Pfadfinderstamm Cherusker | 05.07.2026
Es hat schon Tradition in Karlsbad: Das Heurechen an der Sankt-Barbara und am Biotop bei der Mozartstraße. Ältere und jüngere Pfadfinder rechten das von der Gemeinde vorher abgemähte Gras zusammen, fuhren es mit Schubkarren ab und hoben es in die bereitgestellten Container. Dabei fühlten sich die Mädchen und Jungen unserer Gruppen wie die Bauern auf dem Felde. Keine leichte Arbeit - um so bemerkenswerter, daß alle Kinder und Jugendlichen fröhlich und engagiert die ganze Zeit durchhielten!
Was sich beim Lesen nur durch einen Buchstaben unterscheidet, hat draußen in der Natur gewaltige Auswirkungen: Während der Wiesenbärenklau seit Jahrhunderten bei uns heimisch ist und sich bestens mit Pflanzen, Tieren und Menschen verträgt, ist der Riesenbärenklau in Europa eingeschleppt worden und droht seine Umgebung regelrecht zu erdrücken.
Einmal mehr rückten daher einige ältere Pfadfinderinnen und Pfadfinder unseres Stammes aus, um in Absprache mit der zuständigen Gemeinde die Ufer der Alb von dem Eindringling zu befreien. Das Unangenehme daran: Die Pflanzen sondern ein Gift ab, das in Verbindung mit Sonnenlicht zu extremen Verbrennungen auf der Haut führt. Mit viel Vorsicht gingen die Helfer daher vor, trennten zunächst die Triebe von den Knollen und zerstörten nach Möglichkeit noch die Wurzelknollen selbst.
Übrigens produziert auch unser heimischer Wiesenbärenklau den giftigen Saft – allerdings in einer verschwindend geringen Menge, die in aller Regel für uns Menschen ungefährlich ist.
Internet: www.pfadfinder-cherusker.de, info@pfadfinder-cherusker.de
Kontakt: Erik Scholtz, Ettlinger Str. 11, Karlsbad, Tel. (07202) 949920
