Bauernhofkindergarten | 14.07.2026
Wer morgens über die Felder bei uns im Steinig blickt der konnte in den letzten Wochen immer wieder einzelne oder Gruppen von Weißstörchen beobachten. Diese wunderschönen großen Vögel faszinierten Kinder, Eltern und Erzieherinnen und daher wollten wir mehr über diese Tiere erfahren. In der Gemeindebücherei liehen wir uns Bücher aus und erfuhren nun, was wir nur aufgrund von Beobachtung nicht herausgefunden hätten:
Der Weißstorch kommt hauptsächlich auf Feuchtgebieten, Wiesen und Ackerland vor. Er sucht die Nähe von Rinderherden weil diese durch ihr Hufgetrappel die Kleintiere und Insekten aus dem Boden locken.
Er zieht es normalerweise vor, in Gruppen zu leben, da er ein soziales Wesen ist und sich monogam paart.
Weißstörche können mehr als 30 Jahre alt werden.
Weißstorchnester haben einen Durchmesser von etwa 0,76 bis 1,5 m und eine Tiefe von etwa 1 bis 2 m. Diese Nester werden in hohen Bäumen oder auf Türmen gebaut.
Normalerweise bestimmt der männliche Storch den Lebensraum, in dem das Nest gebaut wird, und das Weibchen schließt sich ihm dort zur Brut an.
Störche kehren jede Brutzeit in dieselben Nester zurück.
Sie legen durchschnittlich vier Eier.
Die Eier schlüpfen nicht gleichzeitig und alle beginnen nach etwa einem Monat, ihre Schalen zu brechen.
Junge Weißstörche fliehen etwa zwei Monate nach dem Schlüpfen.
Die geschlüpften Weißstörche haben kurze, weiße Federn. Ihre Schnäbel sind schwärzlich mit braunen Spitzen. Sie haben auch rosa Beine. In wenigen Wochen bekommt er die Flugfedern. Die Beine beginnen langsam grau-schwarz zu werden.
Jugendliche Weißstörche haben Schnäbel und Beine in matten Purpur- oder Orangetönen.
Die Schnäbel junger Weißstörche sind normalerweise orangerot und die Spitze hat einen dunkleren Farbton.
Jüngere Störche ernähren sich von Insekten und Regenwürmern, die zunächst von den Eltern gefressen und von erwachsenen Störchen wieder ausgespuckt werden.
Nicht brütende männliche und weibliche Weißstörche neigen dazu, Nahrung aus trockenen Böden zu arrangieren.
Von ihren europäischen Brutgebieten ziehen diese Störche im Sommer zum Überwintern nach Afrika.
Wenn die Frühlingssaison kommt, verlagern sich diese Vögel in die nördliche Region Afrikas. In den Monaten März und April führen ihre Migrationsrouten für die Sommerbrutzeit zurück nach Europa.


