennung in "Corona-Bereiche" und "Nicht-Corona-Bereiche" bleibt zum Schutz für unsere Patienten und Mitarbeiter bestehen“, sagt Dr. Andreas Eichler, Ärztlicher Direktor in Karlsbad-Langensteinbach. „Wir sind so in der Lage, jederzeit auf Veränderungen bei den Corona-
Infektionszahlen zu reagieren. Notwendige Intensivkapazitäten halten wir weiterhin vor. Wir haben darüber hinaus die Ressourcen, um parallel einen gesicherten Ambulanz- und OP-Betrieb aufzunehmen“, ergänzt Eichler. Man habe dazu den Ambulanzbereich baulich angepasst, um Mindestabstand und Desinfektionsmaßnahmen ständig einhalten zu können. Alle Strukturen und Prozesse seien in enger Abstimmung mit den Hygienebeauftragten der Klinik umgesetzt worden, so der Ärztliche Direktor. „Wir bieten Patienten und Angehörigen größtmögliche Sicherheit – sowohl für ambulante Untersuchungen als auch für stationäre Behandlungen“, fügt Eichler hinzu. Alle Patienten, die das Krankenhaus betreten ebenso wie rettungsdienstlich zugewiesene Patienten werden dafür von einem spezialisierten Team aus Ärzten und Pflegekräften voruntersucht und Risikofaktoren werden abgefragt. Nach Durchlaufen der Erstuntersuchung findet der Sprechstundenkontakt mit ausreichendem zeitlichem und räumlichem Abstand zum nächsten Patienten statt. Verdachtsfälle werden sofort eingehend fachärztlich diagnostiziert und auf der „Corona-Station“ isoliert. Zum Selbstschutz und dem der Mitarbeiter bittet das SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach Patienten um das Tragen von Mund-Nasen-Schutz, wenn sie zum Termin erscheinen. „Keiner soll sich darum sorgen, ein Krankenhaus aufzusuchen. Wenn alle sich an die Hygienevorschriften halten, zählen Krankenhäuser wahrscheinlich zu den sichersten Orten“, so Eichler.

Im Bereich des Haupteingangs, v.l. Andreas Eichler, Ärztlicher Direktor und Bürgermeister Jens Timm, der sich vor Ort ein Bild machte. Foto: SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach

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