Grundschule Ittersbach | 28.07.2026
Wie lebten die Menschen früher? Wo gingen die Kinder zur Schule? Und wie funktionierte eigentlich ein Kühlschrank ohne Strom? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten die beiden dritten Klassen kurz vor den Sommerferien bei ihrem Besuch im Heimatmuseum Ittersbach. Passend zum Sachunterrichtsthema „Der Ort, in dem wir wohnen“ begaben sich die Schülerinnen und Schüler auf eine spannende Entdeckungsreise in die Vergangenheit ihres Heimatortes. Herzlich empfangen wurde die Klasse 3b im Hummelstall von Herrn Denninger und die Klasse 3a von Frau Bischoff und Frau Knöller, alle vom Heimatverein Karlsbad. Mit viel Engagement und anschaulichen Erklärungen führten sie die Kinder durch das Museum. Stockwerk für Stockwerk gab es Neues zu entdecken: Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie die Menschen früher lebten, ihre Vorräte lagerten und wie der Schulalltag vor vielen Jahrzehnten aussah. Für besonderes Staunen sorgten einige außergewöhnliche Ausstellungsstücke. So verwandelte sich ein gemütlich aussehender Sessel überraschend in einen Toilettenstuhl, und ein alter Kühlschrank wurde damals tatsächlich mit großen Eisblöcken gekühlt. Ebenso spannend war die Geschichte des Gebäudes selbst: Das heutige Heimatmuseum diente einst als Schule mit Lehrerwohnung. Der Hummelstall war früher die Scheune, in der die beiden Kühe der Lehrerfamilie untergebracht waren. Hinter dem Haus befand sich außerdem ein großer Nutzgarten, der zur Versorgung der Familie beitrug.
Im Anschluss führte der Weg die Klassen zum Brunnen vor der Kirche, wo sie Interessantes über die Entstehungsgeschichte der Kirche erfuhren. Bei einem kleinen Rundgang durch den Ort entdeckten die Kinder weitere historische Gebäude, darunter das traditionsreiche Gasthaus „Rössle“, das Rathaus und die ehemalige Kleinkinderschule.
Viel zu schnell verging dieser abwechslungsreiche Vormittag. Mit vielen neuen Eindrücken und einem besseren Verständnis für die Geschichte ihres Heimatortes kehrten die Kinder zur Schule zurück. Geschichte wurde an diesem Tag lebendig und zeigte eindrucksvoll, wie spannend Heimat sein kann.
Ein herzliches Dankeschön gilt Herrn Denninger, Frau Bischoff und Frau Knöller vom Heimatverein Karlsbad, die sich viel Zeit für unsere Klassen genommen, mit großer Begeisterung durch das Museum geführt und geduldig die zahlreichen Fragen der Kinder beantwortet haben. Ohne ihren engagierten Einsatz wäre dieser lehrreiche Vormittag nicht möglich gewesen.
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