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Redaktionelle Berichte | 24.02.2026

Aussegnungshalle auf dem Friedhof in Karlsbad-Langensteinbach ausgezeichnet

Preisverleihung bei Architektenwettbewerb auf Landkreisebene

Anfang Februar fand ein großer Festakt im Asamsaal des Ettlinger Schlosses statt. Dabei wurde die Gemeinde Karlsbad für die Aussegnungshalle mit einem Preis ausgezeichnet. Zugrunde liegt ein Architektenwettbewerb der Architektenkammer Baden-Württemberg und des Landkreises Karlsruhe. Dieser honoriert beispielhaftes Bauen in den Jahren 2019 bis 2025. Dabei wurden von 75 eingereichten Projekten 23 prämiert. Bürgermeister Björn Kornmüller freute sich bei der Preisübergabe über die Strahlkraft des Projektes in den Landkreis hinein: „Die neue Aussegnungshalle wirkt über die reine Funktion hinaus in vielfältiger Weise. Sie liegt sehr schön, bietet einen wunderbaren Blick auf Langensteinbach und besitzt einladenden Charakter“.

Was zeichnet die Aussegnungshalle aus?

Das Bauwerk liegt auf einer leichten Anhöhe unmittelbar hinter dem Eingang zum Friedhof in einem parkartigen Bereich. Besucherinnen und Besucher fällt sofort der wunderbare Blick in Richtung Süden auf. Seitlich vom Gebäude liegt das Patio. Mit dem länglichen Wasserbecken und den leise sprudelnden Fontänen lädt es zu Aufenthalt und Kontemplation ein. In der Aussegnungshalle selbst sind die unterschiedlichen Bauglieder klar hierarchisch geordnet. Klassisch wirken die Elemente Säule, Giebel und Kubus. Sie unterstreichen zusammen mit der durchdachten Licht- und Wegeführung die Würde des Ortes.

Kurzbeschreibung

Die 2023 vollendete Anlage ist eingeschossig und barrierefrei erstellt. Innen gibt es den zentralen Bereich mit Aussegnungshalle, Verabschiedungs- und Funktionsräumen. Die Konstruktion kombiniert Massiv- und Holzbau. Materialien wie Weißtanne, Muschelkalk, Sichtbeton und Eichenholz prägen die Innen- und Außenräume. Alle Dächer sind begrünt, das Satteldach trägt Fotovoltaik - Paneele. Nachhaltig sind der niedrige Energieverbrauch, sortenreine Materialien und die Nutzung von Regenwasser. Das verantwortliche Architekturbüro war adler + retzbach aus Karlsruhe.

Foto: Gemeinde Karlsbad
Foto: Gemeinde Karlsbad
V.l. Technischer Amtsleiter Joachim Guthmann, Bürgermeister Björn Kornmüller, Architekten Andreas Adler und Simon Bauer. Foto: Gemeinde Karlsbad
V.l. Technischer Amtsleiter Joachim Guthmann, Bürgermeister Björn Kornmüller, Architekten Andreas Adler und Simon Bauer. Foto: Gemeinde Karlsbad
Foto: Architekturbüro adler + retzbach
Foto: Architekturbüro adler + retzbach
Foto: Architekturbüro adler + retzbach
Foto: Architekturbüro adler + retzbach
V.l. Freier Innenarchitekt und Mitglied der Jury Eberhard Kappler, Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, Architekten Simon Bauer, Andreas Adler, Michael Gottlieb und Bürgermeister Björn Kornmüller. Foto: Fotofreunde Heidelsheim.
V.l. Freier Innenarchitekt und Mitglied der Jury Eberhard Kappler, Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, Architekten Simon Bauer, Andreas Adler, Michael Gottlieb und Bürgermeister Björn Kornmüller. Foto: Fotofreunde Heidelsheim.
Foto: Fotofreunde Heidelsheim
Foto: Fotofreunde Heidelsheim
Foto: Fotofreunde Heidelsheim
Foto: Fotofreunde Heidelsheim