Karlsbader Mitteilungsblatt

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Redaktionelle Berichte

Bürgerbefragung 40+ in der Gemeinde Karlsbad

29.09.2020

1. Vertiefung: „Zu Hause Wohnen im Alter“ – Videoimpulsvortrag am Dienstag, 6. Oktober von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Peter Gaymann, www.demensch.gaymann.de

Zu Hause wohnen im Alter: Wunsch und Wirklichkeit

Zahlreiche deutschlandweite Umfragen zeigen, dass ältere Menschen so lange wie möglich selbstständig in ihrer vertrauten Umgebung wohnen bleiben wollen, auch wenn sie auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind. Wie bereits im Überblick der Befragungsergebnisse im Mitteilungsblatt vom 17. September 2020 gezeigt wurde, bildet auch Karlsbad davon keine Ausnahme. Auch bei Einschränkungen und erstem Pflegebedarf käme für 74 % der Karlsbader ab 40 Jahren der Verbleib im eigenen Haushalt auf jeden Fall in Frage; nur 3 % ziehen das nicht in Betracht.

Trotz des allgemeinen Wunsches zu Hause zu wohnen, besteht in der Praxis jedoch eine hohe Unsicherheit: Mit 50 % beurteilte nur die Hälfte der Befragten die Aussicht einer zukünftigen Versorgung im eigenen Haushalt bei erstem Pflegebedarf als sehr wahrscheinlich. Die andere Hälfte ist sich unsicher oder hält diese Möglichkeit für sehr unwahrscheinlich. Es zeigt sich somit eine deutliche Diskrepanz zwischen dem allgemein vorherrschenden Wunsch auch bei Unterstützungsbedarf zu Hause wohnen zu bleiben auf der einen Seite und einer Unsicherheit im Hinblick auf die Realisierbarkeit dieses Wunsches auf der anderen Seite.

 

Haben Sie jemanden, der Sie im Falle einer Pflegebedürftigkeit unterstützen könnte?

Bereits in der letzten Ausgabe des Mitteilungsblattes vor zwei Wochen wurde darauf aufmerksam gemacht, dass ein Verbleib „in den eigenen vier Wänden“ auch bei Einschränkungen maßgeblich davon abhängt, ob es Personen im sozialen Umfeld gibt, die Hilfe und Unterstützung leisten können. Vor diesem Hintergrund hatten wir auf die sich verändernden Rahmenbedingungen für familiäre Unterstützung im Zuge eines fortschreitenden sozialen und demographischen Wandels aufmerksam gemacht. Im Zuge steigender beruflicher Mobilitätsanforderungen wechseln viele Menschen im Laufe ihres Lebens – zum Teil auch Teil mehrfach – ihren Wohn- und Lebensort. Dadurch leben Familien immer seltener in räumlicher Nähe oder gar im selben Ort und die Wohnentfernungen zwischen Eltern und Kindern werden größer. Auch wenn eine größere räumliche Distanz im Normalfall keine Abnahme der familiären Beziehungsqualität bedeutet, ist es für erwachsene Kinder je nach Entfernung schwieriger, praktische Hilfe für ihre Eltern im Alltag zu leisten. Da die Erwerbsbeteiligung von Frauen steigt und immer noch häufig Frauen den Großteil an Pflege- und Betreuungsaufgaben in den Familien übernehmen, haben viele Ehefrauen, Töchter und Schwiegertöchter zudem mit dem Problem der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu kämpfen. Und letztlich führte eine lange Zeit vergleichsweise niedrige Geburtenrate in Deutschland dazu, dass die heute und in Zukunft älteren Menschen tendenziell weniger erwachsene Kinder haben, die die Pflege der Eltern übernehmen könnten.

Den wichtigsten Rückhalt in der Sorge und Pflege von unterstützungsbedürftigen Angehörigen bildet auch in Karlsbad zwar immer noch die Familie. Die beschriebenen sozialen Veränderungen wirken sich aber auch in Karlsbad aus und belasten bereits heute die familiären Unterstützungsnetzwerke und werden dies in Zukunft noch deutlich stärker tun.

So zeigt sich, dass auch in Karlsbad nahezu ein Fünftel der Befragten davon ausgeht, dass es niemanden gibt, der sie im Falle einer Pflegebedürftigkeit zu Hause unterstützen könnte. Ein weiterer Anteil von 42 % der Befragten kann (noch) nicht sagen ob und wer sie im Falle einer Pflegebedürftigkeit unterstützen könnte. Damit können ungefähr 60 % der Karlsbaderinnen und Karlsbader im Alter von 40 Jahren und mehr keine Person benennen, die sie bei eintretender Pflegebedürftigkeit unterstützen könnte. Für jüngere Altersgruppen scheint das Thema Pflegebedürftigkeit häufig noch weit entfernt. Unter den 40- bis 49-Jährigen sowie den 50- bis 59-Jährigen fällt somit auch der Anteil besonders niedrig aus, die eine potentielle Pflegeperson benennen können und umgekehrt wird Unsicherheit deutlich häufiger geäußert als im höheren Alter. Doch selbst unter den 70- bis 79-Jährigen kann nur knapp unter der Hälfte der Befragten eine mögliche Pflegeperson benennen.

Über alle Altersgruppen hinweg denkt der Großteil der Befragten bei der Frage nach potentieller Unterstützung in erster Linie an die eigene Partnerin bzw. den Partner (81 %) oder die eigenen Kinder (60 %). Zugleich ist klar, dass in einigen Fällen die Lebenspartnerin bzw. der Lebenspartner zum Zeitpunkt der eigenen Pflegebedürftigkeit selbst in einer Weise auf Unterstützung angewiesen sein könnte, die eine Übernahme von Sorgeaufgaben unmöglich machen könnte. Außerdem wurde bereits im Ergebnisbericht des letzten Mitteilungsblattes darauf hingewiesen, dass mit zunehmendem Alter der Bürgerinnen und Bürger von Karlsbad auch der Anteil der alleine lebenden Personen an der eigenen Altersgruppe steigt, meist wenn die Partnerin oder der Partner verstirbt. Das heißt auch, dass sich allerhöchstens eine Person auf die Partnerin bzw. den Partner als Pflegeperson verlassen kann.

Vor dem Hintergrund des allgemein zu beobachtenden Bedeutungsverlustes von familiären Unterstützungsnetzwerken im Zuge sozialer Wandlungsprozesse zeigt sich somit auch in Karlsbad ein Bedarf an zusätzlichen Unterstützungs- und Betreuungsleistungen, die die familiäre Sorge ergänzen. Ein bedarfsgerechtes Unterstützungsangebot umfasst neben professionellen Pflegediensten und Betreuungsangeboten vor allem auch die Stärkung nachbarschaftlicher und ehrenamtlicher Netzwerke zur Unterstützung von sorgenden Angehörigen und alleinlebenden Personen ohne Familienangehörige in der Region.

Hohes Interesse an altersgerechtem Wohnraum

Neben der Verfügbarkeit von sozialen Unterstützungsstrukturen können auch barrierefreie bzw. barrierearme Wohnungen dazu beitragen, körperliche und gesundheitliche Einschränkungen zu kompensieren und somit selbstständiges Wohnen und einen längeren Verbleib im häuslichen Umfeld zu ermöglichen. Es wurde bereits festgestellt (Mitteilungsblatt vom 17.09.2020), dass der Bestand an altersgerechten Wohnungen in Karlsbad im Vergleich zu unseren Befragungsergebnissen aus anderen Gemeinden eher gering ist. Nur 7 % schätzen die eigene Wohnung als sehr gut geeignet ein für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

Fragt man nach ganz konkreten baulichen Hindernissen und bezieht hierfür drei zentrale Barrieren ein, die das selbstständige Wohnen bei gesundheitlichen und körperlichen Einschränkungen beeinträchtigen (Treppenstufen beim Hauszugang bzw. zur Wohnung, Treppenstufen innerhalb von Wohnungen und bestehende Barrieren im Bad) zeigt sich, dass nur etwa 4 % aller Befragten und etwas weniger als 6 % aller Befragten im Alter 65+ in einer Wohnung leben, die keine dieser Hindernisse aufweisen. In den Wohnbereichen von knapp 14 % der Befragten (bzw. 18 % im Alter 65+) ist höchstens eines dieser Hindernisse zu finden. Diese Ergebnisse stimmen im Gesamtergebnis mit deutschlandweiten Zahlen zum Bestand altersgerechter Wohnungen überein. Eine deutschlandweite Befragung des Kuratoriums Deutsche Altenhilfe (KDA), die vergleichbare Kriterien für die Definition barrierefreier Wohnungen heranzieht wie in unserer Befragung, kommt für das Jahr 2009 zum Ergebnis, dass insgesamt 5,2 % der Seniorenhaushalte (mindestens eine Person im Alter von 65 Jahren und älter) ein weitgehend altersgerechtes Wohnumfeld bieten. Das entspricht einem Bestand von insgesamt 570.000 Wohnungen bei insgesamt 11 Mio. Seniorenhaushalten (vgl. Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) 2011).

Trotz des vorherrschenden Wunsches, auch bei erstem Pflegebedarf in der aktuellen Wohnung alt zu werden, können sich über 90 % der Befragten in Karlsbad zumindest eventuell vorstellen, in eine barrierefreie Wohnung umzuziehen. Nur 9 % der Bewohnerinnen und Bewohner Karlsbads aus den befragten Altersgruppen lehnen diese Option für sich kategorisch ab. Zudem hat ein Anteil von 22 % der Generation 40+ in Karlsbad bereits über einen Umzug in eine altersgerechte Wohnung nachgedacht und etwa 11 % % sehen aktuell einen konkreten Bedarf an barrierefreien Wohnungen für sich selbst oder für Angehörige.

Die hohe Umzugsbereitschaft ist erstaunlich, wenn man bedenkt, dass ein Anteil von 80 % der Bevölkerung 40+ in Karlsbad in selbstgenutztem Wohneigentum lebt. Zugleich lässt sich mit dem Wissen um den deutschlandweit viel zu niedrigen Bestand an altersgerechtem Wohnraum darauf schließen, dass viele Bürgerinnen und Bürger auch in Karlsbad aktuell und in Zukunft ein großes Interesse an barrierefreiem Wohnraum haben werden – sofern es entsprechend attraktive Wohnangebot gibt.

Die Umzugsbereitschaft nimmt mit zunehmendem Alter ab

In Bezug auf die Umzugsbereitschaft zeigen sich zudem deutliche Unterschiede zwischen den befragten Altersgruppen: Mit zunehmendem Alter steigt der Anteil der Befragten, für die ein Umzug in eine barrierefreie Wohnung bei erstem Pflegebedarf auf keinen Fall in Frage käme. Liegt dieser Anteil der Personen im Alter von 40 bis 49 Jahren noch bei 6 %, sind es bei den Befragten im Alter zwischen 60 und 79 Jahren bereits 11 %. Unter den Hochaltrigen ab 80 Jahren können sich bereits 21 % eine Veränderung der Wohnsituation auf keinen Fall vorstellen.

Dabei wären insbesondere viele Menschen im Alter ab 70 Jahren und älter in Karlsbad aufgrund von Mobilitätseinschränkungen auf eine barrierearme Wohnung angewiesen: Denn je älter die Bürgerinnen und Bürger von Karlsbad sind, desto höher ist der Anteil an Personen, die aus gesundheitlichen Gründen bei ihren Tätigkeiten im Alltag eingeschränkt sind. Rund 18 % der 70- bis 79-Jährigen geben an, zumindest leicht eingeschränkt zu sein. Bei den 60- bis 69-Jährigen sind es noch rund 11 % und unter den Hochaltrigen geben bereits 37 % an, in ihren Alltagstätigkeiten aus persönlichen Gründen eingeschränkt zu sein. Die Anzahl der Menschen mit körperlichen Einschränkungen, die in Karlsbad aktuell in nicht altersgerechten Wohnungen leben, lässt sich auf Basis der Befragungsergebnisse in etwa folgendermaßen abschätzen: Nimmt man die drei abgefragten Hindernisse im Wohnbereich zur Grundlage (Treppenstufen beim Hauszugang bzw. zur Wohnung, Treppenstufen innerhalb von Wohnungen und bestehende Barrieren im Bad), leben 111 Personen in Karlsbad mit leichten und schweren Einschränkungen in einer Wohnung, die mindestens zwei der drei genannten Hindernisse aufweisen (nicht barrierefrei). Das entspricht mehr als 54 % aller Personen, die angegeben haben, in ihren alltäglichen Verrichtungen eingeschränkt zu sein. Weitere 35 Personen leben in Wohnungen, die über mindestens eine der genannten Hürden verfügen und daher ebenso als eher nicht barrierefrei einzustufen sind.

In den Altersunterschieden bei der Umzugsbereitschaft spiegeln sich zum einen Generationenunterschiede wider:  Viele der heute über 65-Jährigen in Karlsbad leben schon sehr lange am aktuellen Wohnort. Dementsprechend hoch ist die emotionale Bindung an das vertraute Wohnumfeld und das Bedürfnis nach Kontinuität: Nahezu 77 % der heute über 65-Jährigen leben bereits seit mehr als 30 Jahren in Karlsbad. Lediglich 23 % der über 65-Jährigen sind innerhalb der letzten 30 Jahre zugezogen. Im Vergleich: Über alle Altersgruppen liegt der Anteil der Personen, die seit mehr als 30 Jahren in Karlsbad leben bei weniger als 59 %.

Dazu kommt, dass Menschen ab einem Lebensalter von 60 Jahren mit zunehmendem Alter durchschnittlich mehr Zeit in der eigenen Wohnung verbringen und auch tendenziell kürzere Wege zurücklegen als jüngere Menschen, sei es aufgrund von gesundheitlichen Beeinträchtigungen, dem Wegfall der Erwerbstätigkeit, fehlenden Gelegenheiten und sozialer Kontakte oder weil sie selbst einen anderen Menschen pflegen oder betreuen. Die eigene Wohnung und das unmittelbare Wohnumfeld gewinnen somit mit zunehmendem Alter immer mehr an Bedeutung und werden zum zentralen Lebensmittelpunkt für viele ältere Menschen.

Die Frage des Umzugs im Alter gewinnt noch zusätzlich an Bedeutung, wenn man mitbedenkt, dass viele ältere Menschen in großen Wohnungen und Häusern wohnen bleiben, auch wenn die Kinder bereits ausgezogen sind und/oder die Partnerin oder der Partner bereits verstorben ist. Das führt auch in Karlsbad dazu, dass ältere Menschen mit zunehmendem Alter im Durchschnitt mehr Wohnraum zur Verfügung haben als jüngere. Die durchschnittliche Wohnungsgröße pro Person liegt bei den 40- bis 49-Jährigen bei etwas mehr als 43 m². In den nächst höheren Altersgruppen nimmt der verfügbare Wohnraum pro Person immer weiter zu: Bei den 70- bis 79-Jährigen liegt die durchschnittliche Wohnungsgröße pro Person bereits bei über 62 m², bei den über 80-Jährigen sind es im Schnitt beinahe 66 m². Dabei wären gerade viele Familien auf große Wohnflächen angewiesen. Zudem können große Grundstücke und Häuser für ältere Menschen auch zur Last werden, wenn Reinigung und Instandhaltung zu aufwändig sind oder der Garten nicht mehr gepflegt werden kann. So werden oftmals ganze Bereiche, bspw. in den oberen Etagen, überhaupt nicht mehr genutzt.

Es ist anzunehmen, dass zukünftig älter werdende Generationen einem Umzug in höherem Alter aufgrund von einer insgesamt höheren (Wohn-)Mobilität im Lebensverlauf generell aufgeschlossener gegenüberstehen und insgesamt eine höhere Bereitschaft zeigen, im Alter etwas Neues zu wagen. Diese Entwicklung einer steigenden Umzugsbereitschaft älterer Menschen aus einer zu groß gewordenen Wohnung mit immer mehr Barrieren kann durch den Ausbau barrierefreien Wohnraums vor allem für mobilitätseingeschränkte und hochaltrige Menschen und Unterstützungsangebote für Umzüge in Karlsbad zusätzlich gefördert werden.

Ausblick Bürgerbeteiligung: „Gutes Älterwerden in Karlsbad“

Die hier und in weiteren Veröffentlichungen des Mitteilungsblattes in den kommenden Wochen vorgestellten Ergebnisse der Bürgerbefragung bilden den Startpunkt für einen Prozess, in dem alle Bürgerinnen und Bürger in Karlsbad eingeladen sind, den Auf- und Ausbau von Angeboten sowie die Bedingungen eines guten Älterwerdens in Karlsbad gemeinsam aktiv zu gestalten. Der demografische und soziale Wandel in Karlsbad wird somit nicht allein auf die Frage der pflegerischen oder gesundheitlichen Versorgung einer älter werdenden Bürgerschaft verengt. Vielmehr sollen die Lebensbedingungen vor Ort von und mit den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam gestaltet werden.

Weitere Termine

Bereits im Mitteilungsblatt am 30. Juli informierte die Gemeinde über den geänderten Ablauf des geplanten Bürgerbeteiligungsprozesses aufgrund der Corona-Pandemie. Parallel zu weiteren Veröffentlichungen der Befragungsergebnisse im Mitteilungsblatt im Oktober und November gibt es seit September fünf Videoimpulsvorträge an denen die Bürgerinnen und Bürger teilnehmen können. Die Videoimpulsvorträge finden immer in der Woche nach der jeweiligen Themenveröffentlichung im Mitteilungsblatt statt. Dabei soll es möglich sein, ausgewählte Praxisideen kennenzulernen und mit Praxisexperten ins Gespräch zu kommen. Auf der Webseite der Gemeinde wird weiterhin ein „Sammellink” unter der Überschrift „Ergebnisse Bürgerbefragung Gutes Älterwerden / Neuaufstellung Bürgerbeteiligung” eingerichtet. Auf diesem werden die Unterlagen elektronisch zur Verfügung stehen.

Alle Akteure hoffen, dass die Bürgerbeteiligung in gewohnter Form mit menschlicher Begegnung und in Form von Präsenzveranstaltungen im Februar / März 2021 starten kann. Die Verantwortlichen sind der Meinung, dass nur auf diese Weise neue Projekte und Initiativen ins Leben gerufen werden können.

 

 

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