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Redaktionelle Berichte | 20.10.2026

Resilienz stärken

Dritter regionaler Katastrophenschutztag diesmal in Karlsbad

Bereits zum dritten Mal fand daher der regionale Katstrophenschutztag im südlichen Landkreis Karlsruhe statt. Nach 2024 in Malsch und 2025 in Ettlingen war jetzt Karlsbad am Zug. Im Umfeld der Hallen im Schulzentrum Langensteinbach gab es sehr viel zu sehen und zu erleben. Gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren Karlsbad und Malsch organisierte die Gemeinschaftsschule Karlsbad Waldbronn dieses tolle und lehrreiche Event.

Arbeit des Katastrophenschutzes erlebbar machen

Zwischen 500 und 600 Schülerinnen und Schüler tauchten ganz praktisch in die Arbeit der Katastrophenschutzhelferinnen und – helfer ein. Zielgruppe sind die 6. Schulklassen aller Schularten. Die Kinder sollen ihre Erlebnisse und Erkenntnisse in die Familien streuen. Zudem nutzten viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, zu schauen und Fragen stellen zu können. Den ganzen Freitag (von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr) waren rund 50 Helferinnen und Helfer im Einsatz.

Auch Bürgermeister Kornmüller war vor Ort und bedankte sich bei den Helferinnen und Helfern für Ihren unverzichtbaren Dienst.

Katastrophenschutz beschäftigt unterschiedlichste Einrichtungen

In Karlsbad-Langensteinbach präsentierten sich Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), Feuerwehr, Polizei, Technisches Hilfswerk (THW) und der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Daneben informierte auch das Innenministerium – Katastrophenschutzbehörde - mit einem Stand. Interessant waren vor allem die ausgestellten Sonderfahrzeuge für den Katastrophenschutz. Für Strom sorgten die neu beschafften Stromaggregate der Feuerwehr (siehe Einweisungsbericht letzte Woche).

Deutschland ist eines der sichersten Länder der Welt. Dennoch erleben wir, dass auch hier Krisen unsere gewohnten alltäglichen Abläufe stören. Extreme Wetterereignisse nehmen zu. Durch Cyberattacken, Desinformation oder Sabotage finden Angriffe auf Infrastrukturen, Meinungsbildung und Zusammenhalt statt. In solchen Momenten zählt vor allem eins: vorbereitet zu sein. Die Behörden und Verwaltungen tun alles dafür, im Ereignisfall die Bürgerinnen und Bürger zu informieren, zu schützen und zu unterstützen. Es ist jedoch auch sehr wichtig, dass die breite Bevölkerung die Selbstvorsorge zuhause lernt und praktiziert.

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Karlsbad - Unwetterereignisse/Starkregen und Notfallplanung/Bevölkerungsschutz

Fotos: Gemeinde Karlsbad
Fotos: Gemeinde Karlsbad